im falschen Studium?

Die Beschreibung zu einer kürzlich ausgestrahlten „ECO“-Sendung (SRF) beginnt wie folgt …

Jeder Vierte bricht in der Schweiz sein Studium ab, jeder Fünfte wechselt das Fach. Allein die Studienwechsler kosten 500 Millionen Franken pro Jahr, wie Ökonomen vorrechnen. Wer ist in der Verantwortung, was kann man dagegen tun? Oder ist die Unentschlossenheit gar nicht so schlimm?

Wow … und zusätzlich kosten StudienwechslerINNEN wohl auch nochmals soviel? Abgesehen von der arg formulierten Beschreibung der Sendung sind es 10 Minuten Film, die sich lohnen anzusehen und sich Gedanken zu den Argumenten zu machen. Hier ist der Film: http://tp.srgssr.ch/p/portal?urn=urn:srf:ais:video:ec53f306-9641-4540-9936-5d3e7d23d68c&autoplay=true&legacy=true&width=640&height=360&playerType

Für mich sind die ökonomischen Aussagen zu kurz gegriffen. Ja, Wechsel und Abbrüche kosten. Doch was kosten Studierende, die sich durch ein Studium quälen und nachher eine Arbeit machen, die sie nicht mögen? Zudem sind in meinen Augen Studienwechsel und -abbrüche wichtige Erfahrungen für die Betroffenen. Da passen mir die Aussagen vom Live-Gast Antonio Loprieno schon besser.


Weitere Gedanken zur Studienwahl.


 

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