Tag: LET-Services

Online-Unterrichtsbeurteilung im Hörsaal ist nun einfach möglich

Den Fragebogen kann man auch online im Hörsaal ausfüllen.

Studien zeigen, dass sich die Rücklaufquote zur Unterrichtsbeurteilung steigern lässt, wenn Dozierende die Studierenden zur Teilnahme an der UB motivieren und Zeit zum Ausfüllen der Umfrage im Unterricht zur Verfügung stellen.
Wir haben unser Evaluierungssystem EvaSys in diesem Jahr so weiterentwickelt, dass die Dozierenden in der Lage sind, das Startdatum der Umfrage zur Beurteilung ihrer Lerneinheit selber einzustellen. Dies ist insbesondere sinnvoll wenn die Online-Unterrichtsbeurteilung im zu einem bestimmten Zeitpunkt im Hörsaal durchgeführt werden soll.
Ein AAI-Login mit nethz-Zugangsdaten unter der URL
https://evasys-back1.let.ethz.ch/EUB/
genügt und die Dozierenden landen in der Ansicht “Meine Umfragen”.

Was ist in dieser Ansicht möglich?
Im aktuellen Semester:
Die Dozierenden sehen alle ihre Lerneinheiten des Semesters, zu denen eine Umfrage angelegt wurde. Sowohl Haupt- als auch Sekundärdozierende einer Lerneinheit können das Startdatum der Online-Umfrage durch Klicken auf das Bleistift-Symbol anpassen. Wenn die Befragung online im Hörsaal durchgeführt werden soll, startet sie/er die Umfrage idealerweise ca. 15 Minuten vor Beginn der Veranstaltung. Die Studierenden erhalten zum eingestellten Zeitpunkt via E-Mail einen personalisierten Link zur Umfrage und der/die Dozierende kann die Studierenden auffordern, die Umfrage im Hörsaal mit mobilen Geräten auszufüllen.

Für vergangene Semester:
Durch Wahl eines vergangenen Semesters können Dozierende die Resultate aus Lerneinheits- und Leistungskontrollbeurteilungen der letzten 7 Jahre einsehen, die Sie betreffen.

Wir hoffen, dass ab dem HS18 viele Dozierende die Möglichkeit einer Kursbeurteilung in Hörsaal nutzen und dadurch ein positiver Effekt auf die Rücklaufquote sichtbar wird.

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Online-Prüfungen direkt nach Semesterende: Raum mit 240 Plätzen steht neu zur Verfügung

Seit der Prüfungssession im Februar 2018 betreiben die Informatikdienste zusammen mit der Abteilung LET in der sogenannten Fokushalle im ONA-Gebäude an der Neunbrunnenstrasse in Oerlikon einen Prüfungsraum mit 240 Plätzen für Studierende. Die verfügbare Raumkapazität für Online-Prüfungen in den Prüfungssessionen konnte damit verdoppelt werden. Die Fokushalle ONA E7, in der während des Semesters Vorlesungen des D-ARCH stattfinden, wird jeweils für die Prüfungen um- und nach der Prüfungssession wieder rückgebaut.

Online-Prüfungen direkt nach dem Semesterende: Der Raum ONA E7 in Oerlikon mit 240 Prüfungsplätzen steht zur Verfügung. (Bild: ETH/Alessandro Della Bella)

Nun steht der nächste Quantensprung an: Das D-ARCH stellt die Fokushalle ab dem Herbstsemester 2018 früher für Prüfungen zur Verfügung. Die Informatikdienste und die Abteilung LET können daher diese grosse Halle schon nach dem Semesterende für Online-Prüfungen anbieten. Online-Prüfungen im ONA E7 sind in den kommenden Semestern immer ab dem ersten Montag nach Semesterende möglich. Die Kapazitäten für Online-Prüfungen in den Wochen nach dem Semesterende können dadurch fast verdreifacht werden.

Insbesondere für Dozierende, die ihre Semesterendprüfung oder benotete Semesterleistung nach Semesterende am Computer durchführen möchten, ist das eine sehr gute Nachricht. Bisher waren die Kapazitäten rund um das Semesterende ausgelastet und wir mussten diverse Anträge negativ beantworten. Die entstandene Warteliste können wir nun verkleinern. Online-Prüfungen mit vielen Studierenden und mit Verwendung von Drittapplikationen (z.B. Statistiksoftware) konnten nun bewilligt werden.

Die Abteilung LET dankt dem Departement ARCH für das grosszügige Entgegenkommen bei der Belegung der Fokushalle ONA E7. Die Verwendung der Fokushalle für Vorlesungen im Semester und für Online-Prüfungen zwischen den Semestern stellt für die ETH Zürich einen grossen Gewinn dar. Schon vorhandene Raumressourcen werden effektiv verwendet, ohne dass dadurch mehr Mietkosten entstehen.

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eCollaboration @ ETH

Das eCollaboration Projekt soll das kollaborative Lernen und Zusammenarbeiten im Lehrkontext an der ETH für Studierende und Dozierende einfacher gestalten. Dazu wurden zwei digitale Werkzeuge evaluiert (Pressbooks und PolyboxEdu) und in die bestehende Servicelandschaft der ETH eingefügt.

Das Projekt gründet auf dem Konzept des Lernens als sozialen Prozess. Dabei geht man davon aus, dass die Beteiligten gemeinsam einen von allen getragenen Konsens zu einem bestimmten Thema entwickeln oder ein Produkt erarbeiten. Daraus resultiert ein höheres Niveau an Denkprozessen und die Informationen werden von den einzelnen im Vergleich zum individuellen Lernen länger abgespeichert. Soziale Impulsen wie z.B. Dialoge, Diskussionen, verschiedene Sichtweisen oder Meinungsverschiedenheiten wirken sich generell positiv auf den Lernprozess aus.

Bei Studierenden und Dozierenden wurde als grosser Bedarf das gemeinsame Erstellen und gleichzeitige Bearbeiten von Texten und Dokumenten sowie eine Diskussions- und Kommentarfunktion identifiziert. Diese Bedürfnisse werden durch eine Kombination der folgenden Tools abgedeckt.

Pressbooks bietet die Möglichkeit digitale Bücher zu erstellen. Dies erfolgt direkt im Learning Management System Moodle der ETH. Die Studierenden können darin gemeinsam an umfangreichen Dokumenten arbeiten, welche am Ende ein digitales Buch ergeben. Längere Dokumente können attraktiv dargestellt und doch flexibel bearbeitet werden.

Mögliche Einsatzszenarien sind:

  • gemeinsames Erstellen und Überarbeiten von Skripten/Zusammenfassungen
  • Reviewen von Dokumenten

 

FOCUS PRESSBOOKS

Urs Brändle vom D-Usys hat dieses Semester Pressbooks genutzt um die Datenauswertung für die Biodiversitätsexkursion aus dem FS 2018 zusammen mit seinen Studierenden zu dokumentieren.

Die Exkursionsgruppen schreiben jeweils ein Kapitel des eBooks, zum Beispiel zu Wasservögeln im Zürcher Seebecken, Flechten auf Stadtbäumen oder Makroinvertebraten in Fliessgewässern. Über die Revisionshistorie lässt sich genau nachvollziehen, wer was geschrieben hat. Kommentare ermöglichen Diskussionen oder Hinweise für Verbesserungen. Die Arbeitsprozesse sind somit transparent und ermöglichen den Studierenden den Vergleich und das Betrachten der Inhalte der jeweils anderen Exkursionsgruppen.

 

PolyboxEdu basiert auf dem etablierten Cloudspeicherdienst der ETH Polybox. PolyboxEdu bietet das gemeinsame synchrone Bearbeiten von Dokumenten in gängigen Office-Formaten. Diese können innerhalb der ETH geteilt und bearbeitet werden. Gleichzeitig kann die PolyboxEdu als Dateiablage (Repository) in Moodle genutzt werden (Anleitung).

Da die Studierenden auf PolyboxEdu auch selbst Arbeitsgruppen bilden können bietet es sich ideal für Formen von Student Directed Learning an, bei denen der Dozent nicht direkt Einfluss auf die Lerninhalte nimmt.

 

Mögliche Einsatzszenarien sind:

  • Ablage umfangreicherer Dateien direkt aus Moodle
  • Synchrones Zusammenarbeiten an Dokumenten (Versuchsprotkolle, Seminararbeiten, Ideensammlung etc.)

Geplant ist ausserdem ein Online Annotationstool um Zusammenarbeit, Kommunikation und kritisches Denken zu unterstützen. Geplant ist die Einführung im vierten Quartal 2018.

Für konkrete technische Hilfe und Umsetzung von eCollaboration Formaten steht Ihnen das Beratungsteam oder Melanie Walter (Projektleitung eCollaboration) gerne zur Verfügung.

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