{"id":5979,"date":"2012-12-06T11:39:10","date_gmt":"2012-12-06T09:39:10","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=5979"},"modified":"2012-12-06T11:39:10","modified_gmt":"2012-12-06T09:39:10","slug":"20-jahre-jubilaum-stefan-eppensteiner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2012\/12\/06\/20-jahre-jubilaum-stefan-eppensteiner\/","title":{"rendered":"20 Jahre Jubil\u00e4um Stefan Eppensteiner"},"content":{"rendered":"<p>Im Dezember 1992 fing alles an: Am Institut f\u00fcr Konstruktion und Bauweisen unter der Leitung Prof. Dr. Flemming konnte ich eine Stelle als Assistent antreten. <!--more-->Meine langj\u00e4hrigen T\u00e4tigkeiten auf dem Gebiet CAD\/CAE in den Konstruktions- und Entwicklungsabteilungen der Gross-Industrien kamen mir sehr zugute. Die beruflichen Kenntnisse \u00fcber technisches Zeichnen, Konstruktions- und Fertigungstechnik, sowie der Umgang mit den damaligen Computerprogrammen auf diesem Fachgebiet, erleichterten mir den Einstieg sehr.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/11\/Stefan.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-5982\" title=\"Stefan\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/11\/Stefan-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/11\/Stefan-225x300.jpg 225w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/11\/Stefan-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/11\/Stefan.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n<h2>Das \u00abglorreiche\u00bb CADETH-Zentrum\u2026<\/h2>\n<p>Die damals \u00abNeue\u00bb CAD-Technik stand noch in den Kinderschuhen und bildete in den 90er Jahren noch ein fester Bestandteil des Ausbildungskonzepts f\u00fcr die Studierenden an unserer Professur IKB.<\/p>\n<p>Unter der professionellen F\u00fchrung von J\u00fcrgen Winkelmann, den ich schon aus dem langj\u00e4hrigen industriellen Umfeld der schweizerischen CAD-Szene, \u00abCADAM Forum\u00bb kannte, begann mein Mitwirken in der Ausbildung und Betreuung der Studierenden an der ETH.<\/p>\n<p>Das Herzst\u00fcck unseres Ausbildungs-Zentrums \u00abCADETH\u00bb bildete ein AIX-Rechner, der in klimatisierten R\u00e4umlichkeiten der Kuppel untergebracht war. Mit einem weiteren Mann im Bunde, Daniel Widmer, bildeten wir das CAD-Team.<\/p>\n<p>Mein Zust\u00e4ndigkeitsbereich umfasste prim\u00e4r die peripheren, technischen Belange der Arbeitsstationen und deren Vernetzung. Ein kontinuierlicher Betrieb musste jederzeit gew\u00e4hrleistet sein. Nebst w\u00f6chentlichen Schulungen und Demonstrationen, der Ausarbeitung von Schulungsunterlagen und aufw\u00e4ndigen praktischen \u00dcbungen f\u00fcr die Studierenden, war meine T\u00e4tigkeit sehr abwechslungsreich und befriedigend.<\/p>\n<p>Ich konnte mich einbringen in die Evaluation der jeweiligen neuen Rechnergenerationen f\u00fcr die Ausbildung und aktiv an der Gestaltung und der Infrastruktur der R\u00e4umlichkeiten mitwirken. Die Zusammenarbeit am Institut sowie den Leuten von Rechenzentrum und Hausdiensten, wir immer ausgezeichnet.<\/p>\n<p>Mit der \u00dcbernahme der Professur durch Markus Meier wurde das damals grosse Institut v\u00f6llig neu strukturiert. Dem einst so \u00abwichtigen\u00bb Fachgebiet CAD in der Ausbildung der Studierenden, wurde nun nur noch wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Die Verlagerung auf andere Ausbildungsschwerpunkte, ver\u00e4nderte vieles.<\/p>\n<p>Zwar erreichte das CADETH mit der Errichtung einer halbkreisf\u00f6rmigen Projektionswand nochmals einen H\u00f6hepunkt aber seine grossen Tage waren gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Mit grossformatigen Projektoren, die nicht nur f\u00fcr die Ausbildung des CADs im Vordergrund standen, wandelten Schlagw\u00f6rter wie \u00abVirtual Reality\u00bb die Kuppel mehr und mehr zum Schauplatz moderner Technologien. Ein Lab f\u00fcr vielerlei \u00abRevolution\u00e4res\u00bb. Zusehens engagierten sich auch andere Departemente am Geschehen und nutzten die imposante R\u00e4umlichkeit f\u00fcr ihre Zwecke. Gerne wurde Prominenz aus Wirtschaft und Politik geladen, stolz pr\u00e4sentierte man neueste Technologie, zeigte eindr\u00fcckliche Filme und erl\u00e4uterte die aktuellsten Projekte und Studien!<\/p>\n<p>In einer grossartigen Umgebung, wie der des Kuppelraumes arbeiten zu d\u00fcrfen, erf\u00fcllte mich immer mit Stolz. Es war eine unvergessliche Zeit!<\/p>\n<p>Mir war klar, dass sich das gewohnte Arbeitsumfeld gravierend ver\u00e4ndern w\u00fcrde, so dr\u00e4ngte sich eine Neuorientierung auf. Ich streckte meine F\u00fchler aus und begann, nach einem neuen Arbeitsumfeld Ausschau zu halten.<\/p>\n<p>Drauf und dran, in der Industrie wiederum t\u00e4tig zu werden in der Schulung auf CAD-Systemen, f\u00fcr die Belegschaft grosser Firmen, \u00fcberdachte ich aber meine Zukunftspl\u00e4ne nochmals. Mit der Ern\u00fcchterung \u00fcber die Ereignisse j\u00fcngster Vergangenheit, lenkte ich dann mein Interesse mehr in Richtung IT. Dort versprach ich mir ein zukunftsorientierteres, g\u00e4nzlich unersch\u00f6pfliches Aufgabengebiet vorzufinden, welches mich ja je l\u00e4nger, je mehr, interessierte. Der schnelle Wandel, stetiges Wachstum und die rasante Computerisierung unseres Arbeitsumfeldes, liessen immer mehr Bedarf an IT-Supportern entstehen, was mir schlussendlich an der ETH zum Einstieg als Windows-Systembetreuer verhalf.<\/p>\n<h2>Neue Gefilde \u2026<\/h2>\n<p>Das neue Betriebssystem versprach nicht minder interessant zu sein, vieles war dennoch Neuland. In meinem neuen Arbeitsumfeld gab es viel zu entdecken und so manche Erfahrung zu sammeln. In den ersten Jahren bei der damaligen Arbeitsplatzinformatik, in der Gruppe von Niklaus Heim, machte ich meine ersten Schritte in der eigenst\u00e4ndigen Betreuung meiner Institute am Campus H\u00f6nggerberg. Der Umgang mit meiner neuen Kundschaft versprach aber schon bald ein konstruktives Umfeld zu werden, wo ich mich schnell heimisch f\u00fchlte. Mein Aufgabengebiet war stets vielseitig und abwechslungsreich. Zudem f\u00fchlte ich mich in technisch-wissenschaftlichen Forschungsbereichen immer zu Hause. Mit grossem Interesse auch, verfolge ich neue Entwicklungen und den Stand laufender Projekte.<\/p>\n<h2>\u00dcber den Wolken \u2026.<\/h2>\n<p>Da meine Kundschaft allesamt am H\u00f6nggerberg angesiedelt war, lag es nahe, ebenfalls dort Quartier zu beziehen. Im HCI, dem kurz zuvor fertiggestellten Chemiegeb\u00e4ude, bezog ich also daraufhin ein neues St\u00fctzpunkt-B\u00fcro. Zwar wartete keine Sicht \u00fcber den Z\u00fcrichsee auf, daf\u00fcr aber bot sich ein Ausblick auf einen Innenhof mit grossem Wasserspool. Diesen machen sich einige Wasserv\u00f6gel zu nutzen, die man gelegentlich beobachten kann, wenn sie ihre Start- und Landeanfl\u00fcge meistern.<\/p>\n<p>Seit meinem Umzug, lernte ich viele neue Mitarbeiter kennen. Meine neuen Nachbarn von den Netcenter-Diensten, Karl Sidler, Otto Stadelmann und Fatih G\u00fcnay, so auch viele Leute der Institute IBI des BAUG-, IPP des PHYS-Departements und weiteren Kunden. Die Zusammenarbeit mit ihnen, war immer sehr angenehm.<\/p>\n<h2>Wie der Wind\u2026.<\/h2>\n<p>Die Jahre ziehen dahin und nunmehr sind es schon 20 Dienstjahre. Es kommt mir so vor, als sei alles im Eilzugstempo an mir vor\u00fcber gegangen. Man besinnt sich Vergangenem, zieht Bilanz \u00fcber abgeschlossene Lebensabschnitte und macht sich so manche Gedanken \u00fcber dies und jenes.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend den Jahren meiner Anstellung im IT-Support fand eine Reihe von internen Umstrukturierungen statt, verbunden mit einem regen Wechsel von Abteilungs- und Gruppenleitern\u2026.. Seit kurzem bin ich nun Yasmin Irani und meinem Gruppenleiter Anatoliy Holinger unterstellt. Ich w\u00fcnschte mir, dass dies nun Bestand hat.<\/p>\n<p>Ich erfreue mich noch guter Gesundheit und hoffe, dass dieses Gl\u00fcck weiter anh\u00e4lt. Meine Freizeit gestalte ich mit viel Sport und Besch\u00e4ftigung in der Natur. Ein kleiner Garten, ein Gew\u00e4chshaus f\u00fcr eigene Z\u00fcchtungen und noch einige kleinere Hobbys wie Musik spielen, k\u00fcnstlerisch t\u00e4tig sein und Kochen, halten mich auf Trab. Es gibt so vieles zu entdecken.<\/p>\n<h2>Danke<\/h2>\n<p>R\u00fcckblickend, m\u00f6chte ich es nicht unterlassen, all denen meinen Dank auszusprechen, die mich auf meinem Weg an der ETH begleiteten und zur Seite standen. So auch f\u00fcr das entgegen gebrachte Vertrauen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom Institut f\u00fcr Konstruktion und Bauweisen unter der Leitung Prof Dr. Flemming zu den Informatikdiensten.<\/p>\n","protected":false},"author":838,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25,1177,898],"tags":[46782],"class_list":["post-5979","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-news","category-software-arbeitsplatze","category-support","tag-jubilaum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5979","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/users\/838"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5979"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5979\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5979"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5979"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5979"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}