Ruhm | Ein Roman in 9 Geschichten | Daniel Kehlmann

Eigentlich hätte ich eine Kritik schreiben wollen, aber jetzt ist das Buch schon weg, da ich es einer Arbeitskollegin im Zug zum lesen gegeben habe, und weil ich nicht immer soviele Bücher mit mir rumschleppen möchte, war mir der Umstand gerade recht gewesen. Dennoch bereue ich, dass ich das Buch nicht zur Hand habe. Also gelesen hab ich es ja nicht von vorne, denn angefangen habe ich mit dem Kapitel ‘Mein Beitrag zur Debatte’, wo ein anonymer Blogger ein Doppelleben fürt. Logo. Ein anonym virtuelles Leben mit Pseudonym und ein beschissenes Leben mit einem beschissenem Job. Armer Siech der. However, es sind neun Geschichten und sie verspinnen sich auf einer doppelten Ebene. Soviel dazu. In einer Geschichte kam auch der Moritz aus Genf vor. Er arbeitet beim Schweizer Roten Kreuz als Bürohengst. Von dort kenn ich doch einen – der so heisst? Nun, die Schweiz kommt eh foll fiel for in diesem Buch, dünkt es mich. So z.B. schreibt Daniel Kehlmann von einer Deutschen Frau, die in die Schweiz reist, um sich bei ‘Exit’ das Leben zu verkürzen. Und eben da kommt der “Züricher Stadtrand” vor. Wir nennen das wohl eher “Aglo” hier. Aber nichts desto trotz. Die Geschichten sind verdammt gut und es ist um Meilen besser als 20 min 20 min zu lesen. Ich empfehle, sich das Buch kreuz und quer vor- und durchzunehmen, würde aber die letzten 3 Kapitel für den Schluss aufsparen. Viel Spass. Und meine liebe Karatefrau: Bring mir ja das Buch wieder, sonst gibt’s Maimaj.

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