{"id":4107,"date":"2012-03-06T15:29:22","date_gmt":"2012-03-06T13:29:22","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=4107"},"modified":"2012-03-06T15:29:22","modified_gmt":"2012-03-06T13:29:22","slug":"20-jahre-jubilaum-felix-etter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2012\/03\/06\/20-jahre-jubilaum-felix-etter\/","title":{"rendered":"20 Jahre Jubil\u00e4um Felix Etter"},"content":{"rendered":"<p>Alles hat am 13. Januar 1992 in der \u00abAnstalt\u00bb begonnen, bevor ich im Februar 1995 zur ETH wechselte. <!--more-->Vermutlich wegen guter F\u00fchrung konnte ich die Schweizerische Meteorologische Anstalt (SMA), heute MeteoSchweiz, als Gruppenleiter System-Administration nach gut 3 Jahren verlassen.<br \/>\nNun ja, ich sollte etwas f\u00fcr den ID-Blog schreiben. Als Mitarbeiter der Network Security Group (NSG) \u00fcberlege ich mir nat\u00fcrlich sofort, wer denn diese Blogs lesen kann. Ein kurzer Test zeigt, dass die ganze Welt an meinem 20-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um teilhaben kann. Aha, alles klar.<br \/>\nAber wie soll ich denn diese lange Zeit zusammenfassen? Muss ich nicht schon fr\u00fcher beginnen?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/02\/Etter_Felix.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4108\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/02\/Etter_Felix-199x300.jpg\" alt=\"\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/02\/Etter_Felix-199x300.jpg 199w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2012\/02\/Etter_Felix.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Urspr\u00fcnglich habe ich eine 3-j\u00e4hrige Handelsschule an der Kantonschule in Pf\u00e4ffikon SZ besucht. Im dritten Jahr konnten wir uns spezialisieren.<br \/>\nIch w\u00e4hlte Rechnungswesen. Und dort kam ich erstmals mit Informatik in Ber\u00fchrung. Und zwar alle zwei Wochen, am Technikum in Rapperswil, weil es dort einen der wenigen Computer gab. Damals arbeitete man noch mit Lochkarten. Der Dozent, der gerade seine eigene Ausbildung abgeschlossen hatte, war p\u00e4dagogisch nicht sehr geschickt und schliesslich brachte nur einer unserer Klasse ein sehr einfaches Programm erfolgreich zum Laufen.<br \/>\nMeine Schlussfolgerung f\u00fcr die Zukunft: Alles, nur nicht in die Informatik einsteigen!<\/p>\n<p>Nach dieser Einleitung und bei meinem jetzigen Beruf, bin ich nat\u00fcrlich in Erkl\u00e4rungsnotstand. Soll ich jetzt schreiben, dass ich in meiner Freizeit in jungen Jahren viel Zeit in meinem Chemielabor verbrachte? Langsame und auch \u00absehr schnelle Reaktionen\u00bb testete? Nein, das t\u00f6nt nicht seri\u00f6s. Soll ich erw\u00e4hnen, dass mich die \u00f4lkrise von 1973 zum Thema Sonnenenergie f\u00fchrte? T\u00f6nt schon besser. Jedenfalls entwickelte ich Kollektoren und Parabolspiegel. Es folgten erste Tests mit Solarzellen. Nach der Teilnahme an Wettbewerben von Schweizer Jugend forscht gewann ich auf europ\u00e4ischer Ebene die h\u00f6chste Auszeichnung. Ich meldete meine Erfindung zum Patent an. Oder t\u00f6nt dies etwas zu \u00fcberheblich? Ich werde es wohl besser nicht erw\u00e4hnen.<\/p>\n<h3>Weiterentwicklung Richtung Technik<\/h3>\n<p>Mir wurde inzwischen klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Beruflich wollte ich mich mehr Richtung Technik weiterentwickeln. Nach einem einj\u00e4hrigen Praktikum als Mechaniker konnte ich endlich eine Ausbildung in Richtung Maschinenbau (nicht Informatik!) beginnen.<br \/>\nTags\u00fcber arbeitete ich als Maschinenzeichner in einem Ingenieurb\u00fcro und schloss die Abendschule schliesslich als Techniker TS ab. Am Arbeitsplatz gab es erste Versuche mit dem Erstellen von Zeichnungen am Computer (CAD). Und ich sollte mich mit diesem Thema befassen, weil ich in der Lage war, die englischen Manuals zu \u00fcbersetzen. Ausgerechnet Informatik! Nach eingehender Pr\u00fcfung wich die Skepsis regem Interesse. Ich begann zu programmieren. Ich wollte nun nur noch programmieren, der Maschinenbau interessierte mich nicht mehr.<\/p>\n<p>Es folgte ein Unterbruch mit jahrelangen Reisen durch Australien und die S\u00fcdsee, gemeinsam mit meiner Frau. Aber soll ich das wirklich erw\u00e4hnen? Es ist kein karrieref\u00f6rdernder Punkt im CV &#8211; aber eine bleibende Lebenserfahrung &#8211; auch wichtig. Zur\u00fcck von der Reise vertiefte ich die Grundlagen des Programmierens im Selbststudium, fand bald wieder Arbeit und landete schliesslich in der anfangs erw\u00e4hnten \u00abAnstalt\u00bb. Und dort wurde auch der Grundstein f\u00fcr dieses Arbeitsjubil\u00e4um gelegt.<\/p>\n<h3>Grundstein f\u00fcr das Arbeitsjubil\u00e4um<\/h3>\n<p>An der SMA konnte ich umfangreiche Erfahrungen sammeln in den Bereichen Unix\/Solaris und Netzwerk. Anschliessend suchte ich eine neue Herausforderung. Ich bewarb mich beim Institut TIK (Technische Informatik und Kommunikationsnetze). Dort war ich f\u00fcr die gesamte IT im Umfang von ca. 100 Systemen verantwortlich. Zur Entlastung unterst\u00fctzten mich ein Kollege und Assistenten der verschiedenen Fachgruppen.<\/p>\n<p>Nach 10 Jahren wechselte ich zur Network Security Group. Diese sehr interessante und ebenso spezialisierte Arbeit ist etwas schwierig zu beschreiben. Ich betreue einerseits unsere eigenen Linux-Systeme, bearbeite Security-F\u00e4lle, vorwiegend im Bereich VPN, arbeite an Audits, berate und einiges mehr. Ausserdem entwickelte ich ein eigenes Tool, welches uns hilft, entwendete Accounts zu finden. Wie das Ganze funktioniert, verrate ich hier aber nicht. Wie bereits erw\u00e4hnt, ist der ID-Blog \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich. Und wie wir ja alle wissen: Der \u00abFeind\u00bb liest mit!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alles hat am 13. 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