{"id":4600,"date":"2012-04-16T16:50:56","date_gmt":"2012-04-16T14:50:56","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=4600"},"modified":"2012-04-17T08:37:19","modified_gmt":"2012-04-17T06:37:19","slug":"rich-and-web-2-0-applications-are-in-perpetual-beta-state","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2012\/04\/16\/rich-and-web-2-0-applications-are-in-perpetual-beta-state\/","title":{"rendered":"rich and Web 2.0 applications are in perpetual beta state"},"content":{"rendered":"<p>die reise nach lyon begann mit einem sprint von unserem haus zur bushaltestelle. <!--more-->als dann auch 8 minuten nach der fahrplanm\u00e4ssigen abfahrt noch immer kein bus aufgetaucht war, rief ich meine frau an, damit sie mich zum bahnhof brachte. auf dem weg dorthin sahen wir dann das postauto neben der strasse stehen, es hatte offensichtlich eine panne \u2013 das fing ja gut an!<\/p>\n<p>der rest der reise nach lyon verlief dann aber problemlos, auch wenn die SNCF vermutlich die \u00e4ltesten noch verf\u00fcgbaren wagen im einsatz hatte und der r\u00fccken schon nach 45 minuten f\u00fcrchterlich schmerzte. im zug traf ich auf erik wilde, einen alten bekannten und ebenfalls treuen besucher der webkonferenzen. lyon empfing uns mit einem wolkenbruchartigen regen, so dass wir beide vom bahnhof so rasch als m\u00f6glich ins hotel fl\u00fcchteten ohne irgend etwas von der stadt zu sehen.<\/p>\n<p>auch heute morgen war das wetter tr\u00fcb, kalt, grau und nass, so dass es mir besonders leicht fiel, im modernen konferenz zentrum den pr\u00e4sentationen zu folgen. am morgen besuchte ich die parallel zur webkonferenz stattfindende W4A-konferenz (Web for all \u2013 accessibility). philip ackermann vom frauenhofer institut pr\u00e4sentierte ein interessantes framework, welches es erlaubt, inhalte f\u00fcr personen mit besonderen anforderungen zu modifizieren. das framework erm\u00f6glicht im wesentlichen inhalte zu entfernen, neue inhalte zuzuf\u00fcgen oder bestehenden inhalt zu ver\u00e4ndern und so dem endger\u00e4t, bzw. den f\u00e4higkeiten der person anzupassen. auf diese weise k\u00f6nnen z.b. bilder ausgefiltert werden, wenn der besucher bzw. die besucherin einen braille-reader benutzt. oder bilder k\u00f6nnen f\u00fcr personen mit einer sehschw\u00e4che vergr\u00f6ssert und\/oder durch texte erg\u00e4nzt werden. das frauenhofer institut hat aber auch ein interessantes angebot um websites in bezug auf zug\u00e4nglichkeit zu p\u00fcrfen, siehe <a href=\"http:\/\/imergo.com\/\">http:\/\/imergo.com\/<\/a><\/p>\n<p>es folgten zahlreiche vortr\u00e4ge zum thema evaluation der zug\u00e4nglichkeit. man war sich einig, dass es nach wie vor keine m\u00f6glichkeit gibt, die barrierefreiheit ausschliesslich automatisch zu \u00fcberpr\u00fcfen. um die zug\u00e4nglichkeit gem\u00e4ss den W3C accessibility guidlines zu gew\u00e4hrleisten, m\u00fcssen auch immer manuelle tests durchgef\u00fchrt werden. unter <a href=\"http:\/\/www.w3.org\/WAI\/ER\/tools\/\">http:\/\/www.w3.org\/WAI\/ER\/tools\/<\/a> findet man eine liste von accessibility evaluation tools.<\/p>\n<p>eine automatische \u00fcberpr\u00fcfung w\u00e4re aber sehr w\u00fcnschenswert, denn diese tests m\u00fcssen immer wieder und in immer k\u00fcrzeren abst\u00e4nden gemacht werden. wie eine sprecherin sagte: \u00d4\u00c7\u00d7rich and Web 2.0 applications are in perpetual beta state\u201e \u2013 was heissen will, diese applikationen werden laufend weiterentwickelt. facebook, youtube, Google usw. werden immer wieder mit neuen eigenschaften und funktionen ausger\u00fcstet, diese sollten auch immer wieder in bezug auf barrierefreiheit \u00fcberpr\u00fcft werden. dies gilt nat\u00fcrlich auch f\u00fcr \u00d4\u00c7\u00d7gew\u00f6hnliche\u201e webauftritte, welche ja \u00fcblicherweise ebenfalls laufend \u00e4ndern.<\/p>\n<p>am nachmittag besuchte ich das HTML 5 tutorial des W3C. es wurden weitere details des neuen standards vorgestellt, der aber nach wie vor nicht verabschiedet ist und entsprechend immer noch experimentellen status hat. vorgestellt wurden zum einen diverse neue input fields, welche javascripts weitgehend unn\u00f6tig machen \u2013 wenn denn einmal alle g\u00e4ngigen browser HTML 5 unterst\u00fctzen. gezeigt wurde z.b. ein eingabefeld f\u00fcr ein datum, welches verschiedene kalender darstellen kann, ein eingabefeld f\u00fcr email adressen, welches zum einen eingabehilfen anzeigt, zum anderen die adresse of korrekte form \u00fcberpr\u00fcft. dann gibt es die m\u00f6glichkeit, eingabewerte statt als text \u00fcber einen schieber festzulegen und es gibt die m\u00f6glichkeit, den standort des browsers abzufragen, was nat\u00fcrlich vorallem bei mobilen ger\u00e4ten sinn macht. dabei kann entweder ein integriertes GPS oder die ortsinformation des telefonanbieters genutzt werden oder aber die person gibt den standort manuell ein. schliesslich wurden diverse erstaunliche anwendungen des neuen canvas-elementes gezeigt, welches nicht nur zum zeichnen verwendet werden kann, sondern z.b. auch zur ausgabe animierter bilder oder videos. die slides findet man unter <a href=\"http:\/\/mainline.essi.fr\/HTML5slides\/index.html\">http:\/\/mainline.essi.fr\/HTML5slides\/index.html<\/a> aber die demos funktionieren nur mit einem HTML 5-kompatiblen browser wie Google Chrome, Opera oder IE 10 unter Windows 8.<\/p>\n<p>zum ersten mal geh\u00f6rt habe ich hier den begriff \u00d4\u00c7\u00d7websockets\u201e. dabei geht es um ein neues protokoll, welches auf HTTP aufsetzt und eine bidirektionale verbindung zwischen server und client mit viel geringerem netzwerk-verkehr erm\u00f6glicht. websockets sind ein teil des HTML 5 spezifikations-entwurfs, siehe <a href=\"http:\/\/www.websocket.org\/\">www.websocket.org<\/a><\/p>\n<p>zum schluss des langen tages werde ich nun zusammen mit den beiden kollegen der uni z\u00fcrich \u00fcberpr\u00fcfen, ob die franz\u00f6sische k\u00fcche auch in der stadt lyon ihrem hervorragenden ruf gerecht wird &#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>die reise nach lyon begann mit einem sprint von unserem haus zur bushaltestelle. 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