Saturday, February 25, 2012

Auf meiner Tour durch Moskau bin ich so auf die eine oder andere Trouvaille gestossen. Eine Auswahl davon findet sich in einer kleinen Galerie. Viel Vergnügen!
Thursday, February 23, 2012
Die Tage in Moskau sind vorbei. Die wunderbaren Hallen der U-Bahn habe ich nun zum letzten Mal genossen als ich von Кита́й-го́род über Пу́шкинская nach Белору́сская gefahren bin. Dort dann den Aeroexpress bestiegen, der weniger durch Geschwindigkeit als durch die Tatsache besticht, dass er ohne Halt zum Flughafen Шереметьево fährt. Dank Wikipedia konnte ich die Namen in kyrillischer Schrift einfügen
, die man nach einiger Zeit auch tatsächlich lesen kann. Sie gefällt mir noch. Nun heisst es noch warten, denn Check-In geht erst zwei Stunden vor Abflug…

Аэроэкспресс
Wednesday, February 22, 2012
Seit gestern ist die Schule zu Ende. Es bleiben wir noch zwei Nächte und einen Tag, um die Stadt etwas zu erkunden. Leider bin ich erkältet und der Husten verhindert den eigentlich vorgesehenen Konzertbesuch. Dafür bin ich etwas durch die Strassen spaziert. Mit der Metro bin ich einige Stationen angefahren, welche mir ein Moskauer Teilnehmer empfohlen hat. Die Stationen sind schon sehr eindrückliche Werke.

Glasdach im Warenhaus GUM

Mosaik in einer Moskauer U-Bahnstation

Höhepunkte Moskauer Architektur
Sunday, February 19, 2012

Grosse Glocke im Kloster von Savvino-Storozhevsky

Irgendeine Nebengebäude des Klosters

Kloster von Savvino-Storozhevsky
Heute früh gab es den einzigen Ausflug in dieser Schule, nämlich ins Kloster bei Zvenigorod. Da ich ja das allererste Mal in Russland bin, kannte ich das kaum (mal von einem kurzen Besuch in Griechenland abgesehen, was ja auch etwas anders ist). Aufgefallen ist mir, dass die Votivbilder noch heute in alter Tradition gemacht werden und man so die Geschichte des Ortes bildhaft auf dem aktuellen Stand hält – irgendwie ein schöner Brauch.
An der Schule haben wir auch einen heiligen Moment, wenn man so will. Momentan spricht John Ellis über Higgs und Varianten zu uns. Habe immer nur so sagenumwobene Geschichten gehört. Ist ein ganz angenehmer Referent der angenehm entschleunigt spricht, so dass man auch als Nichttheoretiker den Faden nicht allzuschnell verliert.

Unser Reisebus
Saturday, February 18, 2012
Die Winterschule findet in einem Sanatorium statt. Das tönt ernster als es ist, denn es erinnert mehr an einen Ferienresort mit Hallenbad, Turnhalle und eben Hotelanlagen. Heute nach dem Langlaufrennen gab es endlich mal etwas Zeit um den Park bei Tageslicht zu erkunden. Doch schon bald gibt es das Mittagessen, das hier erst um 14 Uhr Lokalzeit serviert wird (Moskau ist drei Stunden vor der MESZ). Da das Frühstück aber bereits um 8 Uhr dran ist, ist das ein langersehnter Moment.

Sanatorie Otradnoe

Skulptur im Park

Park des Sanatoriums

Hotelgebäude
Thursday, February 16, 2012
Heute war der Ablauf der Schule voll ausgefüllt. Die Vorlesungen sind allesamt interessant und dicht – und somit kommt das übliche Problem bei solchen Schulen: Informationsüberlast. Vielleicht hilft da das Langlaufen. Jeden Tag hat man vor dem Mittagessen Zeit dazu. Die Bedingungen sind traumhaft: Pulverschnee bei -10°C. Heute habe ich ca. 10 km gemacht und fühlte mich wie neu geboren. Das einzige Problem ist, dass die Lopien hier nicht ausgeschildert sind. Sie befinden sich in einem Wald und gehen kreuz und quer durcheinander. Das Gefühl eines Lopienlabyrinths kommt hoch….

Wednesday, February 15, 2012

Mahlzeit
Ein russischer Kollege bei uns hat mich auf die Winterschule des ITEP in Moskau aufmerksam gemacht. Zum Glück ist es mittlerweile auch hier nicht mehr so kalt. Der Flug mit Aeroflot war ganz angenehm, besonders weil die in ihren neuen Flugis keine Bildschirme haben und der Passagier so von den dämlichen Filmchen verschont wird. Beinahe ein Grund, solche Airlines zu wählen. Das Essen war auch üppiger (und erstaunlicherweise weitgehend sehr gut) als was man sonst so gewohnt ist.
Die Umgebung ist wunderbar und über Mittag kann man die nahegelegenen Langlaufloipen benutzen – exzellente Schneebedingungen erwarten einen. Die Schule ist gut dotiert und der erste Tag war bereits mit sehr guten Vorträgen ausgefüllt. Mal schauen was noch kommt. Witzig sind die unterirdischen Gänge im Resort, welche die Gebäude verbinden. So kommt man trockenen und warmen Fusses vom Hotelgebäude zur Aula. Die architektonische Gestaltung atmet frühere Zeiten.
Im unterirdischen Gang zwischen zwei Gebäuden in Otradnoe
Thursday, December 29, 2011
So sagen die Leute an Dänemarks Westküste offenbar dem Wind, der stark landeinwärts weht und zusammen mit der Flut derzeit für einen Höherstand von rund 2m führt. Wo sonst ein breiter Küstenstreifen zum Spazieren einlädt ist nun das Meer. Fetzen der Schaumkrone flogen über die Dünen hinweg.

Stürmischer Wind bei den Dünen von Søndervig

Stürmische See bei den Dünen von Søndervig
Zugegeben, das erste Bild ist etwas dramatisch geraten. Daran habe ich und Lightroom Schuld. Unbearbeitet sieht dasselbe Bild so aus.
Wednesday, December 28, 2011

Der Winter ist da. In Zürich gab es die ersten Ansätze von Raureif. Aber immerhin. Die Hecke befindet sich im Friesenbergquartier. Das Bild unten entstand soeben auf der Nachtzugsreise nach Dänemark. Keine Ahnung was das ist – sieht nach Kehrichtverbrennungsanlage oder was ähnlichem aus.

Tuesday, December 27, 2011

Magischer Ort an der Goldbrunnenstrasse
Magische Orte gibt es nicht nur in der Landschaft. Die Stadt hat auch solche zu bieten. Beispiel? Dieser hier. Ein Ort aus einer anderen Zeit. Eigentlich hätte ich den Automaten ausprobieren sollen. Ich beabsichtige, zu ihm zurückzukehren.