ETH-Klimablog - Schlagwort 'Reduktion'

ETH life zum Thema

Welternährung: «Ein nahrhafter Denkanstoss» (17.10.13)
Klimaforschung: «Klimaforschung im Dialog» (4.10.13)
Klimaforschung: «Emissionen verpflichten uns langfristig» (27.9.13)
Energieforschung: «Der Asket unter den Motoren» (12.9.13 )

Blog-Schwerpunkte

Die Beiträge geordnet nach Wissensgebieten rund um den Klimawandel:
>Klimaforschung
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>Energie
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Archive

Auch nach Rio+20 gilt: «Global denken, lokal handeln»

23.06.2012 von

Es ist der 21. Juni 2012, 15 Uhr, Eugene/Oregon im Norden der USA. Gestern durfte ich im Namen der ETH Zürich den «ISCN-Award» entgegen nehmen – eine Auszeichnung, die unseren Weg zu einer fossilfreien Zukunft auf dem Campus Hönggerberg würdigt. Während ich diese Zeilen schreibe, verhandeln mehr als 100 Staats- und Regierungschefs über den Abschlusstext des UNO-Gipfels Rio+20 zur nachhaltigen Entwicklung. Dieser wird gut 50 Seiten umfassen und eine Vielzahl von Deklarationen und Bekenntnissen zur Ökologie und Armutsbekämpfung enthalten. Die Frage, die ich mir während der letzten Tage immer wieder stellte, ist: Sind wir mit dem Konzept grosser, medienwirksamer Konferenzen auf dem richtigen Weg Richtung Nachhaltigkeit oder braucht es neue, wirksamere Schritte?  weiter lesen »

Ja zur Wasserkraft heisst ja zum Klima

29.05.2012 von

Soll der künftige Strommix nur annähernd mit der eingeschlagenen Klimapolitik harmonieren, die beim CO₂-Ausstoss eine Reduktion von 20% bis 2020 vorsieht, dann muss die Wasserkraft eine tragende Rolle spielen.

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ZeroEmission-lowEx-Gebäude (Teil 2)

30.04.2012 von

Das «ZeroEmission-lowEx»-Gebäude verursacht keine Treibhausgasemissionen und verbraucht nur wenig hochwertige Energie. In Teil 1 meines Blogbeitrags stellte ich die dazu nötige, neue Technologie vor, mit der rund 700’000 Heizkessel ersetzt werden könnten. Heute gehe ich auf weitere Ideen und Vorteile des «ZeroEmission-lowEx»-Konzepts ein. weiter lesen »

Erste Grossbäckerei mit Holzschnitzelfeuerung

20.03.2012 von

Globale Umweltprobleme und Ressourcenknappheit sorgen dafür, dass einheimische, erneuerbare und CO₂-arme Energieträger energiepolitisch stark an Bedeutung gewinnen müssen. Beispielsweise ist Holz in der Schweiz zuhauf vorhanden, wächst beständig nach und ist erst noch klimafreundlich. Deshalb setzen wir bei Coop dieses vermehrt als Brennstoff ein. weiter lesen »

Zu warm, zu sauer, zu wenig Luft

28.02.2012 von

«Warming up, turning sour, losing breath» oder übersetzt «zu warm, zu sauer, zu wenig Luft» titelte ich eine letztjährige wissenschaftliche Publikation in einer etwas provokativen Weise. Kernaussage meiner Publikation war, dass die Veränderungen, die in den nächsten Jahren auf die Ozeane zukommen, gemeinsam und in geballter Form auftreten werden. Sie werden die Lebewesen und Ökosysteme der Ozeane unter grossen Stress setzen. weiter lesen »

Mit «Sauberreden» die Energiewende schaffen?

21.02.2012 von

Seit Fukushima geht es in der Energiepolitik richtig zur Sache, es wird gefegt und geputzt: Alles muss raus, alles wird gewendet, alles wird clean. Clean wo? Na hier, bei uns in der Schweiz! Dazu ist hier und dort Kurioses und Wundersames zu lesen. weiter lesen »

Zur Rolle Indiens in internationalen Klimaverhandlungen

19.01.2012 von

Hiesige Beobachter der Klimaverhandlungen in Durban vergangenen Dezember fanden wenig Verständnis für die vergleichsweise unkooperative Position Indiens. Eine ungebremste Zunahme von CO₂-Emissionen mit entsprechendem Klimawandel wird dieses Land empfindlich treffen. Besonders die Armen werden den Dürren, Stürmen und Überflutungen schutzlos ausgesetzt sein. Warum spielte Indien in den Verhandlungen keine kooperativere Rolle? Ich habe mir dazu einige Gedanken gemacht. weiter lesen »

Klimaverhandlungen: Die kommenden Jahre sind Schicksalsjahre

10.01.2012 von

Was haben die Klimaverhandlungen von Durban gebracht? Viele Stimmen – insbesondere Umweltverbände – lamentierten vor Weihnachten schwarzmalerisch, dass das 2°C-Ziel nun nicht mehr erreichbar wäre, da das in Durban beschlossene neue internationale Klimaschutzabkommen erst ab 2020 in Kraft treten könne. Das sei zu spät, um einen gefährlichen Klimawandel noch abwenden zu können. Einige wenige amerikanische Industrievertreter behaupteten hingegen, dass keinerlei Anlass zu Besorgnis bestünde, da die Welt auf dem jetzigen Kurs problemlos das 2°C-Ziel erreichen könne. Was trifft zu? weiter lesen »

2-Grad-Klimaziel wäre erreichbar

07.12.2011 von

Vor einem Jahr publizierte das United Nations Environment Programme (UNEP) den «Emissions Gap Report» (download >hier). Der Bericht zeigte, dass die von den verschiedenen Ländern angestrebten Emissionssenkungen insgesamt nicht genügen, um die Welt bis 2020 auf einen Pfad Richtung 2°C-Ziel zu bringen: Es besteht eine Lücke («Gap») zu den dafür eigentlich notwendigen Emissionssenkungen (siehe mein Blogbeitrag >hier). Vorschläge zur Schliessung der Lücke liefert der soeben erschiene Folgebericht «Bridging the Emissions Gap» (download >hier). weiter lesen »


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