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Alpinwandern T4 Bergwandern

Gratschlängeln

Die ganze Route im Überblick. Vom Oberbauenstock folgt man im Wesentlichen stets dem Gratverlauf.

11.6., Tour von Niederbauen, Bergstation, auf den Oberbauenstock über den blau-weissen markierten Steilaufschwung; hier helfen ein paar Stahlseile und Ketten über die rutschig-schmierigen und noch regennassen Felsen. Kalk halt, Speck lass nach. Vom Sattel auf den Gipfel des Oberbauenstocks.

Nebengipfel Oberbauenstock, Blick nach Westen.

Abstieg und über den Grat via Gandispitz zum Jochlistock, Abstieg zum Vorder Jochli; kurzentschlossen eine Direttissima: steiler Grashang hoch, durch Scharte auf den Ost-Grat des Schwalmis und auf den Gipfel. Tolle Aussicht auf den Vierwaldstättersee.

Schwalmis, vom Ostgrat her betrachtet – Abschussrampe Hilfsausdruck.

Auf schwacher Wegspur diesem Grat folgend auf den Gipfel. Abstieg über die steilen Grasplanggen namens Aren, ebenfalls auf schwacher Wegspur, die sich immer mal wieder im Gras verliert. Schliesslich zur Klewenalp und runter mit der Seilbahn.

Stats

4:45 Marschzeit

14,4 km

1250 Hm

T3 – T4 (Aufschwung und Gipfel-Schrofen am Oberbauenstock)

Schneehahn am Grashang…



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Bergwandern

Über einen einfach schönen Grat zum Hirzli

29.5., Gratwanderung von Vorderthal, Flüebödeli, über Ober Port auf den Stockberg (1217 m) – Gerenwaldspitz (1235 m) – Bigligerhöhe (1383 m) – Lauihöchi (1455 m) – Rossweidhöhi P. 1521 – Planggenstock (1675) und Hirzli (1640 m). Abstieg über Forsthaus nach Morgenholz. Seilbahn nach Niederurnen, knieschonend.

Schöne, einfache Genuss-Grattour mit 7 Gipfeln; einige Stellen zwischen Gratpunkt 1521 und Sattel zwischen Planggenstock und Hirzli etwas ausgesetzt, schwindelfrei sollte man dort sein, denn nordseitig geht es teilweise steil oder vertikal runter.

Blick vom Hirzli auf einen Fjord – namens Walensee.

Stats

16,9 km

1580 Hm

Zeitbedarf: 4:30

T3

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Bergwandern Wandern Weitwandern

Südtessiner Hügelhüpfer mit Schiffspassagen

8.-20.5. Wanderwochen im Südtessin

1. Etappe Rasa – Corona di Pinz (1293 m) – Incella ob Brissago.

Zwischenspiel: Incella – Mergugno – Cavallascio – Incella.

2. Etappe: Schifffahrt Brissago – Maccagno. Maccagno – Agra – Dumenta – Astano – Novaggio – Curio – Caslano.

3. Etappe Lugano-Paradiso – Monte San Salvatore – Morcote.

4. Etappe Schifffahrt Morcote – Brusino Funivia. Weiter zu Fuss – Monte San Giorgio (1094 m) – Meride – Riva San Vitale – Capolago.

5. Etappe Capolago – Castel San Pietro mit Bahn und Bus. Zu Fuss weiter nach Caviano – Dossa Bello – Pianspesso – Muggio.
Nachspeise: Mit Bus nach Castel San Pietro – Breggiaschlucht – Balerna. Zurück nach Capolago.

6. Etappe Capolago – Muggio mit Bahn und Bus. Muggio – Scudellate – Erbonne – Alpe d’Orimento – Monte Generoso (1700 m). Bahn nach Capolago.

7. Etappe Capolago – Melano (Bus). Melano, Piazza – Rovio – Monte Sant Agata – Arogno – Pugerna

8. Etappe Pugerna – San Rocco – Cantine di Gandria – Schiff nach Gandria – Bré.
Nachtisch: Monte Brè Rundum.

9. Etappe Bré – Alpe Boglia – Denti Della Vecchia – Capanna Pairolo – Sonvico – Tesserete.

Ranunculus thora, botanische Spezialität in den Denti della Vecchia.

10. Etappe Tesserete – Motto della Croce – Caval Drossa (1632 m) – Monte Bar (1816 m) – Monte Bar-Hütte – Bidogno – Tesserete.

11. Etappe Tesserete – Monte Bigorio (1167 m) – Gola di Lago – Tesserete.

Stats

185 km

11’000 Höhenmeter

Längste Etappe 23,5 km (Maccagno – Caslano)

Meiste Höhenmeter/Tag: 1450 (Monte Bar-Runde)

Höchster Punkt: Monte Bar 1816 m.ü.M

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Hochtour Skitour

Wilde Gipfel III: Rotondogebiet

11.3.-13.3. ; Wilde-Gipfel-Tourenwochenende mit Mischa und Christa.

11.3., Aufstieg zur Rotondohütte von Realp. Wind aus Süd, sehr stark und kalt. In der Hütte angekommen, machen wir erstmal Kaffee-Kuchen-Pause; irgendwann lüftet sich die Wolkendecke; wir besteigen am späteren Nachmittag das einfache Rottällihorn. Schön und unerwartet.

Endlich da: die Rotondohütte. Nicht sichtbar: Starker Wind, Kälte
Blick vom Rottällihorn nach Süden auf das Grosse Leckihorn (r.)


Nachtessen und früh „Schlafen“. Der Wind rüttelt die ganze Nacht an der Hütte; am Morgen ist alles voller Rauhreif.

12.3.. Es sieht nach einem Hüttentag aus: dichter Nebel, wenig Sicht; gemütlicher Zmorge; Spielen. Dann entsteht das Bedürfnis, sich die Füsse zu vertreten. Wir packen die Sachen und uns warm ein und laufen los Richtung Leckipass. Je weiter hinten, desto klarer und windärmer. Plötzlich rückt das Grosse Leckihorn doch noch in Griffweite. Attaque! Hoch zum Pass, Steigeisen montieren; Ski deponieren. Auf dem Sommerwanderweg bis zum Gipfelkreuz. Gelegentlich geben Lücken in den Wolken den Blick frei auf die umwerfend schöne Umgebung. Hammer. Und kaum Wind auf dem Gipfel, wer hätte das gedacht. Beim Abstieg voll euphorisiert. Wir holen die Skis, kurze Picknickpause; Abfahrt über die Ostflanke des Leckihorns. Man hätte auch noch weiter hochsteigen können. Schnee ist etwas gepresst, aber gar nicht mal schlecht.

Durch diese hohle Gasse gehts auf den Leckipass.
Die Muttenhörner (Stotziges und Grosses) wären auch toll.
Picknick mit Sicht auf die „Grosstat“ des Vortages.

Zurück zur Hütte. Spielen, Gammeln, Trinken, Essen.

13,3. Über Nacht hat es aufgerissen. Man sieht fast den gesamten Gipfelkranz rund ums Witenwasserental. Aufstehen um 6 Uhr. Packen, Frühstücken, Aufbruch um 7.20 Uhr Richtung Witenwasserenpass über den Gletscher, der gut zu begehen ist. Keine Spalten sichtbar. Wir tragen nur das Gstältli, den Karabinerklimbim und Reepschnüre am Gurt. Seil bleibt im Rucksack. Auf dem Pass giftig kalt. Abfellen, runterfahren; auf 2550 m Halt, anfellen, hochsteigen zum Muttenpass, der auf den neuen Skiroutenkarten nicht mehr eingezeichnet ist, weiss ich wieso, der Pass ist auf der Südseite zwar etwas holprig und Fussaufstieg auf vielleicht 20 Hm nötig, aber nach Norden einmalig schöne Abfahrt über den Muttengletscher möglich. Nach kurzer Pause fahren wir ab. Herrlich, so viel Platz auf dem Gletscher, Spaltengefahr ist wohl recht klein. Unten wieder auffellen, Pause, Aufstieg zum Dreieren, hoch zum Stotzigen Firsten, kleine Überschreitung zum Skigipfel.

Witenwasserenstock, der Pass und die Leckihörner rechts davon.
Vom Muttenpass auf den Gletscher und Abfahrt in Richtung Stotzigen Firsten.
Vom Stotzigen Firsten schweift der Blick ins Urserental.

Abfahrt nach Realp, steil, verfahren, aber ok. In Realp Beizenhalt, Pommes essen, uh guet. Um 15.05 auf den Zug.

Ausrüstung:

Der Rucksack war ziemlich schwer, nebst der Skitourenstandardausrüstung kam auch die Hochtourenausrüstung gemäss SAC-Merkblatt (ohne Helm) mit:

40m-Gletscherseil

Sitzgurt

3 Schraubkarabiner

2 Schnappkarabiner (für Gardabremse)

2 dünne Reepschnüre für Selbstaufstieg

1 Reepschnur 5 mm, lang

2 Bandschlingen (60 und 120 cm)

2 Eisschrauben

Pickel

Alu-Steigeisen von Camp

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Skitour

Stotzige Höger

6.3., Skitour mit Christoph auf den Hochgamatsch (nicht ganz bis zum Gipfel) und den steilen Hochfinsler.

Vom Parkplatz Parmort (2’746’895.000, 1’212’971.000) geht es erst ein Stück einem Waldweg entlang, dann über offene Hänge nach Schwarzenberg – Mädemsvorsäss – Hintersäss hoch (Schlüsselstelle, wenn lawinentechnisch nicht so optimal) zum Chammhüttli. Von dort noch ein Stück hoch und unterhalb des Hochgamatsch wenige hundert Meter querend und hochziehen auf P. 2297 – auf den Gipfel gehen wir nicht. Abfellen und steil südlich abfahren zu P. 2162. Auffellen und dann steile Spur mit kleinsten Schrittli bewältigt, auf den Gipfel des Hochfinslers. Abfahrt entlang Aufstiegsroute; auf P. 2140 (mit Steinmann) zuhaltend , links halten und dann eine steile Einfahrt seitlich abrutschend (ca 60 HM) auf die Schönplanggen, wo noch ein paar schöne Schwünge im schönen Pulver möglich sind. Ab Hintersäss entlang der Aufstiegsroute abfahren. Sulzig wird es nicht, zu kalt die Bise. So rattert es dann ziemlich bis wir unten ankommen.

Zvieri im Bäsebeizli am Chapfensee.

Hochfinsler

2422 m
ZS-
1600 hm