AMAAIS

AMAAIS ist ein Projekt der Universität Zürich (Communication Systems Group) gesponsert bei SWITCH.

AMAAIS hat das Ziel, die bestehende AAI-Infrastruktur von SWITCH und die über AAI angeschlossenen Dienste mit Accounting- und Monitoring-Funktionalität zu erweitern. Mit dieser Lösung könnte man z.B. die institutionsübergreifende Abrechnung sowie die Überwachung und das Management der Dienste zentralisieren und vereinfachen. Das Projekt ist über vier Jahre gelaufen (2009-2013): In einer ersten Phase haben die ID mit der UZH am Design und Konzept von AMAAIS gearbeitet. Als die Kerninfrastruktur implementiert wurde, hat SWS die VPP Verrechnung und das ID Web-SMS-Gateway in AMAAIS integriert. Alle Komponenten wurden in den letzten Monaten an der ETH Zürich und bei SWITCH ausführlich getestet. Ende April konnte das Projekt erfolgreich und rechtzeitig abgeschlossen werden.

Hintergründe & Details

AMAAIS ergänzt Shibboleth, so dass Service Providers (SPs) und Identity Providers (IdPs) Ereignisse zentral speichern und verwalten können um einfache Analysen und Verrechnungen zu erlauben.

Ein Betreiber eines Shibboleth-geschützen Services kann ein AMAAIS Client installieren und mit einem selbst-entwickelten Connector verschiedene Informationen einem AMAAIS Server mitteilen.

Die Informationen werden in Attributen erfasst und dann an den Server verschlüsselt geschickt und zentral gespeichert (oder an andere föderierte AMAAIS Server verteilt). Die Daten können dann aggregiert und für Statistiken evaluiert werden. Eine Zentrale Verwaltung der Events ist auch für Abrechnungen gut geeignet.

Im Fall von VPP, z.B., für jedes Event (ein Print Job) werden Attributen wie Anzahl Seiten, Grösse, Farbe, Drucker, User,… definiert. Diese Daten können dann für VPP Abrechnungen und Auswertungen verwendet werden.

 

AMAAIS ist open-source und kann zusammen mit der Dokumentation aus der Projekt Homepage heruntergeladen werden.

 

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