Mit Herzflattern zur Prüfung

Dass Prüfungssituationen mit Ängsten einhergehen, ist ja erst einmal eine normale Reaktion.

So wird Imke Knafla im Impact vom Dezember 2016 zitiert. Sie leitet die Psychologische Beratungsstelle der ZHAW.

Wenn Ängste normal sind, darf man sich fragen, wie man mit diesen Ängsten umgehen kann. Wie kann man sie verkleinern oder gar durch andere Gefühle ersetzen?

In meine Augen ein wichtiger Hinweis dazu ist ein weiteres Zitat von Imke Knafla:

Wer mit Überzeugung sagen kann, mein Lebensglück hängt nicht nur vom Erfolg meines Studiums ab, ist bereits einen entscheidenden Schritt weiter.

Beginnen wir einmal mit einem Gedankenexperiement: Nennen Sie fünf Dinge, die zu Ihrem Lebensglück positiv beitragen, und die nichts mit dem Studium zu tun haben.

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Wieviel Raum und Zeit geben Sie diesen Dingen aktuell? Und wieviel sollte es in Ihren Augen optimalerweise sein?

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Quelle: Impcat, Dez. 2016 (https://www.zhaw.ch/storage/hochschule/medien/zhaw-impact/zhaw-impact-3516.pdf)

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So funktioniert Aufschieberitis

Eine tolle Erklärung, wie Aufschieberitis funktioniert – und dass es zwei Arten davon gibt:

  1. mit Termin
  2. ohne Termin

https://www.ted.com/talks/tim_urban_inside_the_mind_of_a_master_procrastinator


Ev. auch spannend: alle Beiträge zu „Arbeitstechnik“


 

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Schlafgewohnheiten korrelieren mit akademischen Leistungen

Gemäss einer US-Studie (Phillips et al.; 2017) gibt es eine Korrelation zwischen Schlafgewohnheiten und den akademischen Leistungen: Wer regelmässige Schlafgewohnheiten hat (also z.B. immer etwa zur gleichen Zeit ins Bett geht), schneidet vergleichsmässig besser ab.

Ob ein Kausalzusammenhang besteht, ist unklar.

Daher: unbedingt selber ausprobieren!

 


Quelle: Phillips, A. J. K., Clerx, W. M., O’Brien, C. S., Sano, A., Barger, L. K., Picard, R. W., . . . Czeisler, C. A. (2017). Irregular sleep/wake patterns are associated with poorer academic performance and delayed circadian and sleep/wake timing. Scientific Reports, 7, 3216. doi:10.1038/s41598-017-03171-4

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How to read a paper

Researchers spend a great deal of time reading research papers. However, this skill is rarely taught, leading to much wasted effort. This article outlines a practical and efficient three-pass method for reading research papers.

Viel mehr muss ich gar nicht sagen: Einfach lesen!

http://blizzard.cs.uwaterloo.ca/keshav/home/Papers/data/07/paper-reading.pdf

(Keshav, S. (2007). How to read a paper. ACM SIGCOMM Computer Communication Review, 37(3), 83-84.)

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Umfallen erlaubt – und sogar nötig!

Der kurze Film „TURN“ von Christina Benz zeigt, was es braucht, um in einer Disziplin wirklich gut zu werden: dranbleiben, umfallen, und wieder aufstehen und weitermachen. Und wenn etwas schief geht … besser nicht zu lange liegen bleiben …

Aus der Expertiseforschung weiss man, dass wie im Sport in praktisch allen Bereichen mit der richtigen Art von hartnäckiger, möglichst täglicher Übung hervorragende Leistungen erreicht werden können (Stedtnitz, 2009).


In welchen Bereichen bleiben Sie schon unermüdlich dran?

 

Und wo macht es richtig Spass?

 

Und in welchen Bereichen möchten Sie noch besser werden?

 

 

 


Quelle: Stedtnitz, U. (2009). Mythos Begabung. Vom Potenzial zum Erfolg. Bern: Verlag Hans Huber, Hogrefe AG.

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