{"id":9940,"date":"2016-02-29T16:35:34","date_gmt":"2016-02-29T15:35:34","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=9940"},"modified":"2016-02-29T16:35:34","modified_gmt":"2016-02-29T15:35:34","slug":"sechs-monate-praktikum-bei-den-informatikdiensten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2016\/02\/29\/sechs-monate-praktikum-bei-den-informatikdiensten\/","title":{"rendered":"Sechs Monate Praktikum bei den Informatikdiensten"},"content":{"rendered":"<p>Heute ist es so weit. Heute ist mein letzter Arbeitstag bei den Informatikdiensten der ETH Z\u00fcrich.<!--more--> Heute vor sechs Monaten w\u00e4re mir nie in den Sinn gekommen, dass diese Zeit einmal zu Ende gehen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Wenn ich mich an meinen ersten Arbeitstag erinnere, denke ich an viele neue (m\u00e4nnliche) Gesichter und Namen und Aufgaben von denen ich nie erwartet habe, sie l\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEinige Monate vor Antritt meiner Praktikumsstelle habe ich die Matura absolviert und konnte mir unter dem Begriff \u00d4\u00c7\u00dcangestellt sein\u2018 kaum etwas vorstellen. Als ehemalige Gymnasiastin waren mir weder das Arbeiten nach strikten Regeln noch ohne allst\u00fcndige Pausen wirklich bekannt. Ebenso fremd war mir, dass Fehler meinerseits weitaus gravierendere Folgen als eine schlechte Note im Semesterzeugnis haben k\u00f6nnen. Ich war es mir gewohnt, in einem beh\u00fcteten Umfeld stets bevormundet zu werden. Vergleichbar mit einer Raupe, die noch etwas langsam durch die Welt kriecht und Gefahren nur schwer erkennt.<\/p>\n<p>Beim Antritt meiner Praktikumsstelle kam es also zu einem Rollenkonflikt. Ich musste mich daran gew\u00f6hnen, nicht stets nach einem Vormund, d.h. einem \u00d4\u00c7\u00dcerwachseren\u2018 Erwachsenen zu suchen und auch einmal etwas selbst in die Hand zu nehmen. Damit kam auch der mir fremde Aspekt der Verantwortung zum Zug. Diese ist sowohl etwas einsch\u00fcchternd als auch reizvoll. Wenn man nicht aufpasst, kann man sich daran leicht die Finger verbrennen.<br \/>\nDurch kleine Erfolge in der Arbeitswelt, sei es das Erf\u00fcllen einer fordernden Aufgabe oder auch nur schon das Finden des richtigen Stockwerks in einem unbekannten Geb\u00e4ude beginnt die Gymnasiasten-Raupe sich zu verpuppen. Man beginnt, die Priorit\u00e4ten der Arbeitswelt herauszusp\u00fcren und neue Aufgaben mit Geschick anzugehen.<\/p>\n<p>Heute, sechs Monate nach Antritt meines Praktikums kann ich mit Stolz sagen, dass ich mich entpuppt und somit in der Arbeitswelt eingefunden habe. Ich bin nicht mehr auf stetiger Suche nach einem Vormund und nehme gerne auch schwierigere Aufgaben selber in die Hand. Das soll nicht heissen, dass dieser frisch entpuppte Schmetterling schon alles kann, sondern lediglich, dass er weiss, wo er sich sein Wissen und seine F\u00e4higkeiten beschaffen kann.<br \/>\nHeute, aber auch noch in einem Monat oder in einem Jahr werde ich mich mit Freuden an meine Entpuppungszeit bei den Informatikdiensten erinnern.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr m\u00f6chte ich mich ganz herzlich bei den Informatikdiensten, im Speziellen nat\u00fcrlich bei Sabine bedanken!<\/p>\n<h2>Marketing &amp; Kommunikationsaufgaben<\/h2>\n<ul>\n<li>Flyer gestalten<\/li>\n<li>Events organisieren<\/li>\n<li>Posts schreiben<\/li>\n<li>\u00dcbersetzen<\/li>\n<li>Mithilfe beim Fotoshoot<\/li>\n<li>Erlernen von Grundkenntnissen von Photoshop und InDesign<\/li>\n<li>Plakate erstellen<\/li>\n<li>und vieles mehr..<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute ist es so weit. 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