{"id":15507,"date":"2026-04-02T14:44:25","date_gmt":"2026-04-02T12:44:25","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/?p=15507"},"modified":"2026-08-04T09:39:25","modified_gmt":"2026-08-04T07:39:25","slug":"safe-exam-browser-server-screen-proctoring-service","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2026\/04\/02\/safe-exam-browser-server-screen-proctoring-service\/","title":{"rendered":"Safe Exam Browser Server Screen Proctoring Service"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gratulation zum ID-Innovationspreis 2025 an Tobias Halbherr, Tony Moser, Kristina Isacson, Nadim Ritter, Andreas Hefti, Daniel Schneider und Damian B\u00fcchel!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Einleitung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Digitale Pr\u00fcfungen stellen besondere Anforderungen an die rechtssichere Dokumentation und Nachverfolgbarkeit der individuellen Pr\u00fcfungsverl\u00e4ufe. Dies ist insbesondere in F\u00e4llen von Beschwerden, Rekursen oder technischen Problemen relevant, um vollst\u00e4ndige Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gew\u00e4hrleisten. Bislang kam daf\u00fcr bei Digitalen Pr\u00fcfungen auf ETH-eigenen Rechnern eine kommerzielle L\u00f6sung zum Einsatz, die urspr\u00fcnglich zur Erkennung von Insider-Bedrohungen im Finanzsektor entwickelt wurde. Diese L\u00f6sung entspricht jedoch nicht den datenschutzrechtlichen Anforderungen beim Einsatz auf studentischen Bring Your Own Devices (BYODs). Dar\u00fcber hinaus fehlen dieser L\u00f6sung Funktionen, welche spezifisch f\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich Mehrwerte schaffen. Schliesslich fehlt auch eine Integration mit dem Safe Exam Browser (SEB), Moodle und dem auf den Lehrbetriebsapplikationen basierenden digitalen Pr\u00fcfungs\u00f6kosystem der ETH Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor diesem Hintergrund entwickelt die Sektion EduIT der ETH-Informatikdienste den datenschutzkonformen SEB-Server Screen Proctoring Service (SEB SPS). Dieser Service zeichnet die individuellen Pr\u00fcfungsverl\u00e4ufe in Form von sequenziellen Screenshots auf und speichert dazu relevante Metadaten, etwa die aktuell genutzte Drittapplikation oder die im SEB-Browserfenster aufgerufene URL. Als Bestandteil des SEB-\u00f4kosystems ist der SEB SPS direkt in das Moodle-Pr\u00fcfungssystem integriert. Diese Integration erm\u00f6glicht ein gezieltes Rechtemanagement und unterst\u00fctzt effiziente, benutzerfreundliche Workflows. Dadurch erhalten die Pr\u00fcfenden mehr Autonomie, w\u00e4hrend der Supportaufwand f\u00fcr EduIT deutlich reduziert wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">EduIT hat die Funktionalit\u00e4ten von SEB SPS gezielt f\u00fcr den Pr\u00fcfungsbereich entwickelt und damit die technische Basis f\u00fcr neue, didaktisch innovative digitale Pr\u00fcfungsszenarien bedeutend erweitert. Dazu z\u00e4hlen etwa betrugssichere Open-Internet-Pr\u00fcfungen sowie Pr\u00fcfungen unter Einbezug von webbasierten Chatbots.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vom SEB-Server Screen Proctoring Service profitieren zahlreiche Zielgruppen: Studierende und Dozierende s\u00e4mtlicher Departemente, EduIT, die Informatikdienste (ID), die Akademischen Dienste, die Unit for Teaching and Learning (UTL) sowie das Rektorat. Dar\u00fcber hinaus ist der Nutzen nicht auf die ETH Z\u00fcrich beschr\u00e4nkt; dank der weiten Verbreitung des SEB-\u00f4kosystems \u2013 mit weit \u00fcber 10 Millionen direkten SEB-Downloads pro Jahr \u2013 profitieren Hochschulen und Bildungseinrichtungen weltweit.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Safe Exam Browser-\u00d6kosystem<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Safe Exam Browser (SEB) bildet ein vielseitiges \u00f4kosystem aus modularen Werkzeugen, die eine sichere Durchf\u00fchrung von computerbasierten Pr\u00fcfungen erm\u00f6glichen. Dieses \u00f4kosystem umfasst SEB-Clients f\u00fcr Windows, macOS und iOS, welche in Verbindung mit einem webbasierten Learning Management System (LMS) oder einem E-Assessment-System eingesetzt werden. Erg\u00e4nzend k\u00f6nnen optionale Komponenten wie die SEB-Verificator App, der SEB-Server mit dem SEB Server Screen Proctoring Service genutzt werden, um die Funktionalit\u00e4t und Sicherheit weiter zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Produkte des SEB-\u00f4kosystems stehen als Freeware zur Verf\u00fcgung. Sie verwandeln jeden Computer vor\u00fcbergehend in eine gesch\u00fctzte Pr\u00fcfungsstation. Durch die Kontrolle des Zugriffs auf Systemfunktionen, externe Webseiten und Anwendungen wird verhindert, dass w\u00e4hrend einer Pr\u00fcfung unerlaubte Ressourcen und Kommunikationskan\u00e4le verwendet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SEB ist open-source, wird unter der Mozilla Public License angeboten, an der ETH Z\u00fcrich entwickelt und durch die SEB Alliance zusammen mit der ETH Z\u00fcrich finanziert, was eine kontinuierliche Weiterentwicklung und breite Nutzbarkeit sicherstellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SEB Server Screen Proctoring Service<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der SEB Server Screen Proctoring Service ist ein optionaler Bestandteil des SEB-\u00f4kosystems. Er erstellt eine vom eigentlichen Pr\u00fcfungssystem (z.B. Moodle) unabh\u00e4ngige Aufzeichnung jedes individuellen Pr\u00fcfungsverlaufs in Form von regelm\u00e4ssigen Screenshots. Die Aufzeichnungen k\u00f6nnen in Echtzeit oder zeitversetzt mittels eines Mediaplayers eingesehen werden. Hierzu gibt es eine Detailansicht oder eine Mehrfachansicht mit n-mal n Kacheln, welche die Darstellung mehrerer Pr\u00fcfungen gleichzeitig erlaubt. Zudem k\u00f6nnen die Metadaten der Screenshots mittels einer Browse-Funktion sortiert sowie mittels einer Suchfunktion gezielt durchsucht werden. Beide Funktionen k\u00f6nnen auf einzelne Pr\u00fcfungsversuche eingegrenzt oder aber auf ganze Pr\u00fcfungen ausgeweitet werden. Es ist also zum Beispiel m\u00f6glich, kandidaten\u00fcbergreifend alle Screenshots, in welchen auf eine bestimmte URL zugegriffen wurde, darzustellen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"907\" height=\"471\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-1.png\" alt=\"Suche und Meta-Daten\" class=\"wp-image-15510\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-1.png 907w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-1-300x156.png 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-1-768x399.png 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-1-600x312.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Suche und Meta-Daten<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die unabh\u00e4ngige Aufzeichnung der individuellen Pr\u00fcfungsverl\u00e4ufe in Form von Screenshots und Metadaten verbessert die Nachvollziehbarkeit der individuellen Pr\u00fcfungsverlaufe massgeblich. Diese verbesserte Nachvollziehbarkeit von digitalen Pr\u00fcfungen bringt wesentliche Vorteile in vier Bereichen: Erstens eine gr\u00f6ssere Rekurssicherheit sowie die Dokumentation und Verifikation von Betrugsversuchen am Pr\u00fcfungsger\u00e4t, zweitens die M\u00f6glichkeit durch technische Zwischenf\u00e4lle oder Nutzerfehler verloren gegangene Pr\u00fcfungsarbeit zu rekonstruieren, drittens eine vereinfachte Analyse und Debugging von technischen Zwischenf\u00e4llen in Pr\u00fcfungen sowie viertens die Gestaltung offener, aber betrugssicherer digitaler Pr\u00fcfungsszenarien.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"907\" height=\"511\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-2.png\" alt=\"Einzelnes Live-Recording eines individuellen Pr\u00fcfungsverlaufs\" class=\"wp-image-15511\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-2.png 907w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-2-300x169.png 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-2-768x433.png 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-2-600x338.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Einzelnes Live-Recording eines individuellen Pr\u00fcfungsverlaufs<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In allen vier F\u00e4llen werden die durch Screen Proctoring aufgezeichneten Daten nicht allein ausgewertet, sondern zusammen mit anderen relevanten verf\u00fcgbaren Daten, wie den eigentlichen Pr\u00fcfungsdaten in Moodle und\/oder Ereignisprotokollen der Pr\u00fcfungsaufsichten sowie des technischen vor-Ort-Supports, ausgewertet. Die Triangulation der verschiedenen Ereignisdaten erm\u00f6glicht, die verschiedenen Datenquellen gegenseitig zu validieren und erlaubt eine genauere und zuverl\u00e4ssigere Rekonstruktion der Ereignisse. Zudem schaffen die Screenshots Transparenz und sorgen f\u00fcr Glaubw\u00fcrdigkeit. So reichte zum Beispiel einst eine Studentin eine Beschwerde ein, die in Moodle erfassten Antworten seien nicht die Antworten, welche sie eingegeben habe. In der Pr\u00fcfung mussten die Studierenden in mehreren aufeinanderfolgenden Aufgaben numerische Werte als Antworten eingeben. Bei der Studentin war immer derselbe numerische Wert erfasst. Die Studentin argumentierte, sie habe diesen Wert nur einmal eingegeben und es liege offensichtlich ein technischer Fehler vor. Anstelle argumentieren zu m\u00fcssen, dass ein solcher Fehler technisch weder plausibel noch m\u00f6glich sei, konnten wir einfach die Bildschirmaufzeichnung konsultieren und mit den in Moodle erfassten Daten vergleichen. Aus der Aufzeichnung ging auch f\u00fcr Laien klar nachvollziehbar hervor, dass tats\u00e4chlich derselbe Wert mehrfach eingegeben wurde \u2013 sogar eine Korrektur wurde ersichtlich, als sie sich bei einer sp\u00e4teren Aufgabe in einer Nachkommastelle vertippte \u2013 ebenso stimmten die Timestamps der Bildschirmaufzeichnung mit denjenigen in Moodle genau \u00fcberein. Die Bildschirmaufzeichnung schaffte Transparenz und der Fall konnte mit geringem Aufwand und noch vor einer Eskalation in Form eines Rechtsweges abgeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Umgekehrt kann es zum Beispiel vorkommen, dass die Arbeit von Studierenden durch technische Zwischenf\u00e4lle oder Nutzerfehler nicht gespeichert oder gel\u00f6scht wird. In solchen F\u00e4llen erm\u00f6glicht die unabh\u00e4ngige Bildschirmaufzeichnung eine Rekonstruktion der verlorenen Arbeit. Dies kann zum Beispiel vorkommen, wenn Studierende ihre Dateien nicht im vorgesehenen Arbeitsordner speichern. Somit speichert der eigentlich vorhandene Backup-Loop die Arbeit nicht regelm\u00e4ssig zwischen. Ein anderes Beispiel ist, dass die Studierenden die Datei mit ihrer Arbeit unbeabsichtigt l\u00f6schen, leer \u00fcberspeichern oder vergessen, diese in Moodle hochzuladen. Die Bildschirmaufzeichnung erm\u00f6glicht in solchen F\u00e4llen Kulanz und die Rekonstruktion der Arbeit, da diese in Form der Screenshots gespeichert wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommt es zu technischen Komplikationen in einer digitalen Pr\u00fcfung \u2013 zum Beispiel das wiederkehrende Einfrieren einer Programmierumgebung aufgrund einer ungeeignet gestalteten Pr\u00fcfungsaufgabe, welche zu viel Arbeitsspeicher beansprucht und dies im Testing vor der Pr\u00fcfung nicht festgestellt wurde \u2013 so erm\u00f6glicht das Screen Proctoring Zweierlei: Erstens erleichtern die Bildschirmaufzeichnungen die Problemanalyse und die Identifikation von L\u00f6sungen noch w\u00e4hrend der laufenden Pr\u00fcfung enorm und erh\u00f6hen damit die Wahrscheinlichkeit, dass das Problem noch in der laufenden Pr\u00fcfung wirksam adressiert werden und die Pr\u00fcfung trotz technischer Probleme regul\u00e4r und fair abgeschlossen werden kann erheblich. Zweitens wird in solchen F\u00e4llen die durch die technische Komplikation verloren gegangene Pr\u00fcfungszeit der Studierenden von den Pr\u00fcfungsaufsichten protokolliert und wieder gutgeschrieben. Gerade bei grossen Pr\u00fcfungen kann dieser Prozess sehr anspruchsvoll sein. Die Bildschirmaufzeichnungen erm\u00f6glichen, nachtr\u00e4glich zu verifizieren, ob betroffene Studierende tats\u00e4chlich die ihnen zustehenden Zeitverl\u00e4ngerungen erhalten haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar sind alle beschriebenen Arten von Zwischenf\u00e4llen in der digitalen Pr\u00fcfungspraxis an der ETH selten, aufgrund der grossen Anzahl digitaler Pr\u00fcfungen \u2013 zehntausende Einzelpr\u00fcfungen pro Jahr \u2013 sind sie im Servicebetrieb dennoch Alltag. Ohne Screen Proctoring w\u00e4re das Abhandeln solcher F\u00e4lle ungleich unzufriedenstellender sowie zeitaufw\u00e4ndiger f\u00fcr die betroffenen Studierenden, Dozierenden und\/oder die ETH und ein Teil der F\u00e4lle m\u00fcsste g\u00e4nzlich ungekl\u00e4rt bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schliesslich erm\u00f6glicht der SEB Server Screen Proctoring Service die Gestaltung offener aber ad\u00e4quat betrugssicherer Pr\u00fcfungsszenarien wie Open-Internet-Pr\u00fcfungen. Die bew\u00e4hrte Funktionsweise des SEB-\u00f4kosystems sieht vor, dass Examinierende Ressourcen, auf welche Studierende in einer Pr\u00fcfung Zugriff haben sollen \u2013 wie zum Beispiel ein Statistikprogramm, eine bestimmte Webseite oder die Vorlesungsunterlagen im PDF-Format \u2013 explizit verf\u00fcgbar machen und freigeben. Allerdings gibt es Pr\u00fcfungsszenarien, in welchen die Examinierenden den Studierenden ausdr\u00fccklich nicht vorgeben m\u00f6chten, welche Ressourcen die Studierenden nutzen. Dies kann zum Beispiel eine Pr\u00fcfung sein, welche die Recherche von Forschungsliteratur beinhaltet. In solchen F\u00e4llen kann mit SEB Screen Proctoring eine sichere Open-Internet-Pr\u00fcfung gestaltet werden. SEB wird so konfiguriert, dass Studierende freien Zugang auf das Internet haben. Die Examinierenden definieren klare Verhaltensregeln f\u00fcr die Pr\u00fcfung. Diese beinhalten in der Regel ein Verbot der Kommunikation mit anderen Menschen sowie insbesondere des Austauschs von Pr\u00fcfungsarbeiten. Die Einhaltung der Verhaltensregeln wird dann durch die Echtzeit\u00fcberwachung der Studierenden im SEB Server Screen Proctoring Service sichergestellt, unterst\u00fctzt durch die klassische Pr\u00fcfungsaufsicht vor Ort im Pr\u00fcfungsraum. Hierbei erlangen die auf das Pr\u00fcfungsszenario optimierte Browse- und Suchfunktion grosse Bedeutung, da sie eine effiziente \u00dcberwachung der Einhaltung der vereinbarten Verhaltensregeln einer Pr\u00fcfung erm\u00f6glichen. Diese offenen, aber sicheren Pr\u00fcfungssetups erm\u00f6glichen grundlegend neue, authentische Pr\u00fcfungsszenarien mit einer gr\u00f6sseren N\u00e4he zur Fach- und Forschungspraxis, welche im Kontext projektbasierter Lehre sowie fortgeschrittener Veranstaltungen grosses Potential bieten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"907\" height=\"463\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image.png\" alt=\"Galerie-Ansicht\" class=\"wp-image-15509\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image.png 907w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-300x153.png 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-768x392.png 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2026\/04\/image-600x306.png 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 907px) 100vw, 907px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Galerie-Ansicht<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SEB Server Screen Proctoring in der Praxis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">SEB SPS befindet sich bereits im Regeleinsatz an der ETH sowie an anderen Hochschulen. Auch betrugssichere Open-Internet-Pr\u00fcfungen mit SEB SPS wurden an der ETH bereits erfolgreich pilotiert. SEB SPS konnte zun\u00e4chst noch nicht alle Pr\u00fcfungsszenarien von EduIT abdecken (z.B. Linux-Pr\u00fcfungen). Die noch erforderlichen \u00c4nderungen konnten 2025 erfolgreich abgeschlossen werden, womit inzwischen alle Pr\u00fcfungsszenarien im Service Digitale Pr\u00fcfungen abgedeckt werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die SEB-Entwickler von EduIT sind durch die SEB-Allianz sowie die ETH Z\u00fcrich finanziert. Im Betrieb f\u00fchrt SEB SPS zu erheblichen Einsparungen. Es sind dies insbesondere wegfallende Lizenzkosten f\u00fcr die kommerziellen L\u00f6sung sowie eine substanzielle Entlastung des EduIT Pr\u00fcfungssupports w\u00e4hrend der Pr\u00fcfungszeiten. Der Betrieb der on-Prem Server- und Speicherinfrastruktur f\u00fcr SEB SPS ist im Vergleich zur kommerziellen L\u00f6sung kostenneutral.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ID-Innovationspreis<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ID-Mitarbeitenden k\u00f6nnen sich selbst oder andere ID-Mitarbeitende als Bewerber:in vorschlagen. Dabei k\u00f6nnen sich sowohl Einzelpersonen als auch ganze Teams bewerben bzw. vorgeschlagen werden. Eine Innovationsidee muss eine klare Neuerung beinhalten, die in dieser Form bisher bei der ID \/ an der ETH nicht umgesetzt oder angedacht war. (Auszug aus den Regeln &amp; Bestimmungen)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der erste ID-Innovationspreis wurde vom Direktor Dr. Rui Brandao an der ID-Mitarbeitenden-Information am 2. Juli 2018 vergeben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gratulation zum ID-Innovationspreis 2025!<\/p>\n","protected":false},"author":838,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[257890,1179,25,1181,1177,898],"tags":[297235,297236,297231,297239,257881,159,297232,179759,297233,297214,297237,297240,297241,297238,297234],"class_list":["post-15507","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-it-sich","category-mail-web","category-news","category-passwort-applikationen","category-software-arbeitsplatze","category-support","tag-bring-your-own-devices","tag-byods","tag-digitale-pruefungen","tag-eth-informatikdienste","tag-id-innovationspreis","tag-moodle","tag-nachverfolgbarkeit","tag-nachvollziehbarkeit","tag-rechtssichere-dokumentation","tag-safe-exam-browser","tag-seb","tag-seb-sps","tag-seb-server-screen-proctoring-service","tag-sektion-id-eduit","tag-vollstaendige-transparenz"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/users\/838"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=15507"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15507\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":15578,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/15507\/revisions\/15578"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=15507"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=15507"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=15507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}