Untote Ferienfotos mit iPhoto

Es ist eine alte Geschichte, aber mit der Aussicht auf viele digitale Ferienfotos wird sie jedes Jahr wieder aktuell: die Festplatten werden immer grösser und bleiben immer gleich voll. Deshalb erschrecke ich auch nicht mehr im gleichen Mass, wenn mich MacOs X warnt, die Festplatte sei voll – mithin eine der gefährlichsten Situationen, die einem unbescholtenen Unix System passieren kann. Ich gehe dann davon aus, dass mein EyeTV Fernsehserienaufzeichner wieder einmal wegen eines nervigen Eishockeyspiels die Episode von Dr. House auf 2 Gigabite ausgedehnt hat. Anders als Dr. House kümmere ich mich nicht mehr lange um Ursachenforschung und kopiere die Aufzeichnung weg.
Vor eine Weile habe ich allerdings einen Wertvollen Tipp gelesen auf einer Webseite, der mir 9.3 Gb Platz auf meinem Notebook eingebracht hat (neunkommadrei!!). Wie wahrscheinlich die meisten iPhoto-Benutzer weiss ich zwar, dass Photos, die aus einem Album gelöscht werden, im Archiv erhalten bleiben. Deshalb lösche ich auch Fotos sofort direkt im Archiv, wo alle Fotos abgelegt sind, denn iPhoto will nicht schuld sein, wenn jemand versehentlich das falsche Foto löscht. Anschliessend leere ich den Papierkorb im Dock und dachte bisher, damit sei der Vorgang abgeschlossen und der Platz wieder freigegeben. Weit gefehlt. Wahrscheinlich, weil Fotos grundsätzlich unwiederbringlich sind verwendet iPhoto einen eigenen Papierkorb für Paranoide, und der wird – erraten- nicht geleert- ausser man legt iPhoto per Menubefehl oder Rechtsklick auf den Papierkorb die Daumenschraube an. Jetzt ist meine Festplatte wieder 10% „grösser“. Ich fürchte nur sie bleibt im Grunde gleich voll.

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