IT-Frauen an der ETH schliessen sich zusammen

Die Informatikdienst-Mitarbeiterinnen haben ein Netzwerk aufgebaut, welches sich an alle Frauen* richtet, die bei den Informatikdiensten sowie in der IT an der ETH Zürich und in den ETH-nahen Bereichen arbeiten.

Frauen in der IT oder Technik: Allein unter Männern

Die Informatikdienste der ETH Zürich sind unterteilt in 9 Sektionen, aufgeteilt an etwa 16 Standorten. Verschiedene ID-interne Events wie «Kontakt über Mittag», Ausflüge oder Mitarbeitenden-Informationen haben dazu geführt, dass sich alle ID-Mitarbeitenden besser kennenlernen konnten. Die Frauen untereinander hatten aber wenig Kontakt (damals 39 Frauen bei 260 Männern) und viele der ID-Frauen kannten sich nur von E-Mails oder Namen aber nicht persönlich.

Idee zur Gründung

So hatte Sabine Hoffmann, ID PR & Kommunikation 2018 die Idee, dass sich ID-Frauen zum Networking treffen konnten. Gesagt getan, die beiden Anlässe waren ein Erfolg. Schnell tat sich ein Gründungs-Gremium zusammen.

  • Sabine Hoffmann (ID PR & Communication)
  • Diana Coman Schmid (ID SIS)
  • Martina Bösch (ID PPF)
  • Carmen Alonso (ID BD)
  • Jarunan Panyasantisuk (ID SIS)

Beim ersten Kick-Off Meeting am 21. Februar 2018 haben wir uns die Frage gestellt, was wir mit diesem Netzwerk erreichen wollen und Gedanken zu den Zielen gemacht und sie priorisiert.

Gerhild Müller erstellte unser IT-Women@ETH-Logo und das Organisations-Komitee wuchs schnell an mit

  • Caterina Barillari (ID SIS)
  • Gabriela D’Hondt (ID MMS)
  • Gerhild Müller (ID)
  • Franziska Oschmann (ID SIS)

Später kamen auch andere ETH-Bereiche hinzu

  • Birgit Hagley (ID SD, früher CSCS)
  • Gordana Tunic (Services)
  • Kristina Isacson (LET)

Wachstum dieser Community fördern und den Zusammenhalt stärken

Die Initiative ging einst von den Frauen der Informatikdienste aus und richtet sich nun an alle Frauen, welche sich mit IT an der ETH und den ETH-Bereichen befassen. Im Netzwerk sind jetzt vertreten: die Akademischen Dienste, CSCS, verschiedenste ETH-Departemente, Empa, ETH-Bibliothek, LET, NEXUS, PSI, Services, Stab Rektorin, Stelle für Chancengleichheit, WSL, Wyss und viele mehr.

Erstmals wird verstärkt ein Licht auf die Berufsperspektiven einer IT-Karriere in Sachen Services / Dienstleistungen, im Gegensatz zu Forschung und Lehre, geworfen. Das Netzwerk IT-Women@ETH soll helfen, uns zu verbinden, sichtbar zu sein und mehr Frauen zu motivieren, sich für eine Karriere im Bereich der Informatikdienste und der IT zu entscheiden. Wir wollen Vorbild für andere sein, andere Frauen ermutigen, eine IT-Laufbahn einzuschlagen und wollen voneinander lernen und profitieren.

Die Frauen des Netzwerkes haben bereits die verschiedensten Herzenswünsche beim Netzwerk deponiert, die wir gemeinsam angehen werden. Wir sind offen für weitere Inputs, Austausch und Aktivitäten. Mit den anderen Female Associations, EQUAL, der PeKo, dem HR und der Schulleitung hat bereits Austausch stattgefunden. Diesen Kontakt wollen wir auch weiterhin aufrechterhalten.

Mehr zu IT-Women@ETH

Support

Ein herzliches Dankeschön an den Direktor der Informatikdienste Rui Brandao, den wir von unserer Idee begeistern konnten und uns unterstützt, IT-Frauen an die ETH zu holen. Gemeinsam stark: Unterstützende Männer sind in diesem Netzwerk sehr herzlich willkommen.

Gerhild Müller, Gabriela D’Hondt, Sabine Hoffmann, Franziska Oschmann und Jarunan Panyasantisuk (von links) wollen Vorbild für andere sein und Frauen ermutigen, eine IT-Laufbahn einzuschlagen
Gerhild Müller, Gabriela D’Hondt, Sabine Hoffmann, Franziska Oschmann und Jarunan Panyasantisuk (von links) wollen Vorbild für andere sein und Frauen ermutigen, eine IT-Laufbahn einzuschlagen

Stelle für Chancengleichheit und Vielfalt der ETH Zürich

EQUAL freut sich sehr, dass zu den ETH-Frauen-Netzwerken, die auf Forschung und Lehre ausgerichtet sind, mit IT-Women@ETH auch das erste Netzwerk an der ETH gegründet wurde, was sich an administrativ tätige Frauen* richtet.

Die gezielte Förderung der Chancengleichheit ist der ETH Zürich schon seit langem ein Anliegen. Im Jahr 1992 wurde die Stelle für Chancengleichheit von Frau und Mann gegründet und der damaligen Personalabteilung (HR) zugeordnet. Um eine bessere Koordination der Chancengleichheitsmassnahmen in der gesamten Hochschule zu gewährleisten und die Studierenden und Professor*innen mit einzuschliessen, wurde die Stelle 2007 auf die Ebene des Präsidenten der ETH «befördert», wo sie seitdem fest installiert ist. Im Jahr 2008 wurde dann Professorin Renate Schubert zur Delegierten der Schulleitung der ETH Zürich ernannt. Sie leitet seitdem die Stelle für Chancengleichheit (EQUAL) und ist in ständigem Austausch mit der Schulleitung. 2019 wurde das Beratungsangebot zur sexuellen Belästigung und Diskriminierung an die Fachstelle Respekt übergeben. Im Gegenzug hat sich das Aufgaben-Portfolio der EQUAL-Stelle dahingehend ausgeweitet, dass das Thema «Vielfalt» oder «Diversity» ein starkes Gewicht bekommen hat. EQUAL wurde zur Stelle für Chancengleichheit & Vielfalt.

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