{"id":13575,"date":"2022-03-04T08:29:17","date_gmt":"2022-03-04T07:29:17","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=13575"},"modified":"2022-03-04T08:29:19","modified_gmt":"2022-03-04T07:29:19","slug":"rueckblick-giorgio-broggi-zum-30jaehrigen-jubilaeum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2022\/03\/04\/rueckblick-giorgio-broggi-zum-30jaehrigen-jubilaeum\/","title":{"rendered":"R\u00fcckblick Giorgio Broggi zum 30j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Informatikdienste gratulieren Giorgio Broggi zum ETH-Jubil\u00e4um!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-938x1024.jpg\" alt=\"Giorgio Broggi, ehemaliger Sektionsleiter ID SWS\" class=\"wp-image-13577\" width=\"469\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-938x1024.jpg 938w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-275x300.jpg 275w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-768x838.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-1407x1536.jpg 1407w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-1876x2048.jpg 1876w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC00012_Weihnachten-2011_Samichlaus-Kaffee_alleine-600x655.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach meiner Entscheidung, die akademische Karriere nicht weiter zu verfolgen, wurde ich 1992 bei den Informatikdiensten der ETH Z\u00fcrich (ID), Sektion Kommunikationssysteme, angestellt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kommunikationsinfrastruktur<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Pionierzeit der physischen Netzwerke war gerade beendet und ich konnte die Aufgabe des fl\u00e4chendeckenden Aufbaus der neuen Kommunikationsinfrastruktur \u00fcbernehmen. Die gr\u00f6sste Herausforderung waren Konzeption und Aufbau des physischen <em>Backbone-Network<\/em> der ETH, welches alle Geb\u00e4ude der ETH in den beiden Campus Zentrum und H\u00f6nggerberg mit Glasfasern miteinander verbindet. Meine Wahl einer <em>Ring-of-Stars<\/em>-Topologie konnte damals auf dem H\u00f6nggerberg nur im Sinne der aktiven Komponenten realisiert werden (die Kabel zweier Ring-Strecken verliefen jahrelang parallel im selben Kanal). In der j\u00fcngeren Vergangenheit wurde diese jedoch auch physisch umgesetzt. Nicht weniger aufw\u00e4ndig war der Aufbau der universellen Geb\u00e4udeverkabelung. Ich durfte die ETH in nationalen Gremien f\u00fcr die Entwicklung der Schweizer Norm vertreten und die erg\u00e4nzenden ETH-internen Richtlinien schreiben. Auf der Suche nach geeigneten Kommunikationsr\u00e4umen musste ich alle damaligen ETH-Geb\u00e4ude Raum f\u00fcr Raum begehen. Auf der organisatorischen Ebene musste, in Zusammenarbeit mit dem Amt f\u00fcr Bundesbauten, ein Programm f\u00fcr die universelle Verkabelung aller Geb\u00e4ude der ETH konzipiert und aufgesetzt werden. Das Amt f\u00fcr Bundesbauten deshalb, weil im ihrem damaligen Baukreis 4 die ETH Z\u00fcrich zugeordnet war. Die Anstrengungen waren sehr fruchtbar: In der Zeitspanne 1994-1996 konnten alle wichtigsten Liegenschaften verkabelt und ca. 20\u2019000 UTP-Anschl\u00fcsse in Betrieb genommen werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-724x1024.jpg\" alt=\"Abbildung 1: Das ETH-Backbone (Originalplan f\u00fcr den Aufbau des Glasfaser-Backbone der ETH mit Ring-of-Stars-Topologie)\" class=\"wp-image-13578\" width=\"543\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-724x1024.jpg 724w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-212x300.jpg 212w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-768x1087.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-1086x1536.jpg 1086w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-1447x2048.jpg 1447w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-600x849.jpg 600w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Infrastruktur-Farb-Abb_Seite_1-scaled.jpg 1809w\" sizes=\"auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><\/a><figcaption><em>Abbildung 1: Das ETH-Backbone (Originalplan f\u00fcr den Aufbau des Glasfaser-Backbone der ETH mit Ring-of-Stars-Topologie)<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Datenkommunikation und Telefonie<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Rahmen vom Projekt \u00abZusammengehen Datenkommunikation und Telefonie\u00bb kam die Telefonie zur ID. Die Telefonie war fr\u00fcher beim Technischen Dienst, welcher im Rahmen desselben Projektes mit dem Hausdienst zusammengelegt und in die Abteilung Betrieb gef\u00fchrt wurde. Durch meine Beteiligung am Projekt konnte ich beginnen, direkter mit dem<em> Interim<\/em>-Leiter der Informatikdienste, Andreas Dudler, zusammen zu arbeiten. Als Andreas Dudler die Direktion der ID \u00fcbernahm, wurde die Leitung der Betriebsinformatik (BI) ausgeschrieben, und ich konnte mich erfolgreich darum bewerben. Die neue Stelle konnte ich Anfang Juni 1996 antreten und damit die F\u00fchrung der etwa 12 Mitarbeitenden der BI. So begann meine 25 Jahre lange T\u00e4tigkeit f\u00fcr die zentrale IT der ETH Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Was ich nun schildere, ist als kollektive Leistung aller Mitarbeitenden der BI und sp\u00e4ter der <em>ID Software Services<\/em> zu verstehen. Namentlich erw\u00e4hnen werde ich aber nur ehemalige Mitarbeitende, als Stellvertretung f\u00fcr all die Kolleginnen und Kollegen, die sich \u00fcber diese lange Zeitspanne so sehr engagiert haben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Historie zentrale Informationssysteme &amp; IT-Arbeitspl\u00e4tze<\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist nicht nur f\u00fcr die j\u00fcngere Generation, sondern auch f\u00fcr die 50-J\u00e4hrigen schwierig, sich ein Bild zu machen, was damals die zentralen Informationssysteme und die IT-Ausr\u00fcstung der Zentralen Organe waren. Beides lag im Verantwortungsgebiet der BI. Im Bereich Lehrbetrieb war die zweite, Kommandozeile-orientierte Generation der Applikationen (LBA) in Betrieb (die erste, Lochkarten-basierte Generation war schon in den 60er Jahren entstanden). F\u00fcr die Studienadministration, das Semesterprogramm und die Pr\u00fcfungsplanung waren eigene Applikationen auf einer Anlage der mittleren Datentechnik (<em>Data General<\/em>) in Betrieb, die auf einer relationalen Datenbank (<em>Mimer<\/em>) basierten. Nur Elemente des Vorlesungsverzeichnisses waren \u00fcber das Web verf\u00fcgbar. F\u00fcr das Finanzwesen war eine Cobol-Applikation im Einsatz. Im Bereich Personal gab es eine Mimer-basierte lokale L\u00f6sung (PerETH), w\u00e4hrendem die L\u00f6hne zentral vom Personalamt des Bundes verarbeitet wurden (PERIBU). Die IT-Ausr\u00fcstung der Arbeitspl\u00e4tze der ZO (Zentralen Organe) bestand aus einem paar Dutzend Macs und \u00e4hnlich vielen PCs, teils mit Breitband (KomETH) und teils mit Ethernet vernetzt, mit lokalen <em>Filemaker<\/em>, <em>4th-Dimension<\/em> und <em>MS Access-<\/em>Kleinl\u00f6sungen f\u00fcr die Zwecke der Datenhaltung.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Identit\u00e4tsverwaltung<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung der ersten Generation der ETH-Karte (1998), welche die separate Papierausweise f\u00fcr Studierende und Personal abl\u00f6sen sollte, gab mir Gelegenheit, ein erstes Problem der Datenhaltung grunds\u00e4tzlich anzupacken: die Identit\u00e4tsverwaltung. Es war damals zwar laufend m\u00f6glich, zu sagen, wie viele Studierende, Dozierende und Angestellte die ETH Z\u00fcrich hatte. Wegen der separaten Informationssysteme konnte die Bestimmung der Anzahl Personen nur periodisch und offline f\u00fcr das Bundesamt f\u00fcr Statistik erfolgen. Aus dem neuen Einsatz \u00abein Datensatz pro Person, Beziehungen als Attribute\u00bb wurde die Personendatenbank (PDB) geboren, die sp\u00e4ter die Pionierleistung \u00abnethz\u00bb erm\u00f6glichte und die aufw\u00e4ndige Nutzung von Meta-Directories \u00fcberfl\u00fcssig machte. Die Einf\u00fchrung von PDB und ETH-Karte w\u00e4re aber nie gelungen ohne die akribische, \u00e4usserst m\u00fchsame Datenmigration durch den Autor des neuen Datenmodells und Betreuer der (Oracle-)Datenbank, Alfred Sohm. F\u00fcr die PDB\/ETH-Karte und die parallel laufendende Implementierung der neuen Applikation f\u00fcr die Studierendadministration (LisETHpro) wurde 1997 eine neue Architektur gew\u00e4hlt: basierend auf einer zentralen Datenbank, mit Java-Webclients f\u00fcr Studierende und Dozierende und <em>PowerBuilder<\/em>-Clients auf <em>MS Windows<\/em> f\u00fcr die <em>Backoffice<\/em>-Prozesse.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">IT-Arbeitspl\u00e4tze der ZO<\/h2>\n\n\n\n<p>Die Wahl der MS Windows-Plattform gab mir die M\u00f6glichkeit, ein zweites, grunds\u00e4tzliches Thema zu adressieren: die Ausr\u00fcstung und Standardisierung der IT-Arbeitspl\u00e4tze der ZO. Unter der Leitung von Candan Alayg\u00fcvenci und sp\u00e4ter Domenica Wieghardt und Thomas Widmann konnte bis Ende 1999 (und nicht ohne \u00dcberwindung von Widerst\u00e4nden, auch innerhalb der Sektion) eine neue IT-Infrastruktur f\u00fcr mehr als 400 Arbeitspl\u00e4tze entstehen. Diese Systeme wurden angeschlossen an die universelle Verkabelung und integriert in einer Windows Dom\u00e4ne mit zentralen Policies und dedizierten Servern. Eine Supporter-Gruppe (ZO-Support, anf\u00e4nglich aus 3 Personen bestehend) sowie eine User-Organisation (Forum der IT-Koordinierenden der ZO) wurden gebildet und die User fl\u00e4chendeckend geschult.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dieser Infrastruktur konnte 2000, unter der Leitung von Peter Wegmann, die erste Exchange-Installation der ID entstehen. Kurz danach (2002) wurden, urspr\u00fcnglich auf Initiative von Danuta Rogalski, die erste SW-Verteilung- und Installationsautomatisierungsl\u00f6sung der ID (CCM) und das erste Remote-Support-Verfahren (unter Nutzung von VCM) eingef\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Verantwortung f\u00fcr die Arbeitsplatz-Informatik der ZO \u00fcbergab ich Ende 2010 an die neue Sektion Service Delivery.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue IT-Bed\u00fcrfnisse und Herausforderungen<\/h2>\n\n\n\n<p>Zwei neue, externe Faktoren setzten Ende der 90er Jahre die IT-Landschaft der ETH weiter in Bewegung \u2013 und sicherten Management Committment und Finanzmitteln f\u00fcr die entsprechenden Projekte: LereVe und die Bologna-Sorbonne-Reform. F\u00fcr die Verwirklichung des Traums, mit <strong><u>Le<\/u><\/strong>istungsauftrag und <strong><u>re<\/u><\/strong>chnungstechnischer <strong><u>Ve<\/u><\/strong>rselbst\u00e4ndigung (LereVe) gef\u00fchrt zu werden, musste die ETH, gem\u00e4ss Vorgabe, SAP einf\u00fchren. F\u00fcr die neuen, gestuften Studieng\u00e4nge musste ein neues Lehrbetriebsapplikationssystem (LBA) realisiert werden. Millionen standen zur Verf\u00fcgung, daf\u00fcr harte Termine, die grunds\u00e4tzlich eingehalten werden konnten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">SAP-Einf\u00fchrungsprojekt<\/h3>\n\n\n\n<p>Das erste SAP-Einf\u00fchrungsprojekt wurde von den damaligen Finanz- und Personalabteilungen getragen. Die ID \u00fcbernahm im Projekt und sp\u00e4ter innerhalb des <em>Competence Center SAP<\/em> (CCSAP) die Verantwortung f\u00fcr die Basistechnologien sowie die programmiertechnische Weiterentwicklung. Unter den vielen und komplexen Herausforderung der SAP-Einf\u00fchrung stand die Nutzung der PDB als Mastersystem f\u00fcr die Personalst\u00e4mme, denn SAP war damals ein geschlossenes System mit wenigen Anbindungsm\u00f6glichkeiten. Der Aufbau der ersten Version der Schnittstelle konnte nur dank der Unterst\u00fctzung von Andreas Dudler und dem Einbezug von SAP Waldorf erfolgen: So konnte aber das Prinzip der zentralen Identit\u00e4tsverwaltung gerettet werden. Die Wahl vom kameralistischen Datenmodell erfolgte gegen die Meinung der Informatikdienste &#8211; und f\u00fchrte in den nachfolgenden Jahren zu bedeutenden Engp\u00e4ssen. Das Projekt konnte im Bereich Finanzen und Controlling termingerecht (1998), im Bereich Personal mit einem Jahr Versp\u00e4tung abgeschlossen werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Bologna-Reform<\/h3>\n\n\n\n<p>Gem\u00e4ss Vorgaben der Bologna-Deklaration musste die ETH Z\u00fcrich bis 2004 den Lehrbetrieb grunds\u00e4tzlich neu ausgestalten: Gestufte Studieng\u00e4nge, ECTS-Punkte und die Neubenennungen der Titel mussten organisatorisch und informationstechnisch termingerecht eingef\u00fchrt werden. Unter diesem Druck und unter Best\u00e4tigung der Individualsoftware-Strategie konnte das neue LBA in wenigen, grossen Etappen aufgebaut werden: Bis 2005 waren &#8211; auch dank der unerm\u00fcdlichen und \u00e4usserst kompetenten fachlichen Koordination durch Arlette Gaillard &#8211; Studienadministration, Organisation des Unterrichtes, Leistungskontrollen und Interaktion mit Studierenden und Dozierenden im neuen System mit ausreichender Vollst\u00e4ndigkeit implementiert.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">OIS<\/h2>\n\n\n\n<p>Parallel zum Aufbau der LBA pr\u00e4sentierte sich mir die Aufgabe der Definition der \u00fcbergeordneten Struktur des Operativen Informationssystems der ETH (OIS), wovon zwei wesentliche Bestandteile, namentlich LBA und SAP, ja vorgegeben waren. Aufgrund der Tatsache, dass die \u00abProzess-Insel\u00bb der ETH Z\u00fcrich (Lehrbetrieb, Finanzen, Personal, Immobilienmanagement, Logistik) gut etabliert und dokumentiert, und relativ stark voneinander unabh\u00e4ngig aufgesetzt waren, skizzierte ich das OIS als <em>best-of-breed<\/em>-Verbund von <em>2<\/em>&#8211; und <em>3-tier<\/em> Datenbankapplikationen, die Individual- oder Standard-Produkte h\u00e4tten sein k\u00f6nnen. Das OIS stellt unter Verwendung von wenigen, schmalen Schnittstellen zwischen den Komponenten die weitgehend redundanzfreie Pflege der zentralen Daten der Schule sicher, wobei die Mastersysteme von der Datenhoheitslandschaft bestimmt werden. Das System wurde im Wesentlichen parallel zu der LBA unter der Leitung von Alfred Sohm aufgebaut und ist technisch und betrieblich sehr stabil. Das OIS-Modell konnte ich 2005\/2006 im Rahmen einer <em>Sabbatical Leave<\/em> an der <em>Oxford University<\/em>, am <em>Imperial College<\/em> in London und an der <em>University of Edinburgh<\/em> validieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Einf\u00fchrung und Anbindung der Applikationen f\u00fcr das Immobilien-Management (2005-2009, Leitung durch Paul Jesenak), die auf der standard <em>Facility Management<\/em> L\u00f6sung \u00ab<em>Planon<\/em>\u00bb basieren, konnte das OIS die wichtigsten \u00abProzess-Inseln\u00bb der ETH erschliessen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weniger gut bekannte, jedoch wichtige Komponente des OIS ist die Organisationsdatenbank (OrgDB), in welcher die Master-Daten \u00fcber die Aufbauorganisation der ETH und die Aggregationsstufen f\u00fcr das <em>Controlling<\/em> verwaltet werden. Mit dem Projekt OrgDB durfte ich \u00fcbrigens die Zusammenarbeit mit Dieter W\u00fcest, damaliger Leiter Abteilung akademische Dienste, beginnen, die sich dann als die wichtigste und auch angenehmste meiner ETH-Karriere etablierte. Meine Vorstellung, die OrgDB als <em>Repository <\/em>aller Rollen und Funktionen und deren Besetzungen zu positionieren, und diese Daten f\u00fcr die Provisionierung des IAM zur Sicherstellung eines ETH-weiten Access Management zu nutzen, konnte ich hingegen nicht verwirklichen. Das Fehlen einer klaren ETH-weiten <em>Governance<\/em> mit konsequenter Definition von Rollen und Verantwortungen und auch das mangelnde Interesse des damaligen Generalsekret\u00e4rs machten diese Unternehmung genauso <em>ill-fated<\/em> wie meine Versuche, die jeweiligen damaligen Abteilungsleiter f\u00fcr die Nutzung der <em>Ivy-Workflows<\/em> nicht nur f\u00fcr abteilungsinterne Prozesse, wie die sogenannte Lohnrunde, sondern auch f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von \u00fcbergreifenden Abl\u00e4ufen zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-default\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--1024x805.jpg\" alt=\"Abbildung 2: Das OIS (Operative Informationssystem der ETH Z\u00fcrich) aus dem Buch \u00abDie Zukunftsmaschine, Konjunkturen der ETH Z\u00fcrich\" class=\"wp-image-13580\" width=\"768\" height=\"604\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--1024x805.jpg 1024w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--300x236.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--768x604.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--1536x1207.jpg 1536w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--2048x1609.jpg 2048w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Das-OIS_2--600x472.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/a><figcaption><em>Abbildung 2: Das OIS (Operative Informationssystem der ETH Z\u00fcrich) aus dem Buch \u00abDie Zukunftsmaschine, Konjunkturen der ETH Z\u00fcrich<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ETHIS<\/h2>\n\n\n\n<p>Sehr erfolgreich war hingegen die Einf\u00fchrung des ETH Informationssystems ETHIS, ein Verdienst von Markus Knaus, Adrian Fischer, sowie aller Kolleginnen und Kollegen des CCSAP in den Abteilungen Controlling, HR und Informatikdienste. Dank dem von Dr. Robert Perich sichergestellten Finanzreglement konnte im Bereich Finanzen und Personal ein \u00fcbergeordnetes Access Management definiert und die Prinzipien eines <em>Enterprise Portal<\/em> dank der klaren Vision und weitsichtigen Planung von Markus nachhaltig etabliert werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ID-Neuausrichtung 2011-2015<\/h2>\n\n\n\n<p>Mit der \u00dcbernahme der Direktion durch Reto Gutmann (2011) wurden die Informatikdienste neu nach dem ITIL-Standardmodell organisiert. Die Betriebsinformatik wurde aufgel\u00f6st, die Basistechnologien wechselten zu den Basisdiensten (ID BD) und die restlichen Bereiche der BI, zusammen mit den Gruppen \u00abnethz\u00bb und \u00abWeb Content Management (WCMS)\u00bb aus ID BD, bildeten die neue Sektion ID Software Services (ID SWS), deren Leitung ich Anfang 2012 \u00fcbernahm.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SW Services richteten sich neu auch an die lehrbetrieblichen und administrativen Einheiten der Departemente. In den nachfolgenden Jahren wurden f\u00fcr sie etliche Applikationen, wie \u00abPraktikum\/Praxis\u00bb, \u00abDoktorierende-Bewerbung\u00bb und \u00abHilfsassistierendentool\u00bb realisiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Die SAP-Entwicklung konnte dank der Unterst\u00fctzung des neuen Direktors erheblich verst\u00e4rkt und zur Gruppe werden, deren Leitung ich in Personalunion sicherstelle. Dadurch konnten sich die ID viel wesentlicher an das Projekt \u00abrefine\u00bb beteiligen, in Rahmen von welchem eine komplette Re-Implementierung der Finanzbuchhaltung der ETH Z\u00fcrich stattfand. Diese erfolgte unter Nutzung der neuen M\u00f6glichkeiten von SAP S\/4HANA und nach den etablierten betriebswirtschaftlichen Standards.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Implementierung des neuen WCMS der ETH Z\u00fcrich im Rahmen des Projektes \u00abWeb Relaunch\u00bb hatte erhebliche Schwierigkeiten erlebt, die mit einer Reorganisation adressiert wurden, aus welcher die jetzige WCMS-Gruppe entstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben der Realisierung weiterer Applikationen f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von zentralen Prozessen der ETH Z\u00fcrich (z.B. Professuren-Planungstool PROFIS, Kontaktdatenbank KDB, <em>International Knowledge Base<\/em> IKB) wurde in dieser Phase erneuerte Aufmerksamkeit der Applikationssicherheit geschenkt, mit Adoption von <em>Security Frameworks<\/em> und Beschaffung von <em>Scanning-Tools<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Interim-Leitung der ID<\/h2>\n\n\n\n<p>Kurz vor Reto Gutmanns Weggang Anfang 2016 \u00fcbertrug mir Prof. Ulrich Weidmann die Leitung der ID f\u00fcr die Zeit der Suche nach Retos Nachfolger. Diese erstreckte sich \u00fcber mehrere Monate. Neben der Weiterf\u00fchrung der laufenden Projekte und der Konsolidierung der internen Abl\u00e4ufe bereitete ich vor und begleitete zusammen mit Dordaneh Arangeh die periodische Evaluation der ID. Die Evaluation findet alle 7 Jahre statt und wird nach dem <em>Peer Reviewing<\/em>-Verfahren vorgenommen. Weitere Schwerpunkte meiner T\u00e4tigkeit bei der Direktion waren die Bildung, in Zusammenarbeit mit Armin Wittmann, der neuen integralen Sicherheitsorganisation der ID, die Schaffung der Stelle des <em>Chief IT Security Officer (CITSO)<\/em>,sowie Vorbereitungsarbeit f\u00fcr die Einf\u00fchrung der Communities und der Fachkarriere. Ich durfte auch Dordaneh bei der Entscheidungsvorbereitung f\u00fcr das Project Management Office (PMO) und f\u00fcr die Erweiterung des Service Management unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Leiter SW Services war ich zeitgleich beteiligt an der Evaluation der \u00abLangzeitperspektiven f\u00fcr die IT-Unterst\u00fctzung der zentralen Prozesse des Lehrbetriebs an der ETH Z\u00fcrich\u00bb, die ebenso als <em>Peer Review<\/em> durchgef\u00fchrt wurde. Die Evaluationsgruppe best\u00e4tigte Qualit\u00e4t und Nachhaltigkeit von Konzepten und Technologien der LBA und identifizierte die Hauptrisiken in der Pensionierung der Autoren deren 3. Generation.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">refine und IAM<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Eintritt von Rui Brandao Anfang November 2016 und die Annahme des Evaluationsberichtes LBA durch die Schulleitung erfolgten interessanterweise am selben Tag. Ruis \u00dcbernahme der Direktion stellte mir freie R\u00e4ume sicher f\u00fcr das Begleiten der Realisierungsphase der zwei laufenden, wichtigen Projekte der SW Services: refine und IAM.<\/p>\n\n\n\n<p>refine konnte im Wesentlichen per Ende 2018 abgeschlossen und kann aus Sicht der Basistechnologien und der Entwicklung als vollst\u00e4ndiger Erfolg betrachtet werden, was ohne die Kompetenz, Leistungsbereitschaft und Selbst\u00e4ndigkeit der beteiligten ID-Mitarbeitenden nicht m\u00f6glich gewesen w\u00e4re. Dies wurde auch in der Projektevaluation festgehalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized is-style-rounded\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-1024x768.jpg\" alt=\"Newsletter inside|out Nr. 18 (M\u00e4rz 2019) refine: Neue SAP-Umgebung der ETH \/ Grossprojekt mit neuen Technologien\" class=\"wp-image-13582\" width=\"512\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-300x225.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/DSC04076_5.Maerz_2019-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><\/a><figcaption> <a href=\"https:\/\/news.ethz.ch\/html_mail.jsp?params=pYUw86tSEX2XrKgZl6byefuaXbswCIFY5BNFYsU8xna8oxNVkm3jTxjzMI%2Ba4b9ozn0EgL4w0FilrmI3d%2F3b%2FfVzq4ehClohCd%2FqkEofW5N99T%2FIdqP8Et4jziSaRyrg\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Newsletter inside|out Nr. 18<\/em><\/a><em> (M\u00e4rz 2019) refine: Neue SAP-Umgebung der ETH \/ Grossprojekt mit neuen Technologien<\/em> <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>IAM war hingegen in jeder Hinsicht ein Dornenprojekt, gepr\u00e4gt durch Schwierigkeiten aller Arten. Einige davon wurden eigentlich durch Fehleinsch\u00e4tzungen von mir verursacht. Dass das System im April 2019 nach einer 100-stundigen Arbeitswoche in Betrieb gehen konnte und seit dem nachfolgenden Herbst keine wesentlichen Fehler oder Instabilit\u00e4ten mehr aufgetreten sind, ist hingegen ein Verdienst des Projektleiters und seines Teams, welche ausserordentliche Ausdauer und Loyalit\u00e4t gezeigt haben. Aus den Erfahrungen von diesem und anderen Projekten sind \u00fcbrigens wesentliche Erkenntnisse \u00fcber die Ausschreibungsverfahren gewonnen worden. Die M\u00f6glichkeiten der Interaktion mit den Anbietern werden heute viel besser ausgesch\u00f6pft, und die Rolle der <em>Proof-of-Concept<\/em>-Phasen wurde wesentlich erweitert.<\/p>\n\n\n\n<p>Weitere bedeutende Projekte der letzten vier Jahre sind<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>die Umsetzung der neuen IT-Unterst\u00fctzung der ETH-internen F\u00f6rderprogramme (eResearch). Dieses Vorhaben wird nach einem Abbruch mit Einsatz von SaaS realisiert.<\/li><li>Das Programm Online-Kommunikation 22, welches die projektartige Weiterentwicklung der WCMS-Umgebung sichergestellt hat<\/li><li>Der Aufbau der IT-Prozessunterst\u00fctzung f\u00fcr die Abteilung Services (seit dem 1.1.2022 Campus Services).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Ebenso habe ich mich seit 2019 pers\u00f6nlich engagiert im Projekt \u00abBerechtigung der G\u00e4ste\u00bb, welches die langj\u00e4hrige Pendenz der Regelung der Bez\u00fcge von ETH-Dienstleistungen durch Nicht-Angeh\u00f6rigen erledigen wird. Die immer st\u00e4rker werdende Disproportion zwischen Ressourcen (vor allem FTE) und Kundenprojekten hat in dieser Phase hingegen die laufende interne Aktualisierung von Tools und Methoden, wenn nicht gestoppt, mindestens zunehmend gebremst.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized is-style-rounded\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Gaeste_OIS.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Gaeste_OIS.jpg\" alt=\"Abbildung 3: Mein letztes ETH-Projekt: \u00abBerechtigungsmanagement\u00bb G\u00e4ste an der ETH Z\u00fcrich\" class=\"wp-image-13584\" width=\"543\" height=\"545\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Gaeste_OIS.jpg 724w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Gaeste_OIS-300x300.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Gaeste_OIS-150x150.jpg 150w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Gaeste_OIS-600x602.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 543px) 100vw, 543px\" \/><\/a><figcaption><em>Abbildung 3: Mein letztes ETH-Projekt: \u00abBerechtigungsmanagement\u00bb G\u00e4ste an der ETH Z\u00fcrich<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das Jahr 2022<\/h2>\n\n\n\n<p>Und langsam ist es gekommen, das Jahr 2022, und mit ihm die \u00dcberf\u00fchrung der SW Services in die neue Sektion Applications (ID APPS) und die Abgabe der Verantwortung f\u00fcr die Zentralen Systeme der ETH Z\u00fcrich an Dimi Fazzone. Ich freue mich sehr dar\u00fcber, einen rundum qualifizierten, kompetenten und erfahrenen Nachfolger zu haben, der unter anderem die 4. Generation der LBA auf dem entstehenden <em>Digital Campus<\/em> zur Geburt verhelfen wird. Hoffentlich wird er auch Informationssysteme aufbauen d\u00fcrfen, welche die Digitalisierung \u00fcber die Grenzen der Prozess-Inseln f\u00fchren, und Projekte verantworten, die nicht mehr als Einzelg\u00e4nger herumrobben, sondern solide und nachhaltig in einem zentralen ETH-Portfolio gef\u00fchrt werden. Ich w\u00fcnsche ihm auch nat\u00fcrlich, nicht immer mit der totalen Disproportion zwischen Aufgaben und Ressourcen zusammenleben zu m\u00fcssen, der ich seit 2006 vergeblich entgegenzuwirken versuchte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Aber dies ist nicht Dimis Blog \u2013 zur\u00fcck also zu meinem ID-Leben: Ende April werde ich die Leitung der SAP-Gruppe an Markus Oswald abgeben, und Mitte Juni voraussichtlich die IT-Teilleitung des G\u00e4ste-Projektes an Andy Jost \u00fcbertragen. Mein letzter Arbeitstag wird der 22. Juni 2022 sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Fazit? In diesen gut 25 Jahren als Sektionsleiter habe ich versucht, ohne Selbstgef\u00e4lligkeiten und mit minimalem <em>Overhead<\/em> das Maximum f\u00fcr die Unterst\u00fctzung der Lehre, des Wissenstransfers und der nationalen Aufgaben der Schule aus den zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln und Zeit herauszugewinnen \u2013 wohl wissend, dass diese Unterst\u00fctzung die Existenzberechtigung \u00fcberhaupt der BI \/ SWS darstellte. Inwieweit dies mir gelungen ist, darf nat\u00fcrlich nicht von mir selbst beurteilt werden&#8230;.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">\u00abDie Zukunftsmaschine\u00bb mit Original-OIS-Schema<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-style-rounded\"><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Die-Zukunftsmaschine.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"294\" height=\"171\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2022\/03\/Die-Zukunftsmaschine.jpg\" alt=\"Titelblatt: Buch \u00abDie Zukunftsmaschine, Konjunkturen der ETH Z\u00fcrich 1855-2005\u00bb \" class=\"wp-image-13586\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n\n<p><em>Siehe auch Abbildung 2 aus dem Buch \u00abDie Zukunftsmaschine, Konjunkturen der ETH Z\u00fcrich 1855-2005\u00bb von Historiker David Gugerli, Patrick Kupper und Daniel Speich<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Informatikdienste gratulieren Giorgio Broggi zum ETH-Jubil\u00e4um!<\/p>\n","protected":false},"author":838,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[257890,1175,1179,25,1181,1177,898],"tags":[285646,3558,257918,296615,296613,173216,271687,296617,20407,296618,296614,46823,296616],"class_list":["post-13575","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-it-sich","category-kommunikation","category-mail-web","category-news","category-passwort-applikationen","category-software-arbeitsplatze","category-support","tag-30-jahre-eth","tag-betriebsinformatik","tag-eth-jubilaum-2","tag-eth-kommunikationsinfrastruktur","tag-giorgio-broggi","tag-id-software-services","tag-id-jubilaeum","tag-identitaetsverwaltung","tag-ois","tag-operatives-informationssystem-der-eth","tag-sektion-kommunikationssysteme","tag-sws","tag-zentrale-informationssysteme"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13575","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/users\/838"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13575"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13575\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13575"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13575"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13575"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}