Home-Office – aber sicher

Gefährliche E-Mails, Online-Kommunikation und unsere Tipps dazu.

  • Haben Sie in den letzten Monaten öfter E-Mails mit COVID-19-Bezug erhalten, die Sie mit angeblich wichtigen Informationen auf verdächtige Webseiten locken sollen?
  • Oder eine vermeintlich von Ihren Vorgesetzten abgesendete Anfrage mit der dringenden Bitte um Unterstützung bei der Beschaffung von Gutscheinen für Online-Shops?
  • Wie sieht es aus mit E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, durch Eingabe Ihres Passworts Ihr Benutzungskonto zu erneuern oder die IBAN Ihres Lohnkontos zu überprüfen?

Falls ja: Damit sind Sie nicht allein

Angreifende nutzen die Unsicherheiten rund um die Pandemie und die «Vereinzelung» im Home-Office aus. Dabei versuchen sie, sich finanzielle Vorteile zu verschaffen oder sich unberechtigt Zugriff auf Systeme und Daten zu erschleichen.

Die Tricks sind so einfach wie wirksam

Natürlich sind wir alle auf Nachrichten zu COVID-19 neugierig. Und ja, wir möchten unsere Vorgesetzten, Kolleginnen und Kollegen auch aus dem Home-Office heraus rasch und pragmatisch unterstützen. In der Hitze des Gefechts kann man schnell einmal auf eine Betrugs-E-Mail hereinfallen.

Unsere Bitte

Auch, wenn der angebliche Zeitdruck noch so gross ist, bitte schauen Sie E-Mails genau an, bevor Sie darauf reagieren.

Online-Kommunikation

Online-Meetings mit ZOOM, Teams oder ähnlichen Angeboten sind oder waren für die meisten von uns neu. Jedes dieser Tools ist ausgestattet mit zahlreichen Konfigurationsmöglichkeiten, um Ihre Videokonferenzen und Ihre Privatsphäre abzusichern. Es lohnt sich, etwas Zeit zu investieren und die für Sie passenden Optionen einzustellen. Achten Sie beispielsweise darauf, dass nur diejenigen an einem Online-Meeting teilnehmen, bzw. teilnehmen können, die zum Zielpublikum gehören. Für grössere Veranstaltungen, beispielsweise Vorlesungen, gibt es Möglichkeiten sich vor Trollen zu schützen. Wenn Sie keinen Einblick in Ihr Home-Office gewähren möchten, können Sie mit eingeblendeten Hintergrundbildern arbeiten.

Detail-Informationen

Unsere Tipps

  • Wenn Sie mit einem Gerät arbeiten, welches von Ihrer IT-Support-Gruppe verwaltet wird, melden Sie sich bitte mindestens zweimal wöchentlich via VPN der ETH Zürich an (VPN = Virtual Private Network, verschlüsselte Remote-Verbindung).
    Der Grund: Einige Software-Aktualisierungen werden ausschliesslich via VPN verteilt (siehe auch «VPN-Nutzung im Home-Office» https://unlimited.ethz.ch/display/HO/VPN-Nutzung+im+Home-Office)
  • Spielen Sie Softwareaktualisierungen möglichst unmittelbar, nachdem Sie diese erhalten haben, ein. Veranlassen Sie danach den notwendigen Neustart des Systems. Erst damit werden die Aktualisierungen aktiviert.
  • Aktivieren Sie das Auto-Updating Ihrer Software, wann immer es angebracht ist.
  • Nutzen Sie einen Virenscanner.
  • Seien Sie misstrauisch, wenn Sie E-Mails von unbekannten Absender/innen, mit verdächtigen Links oder merkwürdigen Aufträgen und Anhängen erhalten.
  • Nutzen Sie die Sicherheitsoptionen für Online-Meetings.
  • Geben Sie Ihre Passwörter niemandem bekannt.

Für den privaten Gebrauch

Wenn Sie Ihren eigenen Windows-PC verwalten, ist ein hilfreicher Tipp für die private Nutzung das Produkt Patch My PC Home Updater:

Auf dem ETH-Web finden Sie mehr Informationen zur IT-Sicherheit im Alltag: https://ethz.ch/services/de/it-services/it-sicherheit/awareness.html

Bei Fragen können Sie uns oder Ihren zuständigen IT-Support gerne kontaktieren.

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