VPP Schwarz/Weiss Drucken: Neue Regelung

Die Schulleitung hat in ihrer Sitzung vom 23. Februar beschlossen, dass das Drucken in Studentenräumen (s/w über Printrelease-Stationen) ab Frühjahrsemester 2010 grundsätzlich kostenpflichtig werden soll. Dabei wird den Studierenden pro Halbjahr eine Freigrenze von 800 Seiten gewährt. Pro zusätzliche Seite werden 5 Rp. verrechnet.

Mit dieser Massnahme soll dem exzessiven und sowohl ökologisch als auch ökonomisch belastenden Gebrauch einer Minderheit von Studierenden Einhalt geboten werden. Unsere Statistiken zeigen, dass über 70% der Studierenden mit weniger als 800 Seiten auskommen, während die übrigen mit bis zu 10’000 Seiten für 70% des Verbrauchs verantwortlich sind.

 

Umsetzung:

Ab 24. März beginnen wir mit der Verrechnung. Sie erfolgt über die bereits beim Farbdrucken bewährte Prepay-Methode (http://www.id.ethz.ch/services/list/vpp/prs). Ihr Prepay-Konto wird mit einem Guthaben für 800 Gratisseiten aufgeladen. Achtung: Der Freibetrag gilt nicht für Farbdrucke. Sie haben jederzeit die Möglichkeit, den Stand Ihres Kontos über passwort.ethz.ch unter „Meine Services“, „Credit“ inkl. erfolgter Transaktionen abzurufen. Jeweils am Wochenende vor Semesterbeginn, wird der Freibetrag wieder auf 800 Seiten ergänzt.

Sie können an den VPP-Schaltern im HIL C36.1 oder im RZ E22 auf Ihr Prepay-Konto einzahlen. Im Mai sollte auch die Einzahlung mit Kreditkarte via Internet bereit sein.

Nicht eingelöste Guthaben aus dem Freibetrag verfallen beim Austritt aus der ETH. Restbeträge von einbezahlten Guthaben können bis maximal 5 Monate nach Austritt bei den VPP-Kassen zurück gefordert werden.

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14 comments on «VPP Schwarz/Weiss Drucken: Neue Regelung»

  1. Sehr geehrter Herr Dietlicher,

    besten Dank für Ihre Mail. Hervorragende Umsetzung und Lösung eines längst hängigen Problems an der ETH. So kann der normale Student weiterhin die notwendigen Dinge wie Übungen und Ähnliches ausdrucken, aber Skript- oder Bücherdruck wird unterbunden. Gefällt mir sehr! Super auch, dass Sie Ihre Entscheidung auf vorhandene Statistiken abstützen. Ich hoffe sehr, dass sich das so durchsetzt.

    Gratulation und meine besten Grüsse an die Verantwortlichen
    Stefan Hildenbrand

  2. Sehr geehrter Herr Dietlicher,
    die meisten Studenten reagieren mit grossem Unverständnis auf die den Eingeschränkten Zugang zu Lernmitteln. Insbesondere jene, die nicht zu Hause oder andern Orts über einen Drucker verfügen, vermutlich jene 30 Prozent, die über den 800 Seiten liegen, können dies nicht verstehen. Bei so einer so grossen Anzahl an Studierenden ist natürlich leicht jemanden zu finden, der über 10000 Seiten druckt. Einem derartigen Verbrauch stehen die meisten Studierenden auch kritisch gegenüber, allerdings sind 800 Seiten keinesfalls ausreichend für jene Studenten die keinen Zugang zu weiteren Druckern haben! Hier wären etwa 1100 bis 1200 Seiten sinnvoll um Übungen und Skript auszudrucken, wie eine einfache Approximation für die druckintensivsten Studiengänge ergibt. Das Argument (siehe Beitrag von Stefan Hildenbrand) Skripte seinen nicht für das Studium notwendig, kann ich nicht verstehen. Die Idee eines Skriptes ist ja gerade u.a das die Studenten sich nicht ein teueres Buch kaufen müssen!

    In Hoffnung auf eine baldige Korrektur und besten Grüssen
    ein Student

  3. Ich verstehe das nicht! Zählen den die Studenten/Lehre denn gar nichts mehr? Heisst es nicht immer die Lehre sei wichtig…warum wird das noch behauptet? Als nicht Betroffener lässt es sich ja leicht loben anderen den Zugang zu Übungen usw. zu erschweren… Die Drucker an der ETH sind meine und vieler anderer einzige Möglichkeit zu drucken! Mir einen privat zu kaufen kann ich mir einfach nicht leisten. Warum denken immer alle alle Studierenden könnten sich alles leisten? Weil sie die schwächste Gruppe sind? Wie wäre es mit 800 Frei-Flugkilometer pro Angestellten und dann 5 Rappen pro Meter? Ökologisch und ökonomisch sicher sinnvoller…

  4. Hier noch einen Auszug aus den positiven Stimmen zur neuen Regelung:

    „Herzlichen Dank für die hervorragende Lösung des irrationalen Druckproblems“,

    „Das finde ich wirklich eine super Entscheidung! Danke fürs Verhindern von sinnlosem Drucken“,

    „Zunächst gratuliere ich der Schulleitung zu dieser Lösung. Desweiteren wäre es schön, wenn die Dozenten das begrenzte Drucken der Studenten bei der Erstellung Ihrer Präsentationen berücksichtigen würden, und diese dementsprechend kürzen würden.“,

    “ Ich finde toll, dass diese Massnahme endlich ergriffen wird!“,

    „Gratulation!! Ich finde die Einführung dieser Massnahme sehr gut!!
    Lassen sich doch einige Leute nur über das Portemonnaie zur Vernunft bringen!“,

    „ENDLICH. SEHR GUT. VIELEN DANK“,

    „Ich finde das sehr sinnvoll! Es gibt etliche Studenten die drucken jeden Schwachsinn aus.“,

    „Vielen herzlichen Dank für diese äusserst sinnvolle und dringend nötige Massnahme“.

  5. Wenn schon ökologische Gründe angeführt werden, wieso wird nicht nach Blatt statt nach Seite abgerechnet und wie verhalten sich die Kosten von Toner und Papier pro Seite? Ich nehme an, dass der Blattverbrauch teurer und ökologisch unsinniger als der Tonerverbrauch ist beim Schwarzweisstoner, wenn man davon ausgeht, dass meistens Text ausgedruckt wird (wenig grosse Flächen).

  6. Es wäre viel sinnvoller, wenn man endlich dafür sorgen würde, dass Hörerinnen und Hörer nicht mehr kostenlos ausdrucken können. Mir sind persönlich extrem viele Leute der Universität Zürich bekannt, welche sich nur um hier kostenlos zu drucken als Hörer an der ETH eingeschrieben haben.

    Fazit: Man würde lieber hier eine Beschränkung machen oder das Drucken für HörerInnen unterbinden und dafür sorgen, dass die hauseigenen Studenten der ETH nicht zu kurz kommen. In gewissen Studiengängen ist es einfach notwendig, viel auszudrucken!

  7. In my opinion, the entire print queue system used at ETH is outdated and needs to be replaced. The lost time due to the second login to approve prints, then wait through the queue, then wait for the slow printers, is shocking. Many students print as much as they can at once so they don’t have to waste this time every day. Often, this means several copies of the same prints to reduce the risk of their printing getting lost or by accident printing something more than once because they can’t remember what is in the queue and what is not. To address your concerns of excessive printing, you should address the source of the problem.

    To address these problems, in my opinion, a better printing system should be implemented – for example http://www.papercut.com/ which was used at my undergraduate university. It worked exceedingly better than ETH’s current system.

    DUPLEX ONLY?
    What if we don’t want or can’t have duplex? How do we turn this off? If we will be paying for our prints, we deserve the option to choose how we print.

  8. Entgegen der meisten Meinungen hier muss ich mich doch wohlgesonnen für die Druckbeschränkung aussprechen. Es kann einfach nicht sein, dass man eine halbe Stunde warten muss, um sich seine Übung (max. 2 Seiten) auszudrucken, nur weil irgendwelche schlauen Köpfe ihre 500 Seiten Skript kurz am Nachmittag durch die Drucker jagen (und dann meistens noch unendlich grosse PPT Präsentationen). Skripte kann man übrigens auch ans SPOD schicken und dort drucken lassen und abholen (0.06Fr./Seite). Den kleinen Unkostenbeitrag wird man noch verkraften können.
    @Clay: If you send it from http://www.vpp.ethz.ch to the printers, you can choose wether you want it duplex or not.
    Freundliche Grüsse

  9. Als Vieldrucker kann ich nur sagen: endlich! 500 Seiten erreicht man dann doch nicht so schnell und sowieso: Auch bei der Müllabfuhr gilt das Verursacherprinzip und das ist gut so.

    Allerdings: Es würde das Drucken sehr stark erleichtern wenn man wie früher ohne Login am Drucker-Terminal Dokumente schnell über Nacht drucken und morgens um 8 abholen könnte.
    Ausserdem sollten mehrere Druckaufträge automatisch zusammengefasst werden (wenn man über VPP mehrere in einen Druckauftrag gibt werden die unterschiedlichen Dokumente beim Duplexdruck nicht getrennt und man muss leerseiten einfügen nach einem Dokument mit ungerader Anzahl Seiten). Ich habe nach 5 Jahren Studium etwa 500 Flagpages zu Hause als Notizpapier herumliegen…

  10. Wer hier lobt, scheint sicherlich nicht betroffen zu sein, denn wer sich mit der schlechten Umsetzung herumkämpfen muss, dem würde nie in den Sinn kommen Gratulationen auszusprechen.
    Das System ist sehr verbuggt.
    Ausdrucke kommen zum Teil nicht so heraus wie sie eingegeben wurden. Oftmals will man mehrere Exemplare drucken, jedoch kommt nur eins heraus. Abgerechnet werden natürlich alle.

    Negativ Kredits möglich, aber natürlich wird dann trotzdem mitten im Dokument abgebrochen.
    Negativ Kredits werden ins nächste Semester mitgenommen und nicht durch einen Teil der 800 Seiten kompensiert, was vorallem mit dem oberen Punkt mühsam wird, weil man nichts drucken kann.
    Schalter sind am Ende der Welt.
    Meine Wenigkeit muss nun wegen 1Fr.- zu einem Schalter (Kreditkarte hat ja nicht jeder Student und mind. Einzahlung ist sowieso 20Fr.-), was mich sicher etwa eine halbe Stunde kosten wird. Was aber wirklich ärgert ist, dass sicherlich etwa 50 Ausdrucke, wegen Fehler des Systems zuviel bei mir abgebucht wurden.

    Dann noch zur Anzahl. Es würde sicherlich nicht schaden, die Anzahl ein wenig zu erhöhen. Wenn man alle Übungen mit Musterlösungen und in der Prüfungsvorbereitungsphase noch Prüfungen mit Lösungen für 8 verschiedene Fächer druckt kommt man schnell sehr nahe an die 800 Seiten ran. Wenn man dann noch Zusammenfassungen druckt muss man einzahlen.

    Grüsse
    D.S

  11. Ich habe Gestern gemerkt dass ich meine 800 Seiten schon ausgebraucht habe, und dass ich jetzt ein minus-sold habe.
    Ich hate gedacht wenn ich zu 0 komme, wird ich nicht mehr drucken können bis ich Geld auf mein Konto mache.
    Ich finde es währe korrekt mindestens eine Warnung zu bekommen, bevor man ins negativ gehen kann.
    (Ich schulde jetzt nur ein Paar Rappen, aber ich denke es wäre besser so.)

    Grüsse
    C.N.

  12. Es ist leider schwierig im Voraus zu wissen wie viele Seiten ein Druckjob enthält. Die „Print Release Stationen“ kontrollieren deshalb nur ob es noch freie Seiten gibt (aber nicht ob die genügen).

    Man kann aber immer das momentane Guthaben unter „http://passwort.ethz.ch -> meine Services -> Credit“ einsehen.

    Grüsse,

    Matteo Corti (ID/BD)

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