Die Ausschaffungsinitiative und ihr Stammtisch / 7 Gründe gegen die Ausschaffungsinitiative / Franz Hohler’s Gegenvorschlag / Flurin Jecker’s Speach / Blick’s Artikel zu einem notorischen Kleinkriminellen

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Reaktionen im Facebook (SR) Me sött sich schäme: Jede zweiti Schwizer bekundet Müeh, en doppleti Verneinig nöd falsch zverstah… und desshalb staht jetzt i de Verfassig sozsäge schwarz uf wiis gschribe, dass mir (1) zwei verschideni Gsetz für alli Mänsche … Continue reading

1 Mai 2010 | Tag der Arbeit | Verlieren wir die Beherrschung.

«Der Sozialismus wird die Welt befreien!» So. «Schrott!», «naiv!», «das Letzte!», «verfänglich!» und «verantwortungslos!». Zusammengefasst: Aufs Festverbot pfeiffen. Genau.

Financial Crisis | How easy can it be explained?

However, you still wonder why we are in a financial crisis? You can not understand the reason why? It is terribly easy to see how the market worked this out. Have a careful look at this video:

w^3. The Crisis of Credit Visualized . internet

I found it excellent. Just great. Any questions?

Kreide am Paradeplatz

Angekreidet. Saubere Sache. Viele Wünsche gingen in Erfüllung. Wer träumt nicht einmal davon, am Paradeplatz gearbeitet zu haben – und das, wie es sich gehört, am Rande der Legalität? Kapitalation kratzt an Kapital und Kapitulation – ein neuer Kapiteltitel. Was heisst das, wenn 400 kreative Kreidemaler sich via Facebook organisieren? Nichts. Vielleicht ein bisschen Arbeitsbeschaffung für den ERZ – der sich ahnscheinend für besser hält, als der nächste Regen. Der übereifrige Zürcher Amtschimmel wäre ja ein ERZ-Bünzli, wenn er das kostenpflichtig machen würde. Andere Städte wie Luzern und Basel kämpfen da mit echteren Auswüchsen (Fasnacht), zwischen CS und UBS ist es ja nur ein Sprüngli weit. Der Paradeplatz, das teuerste Pflaster im Monopoly, hat einfach merhfach an Wert gewonnen. Schade, dass ich das erst heute erfahre. Neidisch. Die YouTube Doku ist ein kleiner Trost.

Wissen & Vermuten | WUF | Radio Stadtfilter | Dominik Gross, Iwan Schauwecker, Marius Beerli und Wendelin Brühwiler

Radio Stadtfilter (Winterthur) hat seit Neuem sogar eine interessante Sendung die “Wissen & Vermuten” heisst.

Die Macher von Wissen & Vermuten sind Dominik Gross (Philosoph, Unizh), Iwan Schauwecker (HEI, Unige), Marius Beerli, Wendelin Brühwiler. Sie beschreiben ihre fast zu hochstehende Sendung folgendermassen:

Wissen & Vermuten ist ein Magazin, dass sich im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Expertise und kontrollierter Spekulation Themen annimmt, die als zeitgenössisch gelten können. Dabei geht es darum, auf aktuelle Ereignisse Bezug zu nehmen als auch latenten Fragen nachzugehen.

Ja, und es gibt natürlich für Wissen & Vermuten auch einen Podcast.

Die Dominik Börnergassenfrage:

Dominik: “Was heisst Wirtschaft?”

Passant: “Ja, was heisst daas? – – – Ich bi jez pangsioniert.”

Ceterum Censeo Turicum Esse Delendam | Und übrigens bin ich der Meinung, dass Zürich zerstört werden sollte | “Luäg, das isch sLandesmuseum.” “Aber Mami, das isch doch äs Schloss?”

Corine Mauch. Was tut die? Kann Corine nicht mal den Schliff des Landesmuseums beauftragen? Fort mit diesem Pseudoschloss. Ich biete mich an, um die Sprengung zu dokumentieren. Schon als kleiner Bueb hatte ich mich gefragt, was ein Schloss neben dem Bahnhof soll? Ein Schloss gehörte für mich auf einen Berg. Strategisch, wegen den Kanonen natürlich. Ja, das ist mir eben schon in ganz jungen Jahren aufgefallen. Und seit dem ich weiss, dass es lediglich ein Schlossreplikat ist, seit dem wünschte ich mir das Unding fort. Statt dessen gehörte ein richtiger architektonischer Wurf hin. Es kann ja nicht sein, dass man eine Erinnerung an die Idiotie des Nachbauens eines Schlosses in echtem Stein erhaltet. Zuerst lassen wir uns von den Architekturstudenten ein Modell anfertigen (wer schaffts in nur einer Nacht?), dann setzen wir den Sprengsatz (wie versprochen, ich films), dann machen wir den “Läck Bobi Böög Knal” und dann, tja dann erigieren wir ein richtiges Landes Museum, das den Namen verdient. Was ist?

Rotieren mit Rotary

In freimaurerischen Gilden, Gefielden und Fängen hängen. Clubnadel stecken oder verrecken? War schon immer so: Den Reichen wird gegeben. Schlimmer ist nur, wenn die Reichen den Reichen reichen. Denn dann reichen die Reichen den Reichen nach. Und das riecht halt. Jetzt ist Krise und in der Krise wird geklotzt und nicht gekleckert. Umsomehr: Rotarier aller Ecken verzahnet euch, auf dass es wahrlich und fairerweise im Sinne der Freundschaft und des guten Willens dem Wohle aller Verzahnten und -stecknadelten nütze. Es lebe der Voodookult – den Kreolen sei Dank.

Handelsrichter? Nur von Rotarys Gnaden – News Zürich: Kanton – tagesanzeiger.ch.

Martin Alder | Wahlkampfleiter von Mauch | Parteisekretär SP Stadt Zürich

Als Martin noch klein war, spielte er Bass. Tut er’s heute noch? Oder hat er doch zuviel Philosophie studiert?

Hey, Alder,

wie wär es mal mit einem “Blue Kakadou”-Revival? Wir müssten nur noch Luchsi, den Schlagzeuger, überzeugen. Matthias Urech wird uns leider an die Wand spielen… Der ist jetzt Profi: http://www.myspace.com/matthiasurech Wer war da sonst noch dabei? Schneebeli?

Da Du, lieber Alder alias “Seebär”, neuerdingsda Sekretär der SP der Stadt Züri bist, wär es doch ein Pappenstiel für Dich, mal was zu organisieren? Gehst Du auch an die 1. Mai Demo?

Viele Grüsse und bis bald.

Kenneth Arrow’s Impossibility Theorem | Unmöglichkeitstheorem bei Gruppenentscheiden

(English below)

Gibt es eine echte Regel für das Konstruieren einer sozialen Präferenz aus individuellen Präferenzen? Mit anderen Worten: Existiert überhaupt eine faire Prozedur für Gruppenentscheide?

Kenneth Arrow untersuchte diese Frage, indem er Kriterien aufstellte, welche berücksichtigt werden sollten, um ein akzeptables Regelwerk beim identifizieren von sozialen Präferenzen aus individuellen Präferenzen zu konstruieren:

1 Soziale Präferenzen sollten komplett sein. D.h., zwischen zwei Alternativen, A und B, können drei Fälle auftreten: A wird B vorgezogen (oder umgekehrt) oder es besteht Indifferenz in der Wahl.
2 Soziale Präferenzen sollten transitiv sein. D.h., wenn A gegenüber B vorgezogen wird und B gegenüber C, dann wird auch A gegenüber C vorgezogen.
3 Wenn jedes einzelne Individuum die Alternative A gegenüber B bevorzugt, dann sollte die gesamte Gesellschaft A favorisieren (schwaches Pareto Prinzip).
4 Soziale Präferenzen sollten unabhängig von einzelnen Individuen sein (Kein Diktator).
5 Soziale Präferenzen sollten unabhängig von irrelevanten Alternativen sein. D.h., Wenn die Gesellschaft die Alternative A gegenüber B vorzieht, dann sollte das unabhängig aller anderen Alternativen sein.

Ok, Kenneth Arrow hat mathematisch bewiesen, dass es kein Regelwerk geben kann, welches eine gesellschaftliche Präferenz aus individuellen Präferenzen, unter den aufgestellten Kriterien, herleitet. Mit anderen Worten: Sowie das Majorz-System, als auch das Proporz-Prinzip, oder irgendein-Prinzip, verletzt mindestens, unter gegebenen aber möglichen Umständen, eine der obigen Regeln, wenn eine Gruppe zu einer Entscheidungspräferenz kommen will.

Übrigens hat sich Kenneth Arrow hauptsächlich mit dieser Erkenntnis den Nobel Preis in Ökonomie geholt.

Den Ausweg gibt es nur durch den politischen Prozess. Wenn die individuellen Meinungen Gemeinsamkeiten aufweisen, können durchwegs Gruppenentscheide getroffen werden.

Trotzdem, Arrows „General Impossibility Theorem“ stellt nach wie vor für Sozialphilosophien ein Problem dar, bei denen – wie in der Demokratie – die sozialen Entscheidungen aus dem Willen der Einzelnen abgeleitet werden.

Ist es nicht so, dass wir ebensoviel Zeit brauchen um das Wahlsystem zu bestimmen, wie die eigentliche Wahl zu treffen?

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Is there a rule for constructing social preferences from individual preferences? In other words, does a fair procedure for group decisions even exist?

Kenneth Arrow examined the problem rigorously by specifying a set of requirements that should be satisfied by an acceptable rule for constructing socially preferences from individual preferences; i.e.,

* Social preferences should be complete in that given a choice between alternatives A and B it should say whether A is preferred to B, or B is preferred to A or that their is a social indifference between A and B.
* Social preferences should be transitive; i.e., if A is preferred to B and B is preferred to C then A is also preferred to C.
* If every individual prefers A to B then socially A should be preferred to B.
* Socially preferences should not depend only upon the preferences of one individual; i.e., the dictator.
* Social preferences should be independent of irrelevant alternatives; i.e., the social preference of A compared to B should be independent of preferences for other alternatives.

What Kenneth Arrow was able to prove mathematically is that there is no method for constructing social preferences from arbitrary individual preferences. In other words, there is no rule, majority voting or otherwise, for establishing social preferences from arbitrary individual preferences.

This was a major result and for it and other work Kenneth Arrow received the Nobel prize in economics.

There is one way out of this impasse for making social decisions through the political process. If the individual preferences have some commonality then social preferences can be constructed. If the alternatives can be represented as being elements of a spectrum and the preferences of the individuals exhibit single peakedness then social preferences can be constructed.