Nationaler Zukunftstag 2019

ETH-Zukunftstag

Jedes Jahr im November bietet die ETH im Rahmen des Zukunftstages verschiedenste Programme für Kinder im Alter von 10 bis 13 Jahren an. Das Ziel ist es, den Schulkindern einen Einblick in das vielfältige Berufsleben an der ETH Zürich zu ermöglichen. Viele Abteilungen sind jeweils mit einem individuellen Angebot daran beteiligt, vom Institut für Geotechnik über das Departement Biologie bis zur Abteilung Services oder den Informatikdiensten.

Programm der Informatikdienste

Auch heute, am Donnerstag, 14. November 2019, steht die kleine Delegation der Informatikdienste auf dem Campus Hönggerberg bereit und wartet auf die 20 Kinder, die bald im Computerraum eintreffen werden. Mit dabei sind die Lernenden und Ausgelernten aus den Bereichen Mediamatik, Interactive Media-Design, Informatik und KV. Zusätzliche helfende Hände und Organisatoren bieten die Leiter des IT-Lehrlabor Marc Winkler, Martin Schneider und Peter Kessler und Sabine Hoffman mit ihrer Praktikantin Francine, PR & Kommunikation. Die Kids kommen gestärkt – während der Begrüssung durften sie ein ausgiebiges Frühstück geniessen. Unser Programm für heute: «Wir programmieren unser eigenes 2D-Game».

Spiel und Spass

Nach einer kurzen Einführung geht es schon los: Die Teilnehmenden beginnen fleissig, kleine Figuren, Tiere und Bilder aus dem Internet herunterzuladen, um sie später in ihre selbst ausgedachte Greenfoot-Spielwelt zu integrieren. Alle sind hochkonzentriert und sprühen nur so vor Ideen, schon bald kommt der Wunsch auf, ein zweites und drittes Spiel zu erfinden. Doch zuerst gilt es noch, die Figuren für das Game zu programmieren, sodass sie sich bewegen und schiessen können. Schlussendlich soll die gewählte Spielfigur Elemente einsammeln, ohne dabei von den generischen Figuren getroffen zu werden. Bei einem Gang durch die Reihen bemerkt man: Jedes Kind hat ein individuelles Spiel erfunden, alle Bildschirme leuchten in den unterschiedlichsten Farben und zeigen fantasievolle Spielwelten auf. Die Helfenden unterstützen die Kids bei allfälligen Fragen und Problemen, etwa beim Freistellen einer gewünschten Spielfigur oder bei Fehlerbehebungen in der Programmiersprache. Und wie gefällt es den jungen Programmierern? Mila, die im 1. Jahr des Gymnasiums ist, meint: «Es ist toll, mal zu sehen, wie man so etwas programmiert. Ausserdem sind die Leute hier sehr nett und helfen mir, wenn ich Fragen habe. »

Beim Programmieren der eigenen Spielwelt ist Konzentration gefragt
Beim Programmieren der eigenen Spielwelt ist Konzentration gefragt

Game Over?

Die Zeit geht schnell vorbei, schon bald verlassen die Teilnehmenden den Computerraum wieder. Doch Game Over bei den Informatikdiensten? Das gibt es natürlich nicht! Die Kinder bekommen von uns einen ETH-Beutel, bepackt mit kleinen Goodies und einem USB-Stick. So können sie das Programm auch zuhause auf ihrem Computer öffnen und ihre unzähligen Ideen in neue Spielwelten umwandeln. Nach den jeweiligen Programmen treffen sich alle Kinder wieder fürs gemeinsame Mittagessen. Auf dem Teller, ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit, ein «Beyond Meat» – Burger. Obwohl dieser manchen Kindern nicht ganz so gut schmeckt wie ein «echter» Burger, ist der Zukunftstag 2019 der ETH ein voller Erfolg. Alle verlassen den Campus Hönggerberg mit vielen neuen Eindrücken und einem Lächeln im Gesicht.

Danke für den tollen Zukunftstag 2019!
Danke für den tollen Zukunftstag 2019!

Vielen Dank an alle Helfenden

Wenli Yan, Fabio Merino, Tobias Binder, Gidon Wessner, Caroline Laville, Miljam Menko und Jan Wyssling

Sabine Hoffmann, Martin Schneider, Marc Winkler und Peter Kessler

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