Dienstjubiläum Enzo Gallizzi 25 Jahre ETH

Ein Vierteljahrhundert ETH Zürich! Herzlichen Glückwunsch Enzo Gallizzi!

Gratulation, Enzo Gallizzi!
Gratulation, Enzo Gallizzi!

Die ETH Zürich lernte ich kennen als ich mich auf eine Stelle als MSRL-Techniker (Mess-, Steuer-, Regel- und Leittechnik) in der damaligen ETH-Abteilung Betrieb bewarb.

Ich hatte Glück und trat meine neue Stelle im Jahr 1997 an und übernahm das dezentrale Gebäudeleitsystem von Siemens mit zwei Server an den Standorten Zentrum und Hönggerberg. Die Hauptaufgaben der beiden Server bestand darin, bei Störungen zu alarmieren und die Energieversorgung sämtlicher Gebäude der ETH Zürich zu steuern.

Anfang 2000 wurde ein neues Projekt lanciert, welche das Ziel hatte, sämtliche proprietäre Leitsysteme an der ETH abzulösen. Das sogenannte «offene Leitsystem» (SCADA-System) war geboren. Da dieses System noch über diverse Kinderkrankheiten verfügte, dauerte es ca. drei Jahre, bis es einigermassen zufriedenstellend lief. Aus den ursprünglichen zwei Servern, wurde ein Vielfaches. Damit änderten sich auch meine Aufgaben. Ich administrierte die neue Leitsystemsoftware samt dem darunterliegenden Betriebssystem.

Wechsel zu den Informatikdiensten

Daran änderte sich bis 2017 nichts. Dann übernahm die Sektion Systemdienste der Informatikdienste (ID SD) per 1. Juni 2017 offiziell den Betrieb und Support der zentralen Gebäudeautomations-IT Infrastruktur (GA-IT) von der Abteilung Betrieb. Mit der Übernahme stand der Wechsel zu den Informatikdiensten an. Bei der ID kamen zahlreiche neue Themengebiete auf mich zu.

Da der LifeCycle in der Gebäudeautomation viel länger dauert als die in der klassischen IT müssen die verschiedenen Hersteller mit Ihren Produkten aufeinander abgestimmt werden. Dabei spielt auch eine Rolle, dass nicht nur das Betriebssystem und die Applikationen zueinander, sondern auch die Steuerungen kompatibel sein müssen.

Im Rückblick wird einem die Entwicklung der ETH der letzten 25 Jahre bewusst. Dies spiegelt sich auch in unseren Systemen wider. Eine Konstante gab es in den letzten Jahren: Monotonie oder Langweile war selten zu spüren.

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