Neuer Printservice an der ETH Zürich

Gestützt auf das vom Bund lancierte Projekt RUMBA will sich die ETH Zürich in den nächsten Jahren als ökologisch vorbildliche Institution etablieren, welche auch nach gesellschaftlichen und umweltrelevanten Grundsätzen geführt wird.

Mit der Umsetzung von RUMBA (Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung) verpflichtet sich die ETH Zürich zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltperformance. Das heisst sie reduziert den proportionalen Verbrauch an natürlichen Ressourcen und minimiert die direkten und indirekten Einwirkungen ihrer Tätigkeit auf die Umwelt.

Es ist nicht anzunehmen, dass das papierlose Büro und noch weniger die papierlose Forschung in der nächsten Zeit kommen werden. Deshalb erlaubt die neue Geräte-Flotte innerhalb des Projektes Printservices nur schon durch die Konsolidierung und die benutzergerechte Verrechnung der ETH signifikante Einsparungen.

Vom Projektteam aus ID-Mitarbeitenden und ETH-Kolleginnen und -Kollegen zur WTO-Ausschreibung und zum Rollout

Im März 2014 wurden die ersten 12 Geräte in einem Pilot-Rollout ausgeliefert und in Betrieb genommen, im April und Mai 2014 folgten weitere knapp 20 Multifunktionsgeräte (MFGs) und Drucker. Nach diesen eher punktuell eingesetzten Pilot-Geräten wurden Mitte Juni 2014 beim Departement Mathematik sämtliche bisherigen 72 Drucker und MFGs durch 27 neue Nashuatec-Geräte ersetzt. Knapp zwei Wochen später konnte das neue Gebäude LEE bezogen und mit 13 Nashuatec-Geräten ausgerüstet werden. Die Auslieferung des 100. Geräts erfolgte im August 2014 an einen nicht alltäglichen Ort: Das Versuchsgut Früebüel der ETH Zürich liegt auf rund 1000 m Höhe auf dem Walchwiler Berg über dem Zugersee. In der Zwischenzeit hat sich das Departement Physik entschlossen, sich ebenfalls am neuen Printservice der ID anzuschliessen und die gegenwärtigen über 150 Drucker durch schätzungsweise 50-70 MFGs und Drucker zu ersetzen; die ersten 20 MFGs davon sind schon geliefert. Geplant ist, jährlich gegen 200 Geräte neu einzusetzen, so dass in 4 Jahren die 800 Geräte ersetzen werden (grösstenteils alle bisherigen Drucker und MFGs bei der ZO (Zentrale Organe) und den Departementen).

Geräteflotte

Festgelegt wurde, dass der Printserver unter Windows laufen sollte. Als Abrechnungssoftware wurde PaperCut als das für eine Hochschule geeignetste Produkt evaluiert. Die MFGs sind alle mit einem Kartenleser für die ETH-Karte ausgerüstet. Damit kann vertrauliches Drucken, Pull Printing wie auch die Erfassung der Kopierer-Benutzung realisiert werden.

Umweltleitbild der ETH Zürich

Die ETH Zürich bekennt sich in einem umfassenden und nachhaltigen Sinn zu einer integralen Verantwortung gegenüber der Umwelt. Sie strebt dabei innerhalb der Hochschule in Lehre und Forschung eine weltweite Spitzenrolle an. Ihre Leistungen erbringt sie auf allen Gebieten möglichst ressourcen- und umweltschonend.

Weiterführende Links

  • Newsletter inside|out fünfte Ausgabe 3/2014 «Neuer Printservice an der ETH – Drucken an der ETH»
  • ETH RUMBA – Ressourcen- und Umweltmanagement
  • Ressourcen- und Umweltmanagement der Bundesverwaltung RUMBA
  • «100. Nashuatec-Gerät ausgeliefert» (Post im ID-Blog)

Kontakt

Rolf Müri, Gruppenleiter VPP Entwicklung, ID Basisdienste (BD)

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