{"id":9358,"date":"2015-01-30T09:20:44","date_gmt":"2015-01-30T08:20:44","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=9358"},"modified":"2015-01-30T09:20:44","modified_gmt":"2015-01-30T08:20:44","slug":"weiterentwicklung-der-lehrbetriebsapplikationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2015\/01\/30\/weiterentwicklung-der-lehrbetriebsapplikationen\/","title":{"rendered":"Weiterentwicklung der Lehrbetriebsapplikationen"},"content":{"rendered":"<p>Interview zur Weiterentwicklung der Lehrbetriebsapplikationen im Jahr 2014<!--more--><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Sicherstellung der Unterst\u00fctzung des Lehrbetriebes mit IT-Applikationen ist eine strategisch bedeutende Aufgabe, welche vom Rektorat und den Informatikdiensten partnerschaftlich wahrgenommen wird. Die erste Jahresetappe des Projektes \u00abWeiterentwicklung Lehrbetriebsapplikationen 2014-2016\u00bb wurde im Dezember sehr erfolgreich abgeschlossen. Wir sprechen dar\u00fcber mit Arlette Gaillard (Leiterin \u00abProzessplanung und Projekte\u00bb des Rektorates), Ekkehard Spilling (Projektleiter \u00abIT Lehrbetrieb 2014-2016\u00bb f\u00fcr das Rektorat), Giorgio Broggi (Leiter ID SW Services), Alfred Sohm (Projektleiter \u00abIT Lehrbetrieb 2014-2016\u00bb f\u00fcr die ID) und Urs Hassler (Leiter der Teilprojekte \u00abIntegration Mobility Online\u00bb und \u00abNeue Polling Services\u00bb f\u00fcr die ID).<\/p>\n<h3><em>ID-BLOG<\/em><\/h3>\n<p>Frau Gaillard, Sie vertreten seit mehreren Jahren die User (Rektorat, Studiensekretariate, Departemente) der Lehrbetriebsapplikationen innerhalb der Projektorganisation. Gab es mit der Zeit eine Wandlung der Benutzeranforderungen an die Applikationen?<\/p>\n<h4><em>ARLETTE GAILLARD<\/em><\/h4>\n<p>Ja, es gab effektiv eine \u00c4nderung. Zuerst mussten wir die Kernprozesse unterst\u00fctzen, wie Zeugnisse erstellen, Vorlesungsverzeichnis anzeigen oder Pr\u00fcfungsplan erstellen. Diese Prozesse sind einheitlich an der ETH geregelt. Unterdessen sind alle wichtigen administrativen Prozesse in eDoz und myStudies abgebildet. Nun m\u00f6chten die Departemente auch ihre Prozesse integrieren. Diese sind aber von Departement zu Departement recht unterschiedlich, was es nicht einfach macht. Etwas hat aber nicht ge\u00e4ndert: Es gibt immer mehr Anforderungen als wir effektiv umsetzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>ID-BLOG<\/em><\/h3>\n<p>Die Etappe 2014 des Projektes, welche sehr viele Applikationsreleases beinhaltete, wurde im Dezember erfolgreich abgeschlossen. Herr Spilling: Welche waren die gr\u00f6ssten Herausforderungen f\u00fcr das Rektorat?<\/p>\n<h4><em>EKKEHARD SPILLING<\/em><\/h4>\n<p>Auch in 2014 wurden viele neue Funktionalit\u00e4ten eingef\u00fchrt. Besonders bei den applikations\u00fcbergreifenden Prozessen ist eine sehr gute Koordination bei der Definition der Funktionen z.B. in myStudies einerseits und LKW andererseits wichtig, damit am Ende alles zusammenpasst. Die fachlichen Funktionstests sind dann entsprechend anspruchsvoll. Wichtig f\u00fcr das Rektorat ist aber auch, im Projekt Raum zu geben f\u00fcr Konsolidierung und Verbesserung vorhandener Funktionen. So konnte u.a. mit dem Wartungsrelease Sempro+ 2014.1 vieles aufgearbeitet werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>ID-BLOG<\/em><\/h3>\n<p>Welche waren die Schwerpunkte dieser Jahresetappe f\u00fcr Applikationsentwicklung und Systemintegration?<\/p>\n<h4><em>ALFRED SOHM<\/em><\/h4>\n<p>Neben den Schnittstellen haben uns vor allem die Weiterentwicklung der Bewerbungsapplikationen und die Unterst\u00fctzung von Pr\u00fcfungsvorverschiebungen besch\u00e4ftigt. Die Bewerbung f\u00fcr Bachelorstudierende wurde in die seit 2012 bestehenden Bewerbungsapplikationen eApply (f\u00fcr Bewerber) und ZULETH (f\u00fcr Zulassungsstellen) integriert und damit die seit langem bestehende Webapplikation Bewerbung Bachelor abgel\u00f6st. Neben andern Vorteilen k\u00f6nnen nun auch Bachelorbewerber das Passfoto f\u00fcr die ETH-Karte digital liefern und die Bewerbungsgeb\u00fchr online bezahlen. Pr\u00fcfungsvorverschiebungen und Fernpr\u00fcfungen sind bei Mobilit\u00e4tsstudierenden wegen der nicht einheitlichen Semestertermine vermehrt n\u00f6tig. myStudies wurde um Funktionen erweitert, um Antr\u00e4ge f\u00fcr Fernpr\u00fcfungen und zum Vorziehen von Pr\u00fcfungen zu erfassen. Dabei k\u00f6nnen auch alle erforderlichen Belege hochgeladen werden. Die BackOffice-Applikation LKW wurde f\u00fcr die Bearbeitung dieser Antr\u00e4ge erweitert.<\/p>\n<h4><em>URS HASSLER<\/em><\/h4>\n<p>Die Gruppe der Java Entwickler wird je l\u00e4nger je mehr mit Integrationsaufgaben konfrontiert: Softwarel\u00f6sungen f\u00fcr spezifische Arbeitsbereiche, wie die Verwaltung von Mobilit\u00e4tsstudierenden, werden eingekauft und sollen in die Anwendungslandschaft der ETH m\u00f6glichst nahtlos aufgenommen werden, sodass Benutzer die Systeme als einheitlich empfinden. Dies bedeutet, dass spezielle Middlewarekomponenten implementiert werden sollen, die Daten zwischen dem Kernsystem OIS und den eingekauften Produkten austauschen. Technologisch handelt es sich um sogenannte Scheduled Services, die Webservice und Datenbankschnittstellen zu den Systemen verwenden um die spezifischen Integrationsaufgaben zu l\u00f6sen. Inhaltlich sind uns im vergangenen Jahr die Anbindung des Archivservers zur Langzeitarchivierung von Studierendendossiers, der E-Learning Plattform ILIAS, der Plattform Mobility Online zur Verwaltung von Mobilit\u00e4tsstudien, der Austausch von Leistungskontrolldaten mit der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, die Verrechnung von Druckerzeugnissen auf einer einheitlichen Basisapplikation gelungen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig stand auch die Weiterentwicklung der Webapplikationen f\u00fcr den Lehrbetrieb vor grossen Ver\u00e4nderungen: Die Anwendungen eApply f\u00fcr Bewerbungsprozesse, EMA zur Beurteilung von Masterbewerbungen, und das bereits klassische myStudies wurden wesentlich funktional erweitert. F\u00fcr eApply stand eine Auffrischung der Pr\u00e4sentationsschicht an: Als erste der Webapplikationen pr\u00e4sentiert sie sich in der Gestalt des neuen Corporate Designs.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>ID-BLOG<\/em><\/h3>\n<p>Das Projekt geht bis Ende 2016 weiter. Welche neue fachliche und technische Themen werden in den kommenden Jahresetappen behandelt?<\/p>\n<h4><em>ARLETTE GAILLARD<\/em><\/h4>\n<p>Die bessere Unterst\u00fctzung der Abwicklung der Masterarbeiten und die Integration von Moodle in die Lehrbetriebsapplikationen sind sicher wichtige Themen. Weiter m\u00f6chten wir f\u00fcr die Departemente Daten oder Auswertungen betreffend Leistungskontrollen zur Verf\u00fcgung stellen, sowie die Learning Agreements unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h4><em>GIORGIO BROGGI<\/em><\/h4>\n<p>Unsere wichtigste Aufgabe der kommenden zwei Jahren wird nach wie vor sein, sicherzustellen, dass alle vorgesehenen Releases rechtzeitig und in der gewohnten, guten Qualit\u00e4t zu Stande kommen. Gleichzeitig werden wir im Rahmen der Implementierung der Norm ISO 27034 alle Applikationen aus Sicherheitssicht gr\u00fcndlich analysieren und ggf. Anpassungen vornehmen \u2013 eine erste Applikation wurde \u00fcbrigens schon analysiert, nur minimale Korrekturen erwiesen sich an n\u00f6tig. Hoffentlich werden wir auch die technische Migration von eDoz auf das neue Spring-basierte Java-Framework der ID SWS einleiten. Es werden also wieder interessante, aber auch anspruchsvolle Jahre sein. Das Team hat aber in den vergangenen Jahren mehrmals seine hohe Professionalit\u00e4t und Leistungsbereitschaft bewiesen, ich habe also voll Vertrauen, dass auch diese neuen Herausforderungen gut gemeistert werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>ID-BLOG<\/em><\/h3>\n<p>Im 2014 hat auch eine relativ aufw\u00e4ndige Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4ts\u00fcbung (Business Continuity Exercise) im Bereich der Lehrbetriebsapplikationen stattgefunden. Wir fragen Dieter W\u00fcest, Leiter des Rektorates und Reto Gutmann nach der Bedeutung dieser Systemausfall-Simulation.<\/p>\n<p>Herr W\u00fcest, in den letzen Jahren wurden schon mehrere technische Betrieb-Wiederherstellungs\u00fcbungen (Disaster Recovery Exercises) im Bereich der Lehrbetriebsapplikationen durchgef\u00fchrt. Woran liegt der Unterschied zur diesj\u00e4hrigen Business Continuity Exercise und wieso hat sich das Rektorat daf\u00fcr entschieden?<\/p>\n<h4><em>DIETER W\u00dcEST<\/em><\/h4>\n<p>Der Fokus der \u00dcbung lag diesmal auf der Komunikation zwischen den beteiligten Stellen und mit den Nutzern der Applikationen. Die bestehende Dokumentation \u00fcber die Abl\u00e4ufe wurde im Vorfeld aktualisiert und erg\u00e4nzt und im Rahmen der \u00dcbung dem Praxistest unterzogen. In der Vorbereitung hat insbesondere ID-SWS sehr sorgf\u00e4ltige Arbeit geleistet. Das Ergebnis war ein reibungsloser und erfolgreicher Ablauf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><em>ID-BLOG<\/em><\/h3>\n<p>Sind solche Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4ts\u00fcbung auch f\u00fcr Services der ID denkbar oder sogar geplant?<\/p>\n<h4><em>RETO GUTMANN<\/em><\/h4>\n<p>Aus meiner Sicht ist es eine der wesentlichen Eigenschaften einer lernenden Organisation, dass sie verifiziert, ob die geplanten Vorgaben auch im Ernstfall entsprechend der Planung funktionieren.<\/p>\n<p>Der aktuelle Fokus bei den Informatikdiensten liegt bei der \u00dcberarbeitung der entsprechenden betrieblichen Kernprozesse wie Incident, Problem oder Major Incident. Dies sollten in diesem Jahr abgeschlossen sein. F\u00fcr das 2016 ist es Stand heute geplant, eine entsprechende Gesch\u00e4ftskontinuit\u00e4ts\u00fcbung durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview zur Weiterentwicklung der Lehrbetriebsapplikationen im Jahr 2014<\/p>\n","protected":false},"author":838,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25,1181,1177,898],"tags":[173216,46806,32309,46881,173214,173215,46822,46823],"class_list":["post-9358","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news","category-passwort-applikationen","category-software-arbeitsplatze","category-support","tag-id-software-services","tag-it-applikationen","tag-it-lehrbetrieb","tag-lehrbetrieb","tag-lehrbetriebsapplikationen","tag-prozessplanung-und-projekte","tag-software-services","tag-sws"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9358","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/users\/838"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9358"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9358\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9358"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9358"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9358"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}