Financial Crisis | How easy can it be explained?

However, you still wonder why we are in a financial crisis? You can not understand the reason why? It is terribly easy to see how the market worked this out. Have a careful look at this video:

w^3. The Crisis of Credit Visualized . internet

I found it excellent. Just great. Any questions?

Wissen & Vermuten | WUF | Radio Stadtfilter | Dominik Gross, Iwan Schauwecker, Marius Beerli und Wendelin Brühwiler

Radio Stadtfilter (Winterthur) hat seit Neuem sogar eine interessante Sendung die “Wissen & Vermuten” heisst.

Die Macher von Wissen & Vermuten sind Dominik Gross (Philosoph, Unizh), Iwan Schauwecker (HEI, Unige), Marius Beerli, Wendelin Brühwiler. Sie beschreiben ihre fast zu hochstehende Sendung folgendermassen:

Wissen & Vermuten ist ein Magazin, dass sich im Spannungsfeld von wissenschaftlicher Expertise und kontrollierter Spekulation Themen annimmt, die als zeitgenössisch gelten können. Dabei geht es darum, auf aktuelle Ereignisse Bezug zu nehmen als auch latenten Fragen nachzugehen.

Ja, und es gibt natürlich für Wissen & Vermuten auch einen Podcast.

Die Dominik Börnergassenfrage:

Dominik: “Was heisst Wirtschaft?”

Passant: “Ja, was heisst daas? – – – Ich bi jez pangsioniert.”

Ceterum Censeo Turicum Esse Delendam | Und übrigens bin ich der Meinung, dass Zürich zerstört werden sollte | “Luäg, das isch sLandesmuseum.” “Aber Mami, das isch doch äs Schloss?”

Corine Mauch. Was tut die? Kann Corine nicht mal den Schliff des Landesmuseums beauftragen? Fort mit diesem Pseudoschloss. Ich biete mich an, um die Sprengung zu dokumentieren. Schon als kleiner Bueb hatte ich mich gefragt, was ein Schloss neben dem Bahnhof soll? Ein Schloss gehörte für mich auf einen Berg. Strategisch, wegen den Kanonen natürlich. Ja, das ist mir eben schon in ganz jungen Jahren aufgefallen. Und seit dem ich weiss, dass es lediglich ein Schlossreplikat ist, seit dem wünschte ich mir das Unding fort. Statt dessen gehörte ein richtiger architektonischer Wurf hin. Es kann ja nicht sein, dass man eine Erinnerung an die Idiotie des Nachbauens eines Schlosses in echtem Stein erhaltet. Zuerst lassen wir uns von den Architekturstudenten ein Modell anfertigen (wer schaffts in nur einer Nacht?), dann setzen wir den Sprengsatz (wie versprochen, ich films), dann machen wir den “Läck Bobi Böög Knal” und dann, tja dann erigieren wir ein richtiges Landes Museum, das den Namen verdient. Was ist?

20/80 | Pareto Principle | An Unconvenient Observation

Originally, the Pareto Principle referred to the observation that 80% of Italy’s wealth belonged to only 20% of the population. Further deviations are:

  • 20% of the input creates 80% of the result
  • 20% of the workers produce 80% of the result
  • 20% of the customers create 80% of the revenue
  • 20% of the bugs cause 80% of the crashes
  • 20% of the features cause 80% of the usage
  • And on and on…

But be careful when using this idea! First, there’s a common misconception that the numbers 20 and 80 must add to 100 — they don’t! Ha, to much things wont work if only 8/10 is done…

Anyway, it remains an interesting thought or (un)convenient observation, doesn’t it?

PS: Vilfredo Federico Damaso Pareto (IPA: [vil’fre:do pa’re:to]; July 15, 1848 – August 19, 1923), born Wilfried Fritz Pareto, was an Italian industrialist, sociologist, economist, and philosopher.

PPS: 10/90 gap refers to the statistical finding of the Global Forum for Health Research that only ten per cent of worldwide expenditure on health research and development is devoted to the problems that primarily affect the poorest 90 per cent of the world’s population. The Global Forum for Health Research is located in Geneva.

Experimente zeigen die Vorteile der Abschaffung des Bankgeheimnisses

Im Februar, da habe ich am Vortrag “Humanity’s Footprint: Momentum, Impact and our Global Environment” von Walter Dodds (Division of Biology, Kansas State University, USA) am Freitagsseminar der Eawag ein interessantes Experiment kennengelernt. Das Expertiment, welches von den Wissenschaftern Flatt Killingback und Jonas Bieri, einem schweizer Populations-Biologen und Programmierer, auprobiert wurde, zeigte erstaunliches (siehe auch ScienceDaily “How Cooperation Can Evolve In A Cheater’s World” vom Juni 29, 2006). Aber alles erst mal der Reihe nach:

Ein Spielleiter gibt zu Beginn jedem Spieler ein und derselbe Geldbetrag. Jeder Spieler kann nun in einer öffentlichen Lotterie Geld investieren, welche darauf den Gesamteinsatz aller Teilnehmer verdoppelt und diesen gleichmässig, unabhängig des individuellen Einsatzes, unter den Teilnehmern ausschüttet. Der Ausgang eines Spieles ist der folgende: Wenn alle Spieler viel einsetzen gewinnen alle viel Geld. Wenn alle Spieler geizen, bekommen alle nur wenig Geld. So weit – so gut. Wenn jetzt aber einer ausschert und geizt, wobei alle übrigen Spieler viel Geld in die Lotterie speisen, wird eben dieser mit seinem mikro Einsatz am meisten belohnt. Fazit: Wer bei diesem Spiel schummelt, wird ergo belohnt und verfolgt sozusagen eine “Überlebensstrategie”. Bist Du sicher?

Und jetzt kommts. Mittels Computer wurde eine Gesellschaft mit eben diesem Game simuliert. Die Spieler wurden in Gruppen eingeteilt, wobei jeder Spieler eine vordefinierte Neigung zum investieren/schummeln aufwies. Die nächste Generation wurde im relativen Verhältnis zum Reichtum der parentalen Generation generiert. Schummeleigenschaften wurden weitervererbt, wobei Zufallsmutationen in Bezug auf die, mal positiv ausgedrückt, Investierfreudigkeit berücksichtigt wurden. Letztendlich wurden die Gruppen neu durchmischt (Migration). Wer überlebt in diesem Modell? Nach über 100’000 Generationen waren es die kooperativen Bürger, welche überlebten und sich stabil im Verlauf der Zeit hielten.

Was nun hat das mit dem Bankgeheimnis zu tun – mag man sich fragen. Ich finde es gehört abgeschafft. Alle sollen nach den gleichen Regeln spielen. Und die wenigen, die schummeln, sollen endlich begreiffen, dass sie nicht überlebensfähig sind.

DasGeheimnis‘ der modellierten Gesellschaft, in welcher die Redlichen dominieren, so in etwa der oben beschriebene ScienceDaily Artikel, liegt in der Grösse der gebildeten Gruppen.

Ist es nicht schön, dass was die Menschheit schon lange auf latente Art und Weise eingesehen hat und  im Volksmund mit dem gängigen Spruch “Lügen haben kurze Beine” veredeutlicht, nun experimentell bestätigt werden kann?