Category Archives: Agroecology

Global Biodiversity Framework (GBF) and Agroecology

The Global Biodiversity Framework (GBF) is a global and solution-oriented framework aiming for transformative action by government, civil society and business to help biodiversity to recover for the benefit of people and the planet. As agriculture is occupying more than one-third of the global landmass with massive consequences in threatening species, agroecological principles should be included in the post-2020 GBD say Wanger and co-authors.

Reference: Wanger, Thomas C.; DeClerck, Fabrice; Garibaldi, Lucas A.; Ghazoul, Jaboury; Kleijn, David; et al. (2020). Integrating agroecological production in a robust post-2020 Global Biodiversity Framework: Nature Ecology & Evolution. https://doi.org/10.1038/s41559-020-1262-y

Innerhalb von vier terrestrischen Planetengrenzen ist es möglich, zehn Milliarden Menschen zu ernähren

Die Studie Feeding ten billion peole is possible within four terrestrial planetary boundaries (Gerten et al. 2020) gibt Anlass zur Hoffnung. Die Erde kann 10 Millionen Menschen ernähren, aber nicht nur mit den Methoden einer effizienten Landwirtschaft. Es braucht andere Massnahmen, damit wir die grossen Probleme von industriellen Monokulturen und Massentierhaltung überwinden, sonst sind die Ernteverluste wegen einer weiteren Überschreitung der globalen Grenzen bei den natürlichen Ressourcen unausweichlich. Die Agrarökologie wird hier eine grosse Rolle spielen.

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Viele landwirtschaftliche Subventionen in der Schweiz wirken sich negativ auf die Biodiversität aus

Um den Biodiversitätsverlust zu bremsen, finanzieren der Bund und die Kantone verschiedenen biodiversitätsfördernde Massnahmen. Mit einem Vielfachen dieser Beträge werden Aktivitäten finanziert, die Lebensräume und Arten direkt oder indirekt schädigen. Insgesamt 207 Subventionen in verschienden Bereichen sind es die ganz, teilweise oder indirekt Biodiversität schädigen. Zu dieser Schlussfolgerung kommt eine Untersuchung zusammen mit WSL und in Zusammenarbeit mit dem Forum Biodiversität, aus welcher ein Faktenblatt des SCNAT hervorgegangen ist (Gubler et al., 2020).

Darin werden im Bereich der Landwirtschaft einige Verbesserungen der Subventionspraxis vorgeschlagen, um biodiversitätsschädigende Subventionen bis 2020 zu beseitigen, schrittweise abzubauen oder umzugestalten.

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Wie können wir die politischen Rahmenbedingungen für die Reduzierung des Pestizideinsatzes verbessern?

Ein sehr umfassender Review-Artikel ist durch PSC Mitglieder zum Thema Pestizidreduzierung veröffentlicht worden: Pathways for advancing pesticide policies (Möhring et al., 2020). Die Autoren analysiseren die politischen Massnahmen, um weniger Pestizide zu verwenden und gleichzeitig die Produktion von Nahrungsmitteln sicherzustellen.

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Gemeinsame Planung von Forschung: ENGAGE with Society

Nachhaltigkeitsinitiativen, Landwirte und pflanzenwissenschaftliche Forschung engagieren sich gemeinsam für ökologische Landwirtschaft und alternative Ernährungssysteme.

Bewerbungsschluss für die Formulierung der Anliegen am 20. April 2019 und Teilnahme an der gemeinsamen Ideenwerkstatt am 10. Mai 2019, 13:00 – 17:00.

Worum gehts?

Wir laden Sie ein, Ihre Fragen und Anliegen an die Forschenden des Zurich-Basel Plant Science Center (Universitäten Zürich und Basel, ETH Zürich) in den Themenbereichen ökologische Landwirtschaft und alternative Ernährungssysteme zu formulieren.

Wir möchten mit Ihnen zusammen eine evidenzbasierte, naturwissenschaftliche Lösung oder Ergebnisse zu Ihrer Fragestellung erarbeiten. Zusammen definieren wir die wissenschaftliche Fragestellung und den Forschungsprozess und stossen gemeinsam Transformationsprozesse an – damit wir etwas bewirken für Nachhaltigkeit und Ihre Initiative.

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