{"id":12913,"date":"2020-12-09T07:19:32","date_gmt":"2020-12-09T06:19:32","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/id\/?p=12913"},"modified":"2020-12-09T07:19:33","modified_gmt":"2020-12-09T06:19:33","slug":"wireless-access-point-in-eth-gebaeuden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/2020\/12\/09\/wireless-access-point-in-eth-gebaeuden\/","title":{"rendered":"Wireless Access Point in ETH-Geb\u00e4uden"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer wieder kommen Fragen zum Thema Access Points und die damit verbundene Strahlung. Grund genug, um dieses Thema genauer anzusehen und dar\u00fcber zu berichten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Strahlung durch Wireless Access Point<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>\u00abAn meinem Arbeitsplatz befindet sich ein Access Point (WLAN Antenne). Mir wurde mitgeteilt, dass das strahlungstechnisch heikel ist. K\u00f6nnten Sie mir bitte abkl\u00e4ren, ob es wirklich ein Problem ist, wenn man in einer Distanz von ca. 2m \u2013 2.5m einen Arbeitsplatz hat, d.h. man ist w\u00e4hrend 8.2h dieser Strahlung ausgesetzt. \u00bb<\/em><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Antwort: Ein Access Point in dieser Distanz ist unbedenklich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Strahlung des Access Points (APs) nimmt im Quadrat mit der Entfernung ab. Das eigene am K\u00f6rper getragene Handy strahlt Faktor 10 st\u00e4rker als der Access Point.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abJe besser die Verbindung ist, d. h., je n\u00e4her Basisstation und Handy beieinander sind und je weniger Hindernisse es auf der Funkstrecke hat, desto geringer ist die Sendeleistung, die ein Handy aufbringen muss. \u00bb (Auszug aus \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/bafu\/de\/dokumente\/elektrosmog\/fachinfo-daten\/bericht-mobilfunk-und-strahlung.pdf.download.pdf\/Bericht_MobilfunkStrahlung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht Mobilfunk und Strahlung<\/a>\u00bb siehe unten)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Weiterer Aspekt zum Mobile-Empfang innerhalb von Geb\u00e4uden (Inhouse)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Oft ist der Empfang Inhouse schlecht wegen metallbedampften Fenstern und stark isolierten Fassaden. Dank Wi-Fi Calling ist es heute aber m\u00f6glich Mobile-Empfang mit einem Smartphone \u00fcber das Wi-Fi-Netz zu haben. Mittlerweile haben alle drei Schweizer Provider Wi-Fi Calling vollst\u00e4ndig implementiert (Voice &amp; SMS).<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Auch darum brauchen wir eine optimale Wi-Fi-Versorgung in den Geb\u00e4uden.<\/li><li>Je n\u00e4her der Access Point desto weniger Strahlung. Das t\u00f6nt paradox ist aber so, da dann die eigenen Ger\u00e4te, die nahe am K\u00f6rper sind, weniger strahlen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Recherche Grenzwerte<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die erlaubte Leistungsabgabe\/Sendest\u00e4rke ist durch den Gesetzgeber in der <a href=\"https:\/\/www.admin.ch\/opc\/de\/classified-compilation\/19996141\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">NISV<\/a> (Verordnung \u00fcber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung) geregelt. \u00dcberwacht durch das <a href=\"https:\/\/www.bakom.admin.ch\/bakom\/de\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BAKOM<\/a> (Bundesamt f\u00fcr Kommunikation). Die Verordnung soll Menschen vor sch\u00e4dlicher oder l\u00e4stiger nichtionisierender Strahlung sch\u00fctzen.<br>Die erlaubte Leistungsabgabe\/Sendest\u00e4rke ist grunds\u00e4tzlich frequenz- aber nicht modulationsabh\u00e4ngig. Eine neue Modulation (= neuer Standard) bringt keine zus\u00e4tzliche oder h\u00f6here Strahlen-Belastung. Zur Info: Ab 2021 wird f\u00fcr Wi-Fi noch ein drittes Frequenzband auf 6 GHz erwartet, welches aber vermutlich gleich wie 5GHz behandelt wird (= max. 200 mW Sendeleistung).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abteilung Sicherheit, Gesundheit und Umwelt (SGU)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die SGU der ETH hat vor einigen Jahren eine Untersuchung zu diesem Thema in Auftrag gegeben und festgestellt, dass bereits bei einem Abstand von 30 cm zum Wi-Fi-Access Point die geltenden Grenzwerte eingehalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei einem Abstand von 2.4 m zum Access Point ist das bereits ein Faktor 64 gegen\u00fcber den zul\u00e4ssigen 30 cm. Oder anders gesagt: der eigene Laptop oder das Handy sind die wesentlich st\u00e4rkeren Quelle als ein Wireless Access Point. Auch wird beim Handy im Mobilfunk mehr Sendeleistung abgestrahlt als beim WLAN. Das t\u00f6nt zwar widerspr\u00fcchlich, entspricht aber den physikalischen Tatsachen: Je n\u00e4her der Access Point, desto weniger Strahlung gibt es, da die eigenen k\u00f6rpernahen Ger\u00e4te wie Smartphone, Laptop, Tablet weniger strahlen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Beispiel neues Geb\u00e4ude Octavo (OCT)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Komplett ausgebaut wird es im OCT sp\u00e4ter rund 150 Access Points geben. Zurzeit ist das ID NET-Team noch an der Installation (u.a.im Personalrestaurant, welches sich im Rohbau befindet). Zus\u00e4tzlich wird es auch einige Outdoor-APs geben, damit es, wenn es wieder w\u00e4rmer ist, auch im Innenhof und auf der Dachterrasse Empfang gibt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">ETH Z\u00fcrich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Zahlen \u00fcber die ganze ETH \u00e4ndern sich laufend (d.h. steigen). ID NET betreibt mittlerweile \u00fcber 5&#8217;000 APs. Ein Grund ist, dass die ID im Auftrag der Schulleitung an einer fl\u00e4chendeckenden Versorgung arbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wichtig scheint ID NET, dass die Grenzwerte von der SUVA (basierend auf internationale Vorgaben) festgelegt werden. Das heisst: Bei den von uns verwendeten Sendeleistungen von 100mW (auf 2.4GHz) bzw. 200mW (auf 5GHz) betr\u00e4gt der Sicherheitsabstand 30 cm bzw. 40 cm in R\u00e4umen, in denen sich Personen regelm\u00e4ssig und \u00fcber l\u00e4ngere Zeit aufhalten (also insbesondere auch B\u00fcros, H\u00f6rs\u00e4le, Seminarr\u00e4ume, Labors etc.).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Handystrahlung im Vergleich<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie bereits oben erw\u00e4hnt strahlt das eigene Handy in der Hosentasche Faktor 10 st\u00e4rker als der Access Point. Somit 2&#8217;000 mW direkt am K\u00f6rper. \u00abDer menschliche K\u00f6rper ist aber verschiedenen k\u00f6rpernahen und k\u00f6rperfernen Quellen nichtionisierender Strahlung ausgesetzt. Zu den k\u00f6rperfernen Quellen geh\u00f6ren Basisstationen f\u00fcr den Mobilfunk, Radio- und Fernsehsender, WLAN-Router und Mobiltelefone anderer Personen, und zu den k\u00f6rpernahen Quellen zum Beispiel das eigene Handy, ausserdem Schnurlostelefone, Tablets, Bluetooth-Ger\u00e4te und Laptops\u2026.<br>Durch k\u00f6rpernahe Ger\u00e4te werden nicht alle K\u00f6rperteile gleichm\u00e4ssig exponiert: Beim Telefonieren mit dem Handy am Ohr etwa nimmt der Kopf den gr\u00f6ssten Teil der Strahlungsleistung auf. Auch die Technik beeinflusst die Exposition. So sind die neueren Mobilfunkstandards deutlich effizienter als die \u00e4lteren: Telefonieren mit 3G oder 4G statt mit 2G f\u00fchrt zu einer deutlich tieferen Exposition. Auch eine gute Verbindungsqualit\u00e4t wirkt sich positiv aus: Je besser die Verbindung ist, d. h., je n\u00e4her Basisstation und Handy beieinander sind und je weniger Hindernisse es auf der Funkstrecke hat, desto geringer ist die Sendeleistung, die ein Handy aufbringen muss, und desto geringer ist damit auch die Strahlungsleistung, die im Kopf oder in anderen K\u00f6rperteilen absorbiert wird. \u00bb (Ausz\u00fcge aus \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/bafu\/de\/dokumente\/elektrosmog\/fachinfo-daten\/bericht-mobilfunk-und-strahlung.pdf.download.pdf\/Bericht_MobilfunkStrahlung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht Mobilfunk und Strahlung<\/a>\u00bb)<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">SUVA<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Strahlenschutz und Radioaktivit\u00e4t (<a href=\"https:\/\/www.suva.ch\/de-ch\/praevention\/sachthemen\/strahlenschutz-radioaktivitaet\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SUVA<\/a>)<\/li><li>Grenzwerte am Arbeitsplatz (<a href=\"https:\/\/www.suva.ch\/de-ch\/praevention\/sachthemen\/strahlenschutz-radioaktivitaet#uxlibrary-material=d52d5ef7bde84c799a8a342028d71ebc&amp;uxlibrary-material-filter=materialGroup:all&amp;uxlibrary-open=\/de-CH?atomid=d52d5ef7bde84c799a8a342028d71ebc%26showContainer=1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">SUVA-PDF<\/a>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Faktenblatt 5G<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das <a href=\"https:\/\/www.bakom.admin.ch\/dam\/bakom\/de\/dokumente\/faktenblatt_5g.pdf.download.pdf\/faktenblatt_5G.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BAKOM-Faktenblatt<\/a> gibt einen \u00dcberblick \u00fcber die Technologie 5G.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/Mobiles_Datenverkehrsvolumen-1024x835.jpg\" alt=\"\u00abMobiles Datenverkehrsvolumen nach Anwendungskategorie\u00bb aus dem Faktenblatt \u00ab1.2 Wachsende Datenvolumen\u00bb\" class=\"wp-image-12917\" width=\"512\" height=\"418\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/Mobiles_Datenverkehrsvolumen-1024x835.jpg 1024w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/Mobiles_Datenverkehrsvolumen-300x245.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/Mobiles_Datenverkehrsvolumen-768x626.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/Mobiles_Datenverkehrsvolumen-600x489.jpg 600w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/Mobiles_Datenverkehrsvolumen.jpg 1130w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption><em>\u00abMobiles Datenverkehrsvolumen nach Anwendungskategorie\u00bb aus dem Faktenblatt \u00ab1.2 Wachsende Datenvolumen\u00bb<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie Grenzwerte zum Schutz der Bev\u00f6lkerung vor nichtionisierender Strahlung (NIS) will der Bundesrat zurzeit nicht ver\u00e4ndern. (Bern, 22.04.2020) Das Parlament hat es in j\u00fcngerer Vergangenheit zweimal abgelehnt, die Grenzwerte f\u00fcr die Strahlenbelastung zu lockern. \u00bb aus<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00abBundesrat entscheidet \u00fcber das weitere Vorgehen im Bereich Mobilfunk und 5G\u00bb (<a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/bafu\/de\/home\/themen\/elektrosmog\/mitteilungen.msg-id-78857.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">BAFU<\/a> &#8211; Bundesamt f\u00fcr Umwelt \/ <a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/bafu\/de\/home\/themen\/elektrosmog\/dossiers\/bericht-arbeitsgruppe-mobilfunk-und-strahlung.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Dossier<\/a>)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abZum Schutz der Bev\u00f6lkerung vor der nichtionisierenden Strahlung von Mobilfunkantennen hat der Bundesrat in der Verordnung \u00fcber den Schutz vor nichtionisierender Strahlung (NISV) zwei Arten von Grenzwerten festgelegt: Immissions- und Anlagegrenzwerte. Die Immissionsgrenzwerte sch\u00fctzen vor den wissenschaftlich nachgewiesenen Gesundheitsauswirkungen (Erw\u00e4rmung des K\u00f6rpergewebes) und m\u00fcssen \u00fcberall eingehalten werden, wo sich Menschen \u2013 auch nur kurzfristig \u2013 aufhalten k\u00f6nnen. Es sind die gleichen Grenzwerte, wie sie auch im umliegenden Ausland mehrheitlich angewendet werden, und betragen im Bereich der Mobilfunkfrequenzen zwischen 36 und 61 Volt pro Meter (V\/m).<br>Weil aus der Forschung unterschiedlich gut abgest\u00fctzte Beobachtungen vorliegen, wonach es auch noch andere Effekte geben k\u00f6nnte, legte die NISV basierend auf dem Vorsorgeprinzip des Umweltschutzgesetzes zus\u00e4tzlich Anlagegrenzwerte fest. Die vorsorglichen Anlagegrenzwerte sind f\u00fcr Mobilfunkstrahlung deutlich tiefer als die Immissionsgrenzwerte und betragen 4 bis 6 V\/m. Jede einzelne Mobilfunkanlage gem\u00e4ss Definition der NISV darf Orte, wo sich Menschen regelm\u00e4ssig w\u00e4hrend l\u00e4ngerer Zeit aufhalten, bezogen auf die elektrische Feldst\u00e4rke mit maximal etwa einem Zehntel des Immissionsgrenzwertes belasten. Zu diesen sogenannten Orten mit empfindlicher Nutzung (OMEN) geh\u00f6ren Wohnungen, Schulen, Spit\u00e4ler, st\u00e4ndige Arbeitspl\u00e4tze oder raumplanerisch festgelegte Kinderspielpl\u00e4tze. Mit den Anlagegrenzwerten wird in der Schweiz die nichtionisierende Strahlung von Mobilfunkantennen strenger begrenzt als in den meisten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. \u00bb aus<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00ab<a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/bafu\/de\/dokumente\/elektrosmog\/fachinfo-daten\/bericht-mobilfunk-und-strahlung.pdf.download.pdf\/Bericht_MobilfunkStrahlung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht Mobilfunk und Strahlung<\/a>\u00bb<\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Exposition durch k\u00f6rpernah betriebene Ger\u00e4te (Auszug)<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">5.5.1 Bisherige Technologien<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00abDie Benutzung eines Mobiltelefons f\u00fchrt zu einer Exposition des Kopfes oder der Hand einer Person durch HF-NIS, wenn die Person das Ger\u00e4t zum Telefonieren direkt an das Ohr oder f\u00fcr weitere Anwendungen wie beispielsweise die Nutzung des mobilen Internets in der Hand h\u00e4lt. Die Exposition durch Endger\u00e4te (Handy, Laptop, Tablet, Schnurlostelefon etc.) h\u00e4ngt von folgenden Faktoren ab:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Nutzungsdauer: Die Strahlung tritt insbesondere dann auf, wenn das Ger\u00e4t sendet. Im Ruhezustand oder wenn das Ger\u00e4t Daten empf\u00e4ngt, ist die Exposition klein.<\/li><li>Distanz des Ger\u00e4ts zum K\u00f6rper: Mit zunehmender Distanz nimmt die Exposition rasch ab. Dies kann zum Beispiel bei Mobiltelefonen durch den Einsatz von Freisprecheinrichtungen (Head-Sets) erreicht werden (Abnahme der Exposition bis zu einem Faktor 100).<\/li><li>Sendeleistung: Je st\u00e4rker die Sendeleistung, desto h\u00f6her die Exposition. Die Sendeleistung ihrerseits ist abh\u00e4ngig von:<ul><li>\u00abSendeeigenschaften\u00bb des Ger\u00e4ts: Die spezifische Absorptionsrate SAR gibt an, wie viel Strahlung beim Nutzen des Endger\u00e4tes maximal vom K\u00f6per absorbiert wird. Je tiefer der SAR-Wert, desto geringer die Exposition.<\/li><\/ul><ul><li>Mobilfunktechnologie: Das Telefonieren mit den neueren Technologien UMTS und LTE statt mit der \u00e4lteren GSM-Technologie f\u00fchrt zum Beispiel zu einer deutlich tieferen Exposition.<\/li><\/ul><ul><li>Verbindungsqualit\u00e4t: Je besser die Verbindungsqualit\u00e4t ist, je \u00abeinfacher\u00bb das Signal also eine Basisstation bzw. einen Access Point erreichen kann, also insbesondere je k\u00fcrzer die Distanz zwischen Ger\u00e4t und Basisstation ist, desto geringer ist die Sendeleistung, die das Ger\u00e4t daf\u00fcr aufbringen muss. \u00bb aus \u00ab<a href=\"https:\/\/www.bafu.admin.ch\/dam\/bafu\/de\/dokumente\/elektrosmog\/fachinfo-daten\/bericht-mobilfunk-und-strahlung.pdf.download.pdf\/Bericht_MobilfunkStrahlung.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Bericht Mobilfunk und Strahlung<\/a>\u00bb<\/li><\/ul><\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/5G-Gesamtarchitektur-1024x559.jpg\" alt=\"5G-Gesamtarchitektur (Quelle: BAKOM) aus Faktenblatt 5G\" class=\"wp-image-12919\" width=\"512\" height=\"280\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/5G-Gesamtarchitektur-1024x559.jpg 1024w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/5G-Gesamtarchitektur-300x164.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/5G-Gesamtarchitektur-768x420.jpg 768w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/5G-Gesamtarchitektur-600x328.jpg 600w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/id\/files\/2020\/12\/5G-Gesamtarchitektur.jpg 1329w\" sizes=\"auto, (max-width: 512px) 100vw, 512px\" \/><figcaption><em>5G-Gesamtarchitektur (Quelle: BAKOM) aus Faktenblatt 5G<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Kontakt<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Armin Wittmann, Sektionsleiter ICT-Networks (ID NET), <\/em><a href=\"https:\/\/ethz.ch\/services\/de\/organisation\/abteilungen\/informatikdienste.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Informatikdienste<\/em><\/a><\/li><li><em>Recherche Sabine Hoffmann, ID PR &amp; Kommunikation, <\/em><a href=\"https:\/\/ethz.ch\/services\/de\/organisation\/abteilungen\/informatikdienste.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em>Informatikdienste<\/em><\/a><\/li><\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder kommen Fragen zum Thema Access Points und die damit verbundene Strahlung. 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