Neue Formen der ETH-Kollaboration

Der neu abgeschlossene Microsoft-Vertrag für die ETH Zürich bringt zusätzliche cloudbasierte Produkte und damit auch technische Neuerungen. Neue Funktionen im Bereich Kollaboration ergänzen die bereits bekannte Produktepalette und unterstützen die ETH auf den Weg in die Digitalisierung.

Office 365 ist jetzt Microsoft 365

Vieles neu bei Microsoft und beim Arbeiten damit an der ETH wie privat. Mit der neuen Lizensierung der cloudbasierten Microsoft-Werkzeuge ermöglicht die ETH ihren Mitarbeitenden die Zusammenarbeit von jedem Ort und mit jedem beliebigen Gerät. Die neue Microsoft-Lizenzierung richtet sich dabei zunehmend nach der effektiven Nutzung und weniger nach der Menge von Installationen.

Lange Verhandlungen sind zu Ende

Durch geschicktes Aushandeln mit Microsoft wurde der ETH eine Übergangszeit gewährt Dies ermöglicht der ETH, die bisherigen «On-Premise-Produkte» weiterhin einzusetzen und diese gleichzeitig mit den neuen Cloud-Produkten zu nutzen. Solche Hybrid-Situationen erhöhen jedoch generell die Komplexität und führen in Einzelfällen zu schwer nachvollziehbaren Support-Problemen. Für die Support-Verantwortlichen bedeutet dies im Grunde, dass möglichst rasch die bisherige Strategie der Softwareverteilung an die neue Situation angepasst werden muss. Für die Endkundinnen und -kunden bedeutet es, dass die Selbstverantwortung bezüglich Bezug und Handhabung bei gewissen neuen Produkte zunimmt.

Die gute Nachricht

Es muss für die Arbeit an der ETH nicht auf bisherige Programme verzichtet werden. Im Gegenteil. Das von den Informatikdiensten der ETH ausgehandelte Produkteportfolio wurde den Bedürfnissen der Endbenutzenden entsprechend angepasst und deutlich erweitert. Die Erweiterungen betreffen neben zahlreichen Sicherheits- und Produktivitäts-Tools beispielsweise auch wichtige Kollaborationswerkzeuge, die gerade in der heutigen Zeit stark an Bedeutung gewonnen haben.

Die Arbeit ist aber noch nicht zu Ende

Die Integration von Cloud-Produkten in die bestehende «On-Premise-IT-Architektur» der ETH ist komplex und der Aufbau einer entsprechend kontrollierbaren Verwaltungsstruktur aufwändig. Dies erfordert auf allen Seiten Geduld, eine gewisse Fehlertoleranz, viel Einsatzbereitschaft und vor allem grosse Experimentierfreude. Dies sind alles Dinge, welche an der ETH glücklicherweise in genügendem Mass vorhanden sind. Wir freuen uns darauf Forschung und Lehre an der ETH Zürich durch die neuen Möglichkeiten in Zukunft noch besser zu unterstützen!

Microsoft-Konto

Im Rahmen des Microsoft Cloud-Rollouts geht die ETH Zürich in Richtung der einheitlichen Umgebung für alle Mitarbeitenden und Studierenden der ETH: Ihr Zugang zur Microsoft Cloud-Subskription lautet: ETH Username@ethz.ch. Durch die Änderung machen wir den Zugriff auf die Microsoft-Cloud Anwendungen wie Office-365 und Teams noch sicherer.

Was ändert sich?

Falls Sie schon früher Microsoft Cloud User waren, haben Sie sich bisher auf der Login-Seite von Microsoft mit einem separaten Passwort angemeldet. Künftig werden Sie für das Login auf den AD User Authentication Service der ETH Zürich weitergeleitet. Bitte verwenden Sie dort Ihren ETH Usernamen und Ihr ETH Passwort für E-Mail (Active Directory). Damit können Sie wie gewohnt auf die freigeschalteten Microsoft Cloud-Anwendungen zugreifen. Mit der Änderung stellen wir auf den sogenannten Exchange Hybrid-Modus um. Damit werden auch die Such-Probleme bei MS Teams gelöst. Alle Benutzenden werden künftig mit den normalen Suchbefehlen gefunden. Kontakte können abgespeichert werden. Ebenfalls wird Teams künftig in der linken Navigation ein Kalender-Symbol beinhalten. Klicken Sie darauf, werden die Termine ihres «richtigen» Outlook-Kalenders anzeigt.

Kontakt

  • Fabio Consani, Gruppenleiter Portfoliomanagement, ID PPF
  • Dordaneh Arangeh, Sektionsleiterin IT Procurement & Portfolio, ID PPF
Vertragsverhandlungen 4.0: fundiertes technisches Wissen (Fabio Consani, Mitte), gepaart mit professionellen Vertragsknowhow (Christian Hagen, rechts) führen zu erfolgreichen Vertragsabschlüssen (Dordaneh Arangeh, links)
Vertragsverhandlungen 4.0: fundiertes technisches Wissen (Fabio Consani, Mitte), gepaart mit professionellen Vertragsknowhow (Christian Hagen, rechts) führen zu erfolgreichen Vertragsabschlüssen (Dordaneh Arangeh, links)

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