{"id":915,"date":"2012-02-29T21:48:31","date_gmt":"2012-02-29T20:48:31","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/frank\/?p=915"},"modified":"2012-03-10T16:59:23","modified_gmt":"2012-03-10T15:59:23","slug":"eine-woche-gesichtsbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/frank\/archives\/915","title":{"rendered":"Eine Woche Gesichtsbuch"},"content":{"rendered":"<p>Ok, es gibt Dinge, die sollte man nicht tun. Und irgendwann tut man sie trotzdem. Immerhin: Meine Umgebung hat sich k\u00f6stlich am\u00fcsiert, seit ich vor einer Woche bei Facebook einen Account er\u00f6ffnet habe. Zu Recht.<\/p>\n<p>Ein Experiment kann nur erfolgreich sein, wenn man es konsequent durchf\u00fchrt. Also mein Ziel war es,<\/p>\n<ul>\n<li>jeden Tag mindestens etwas zu posten: Ist mir gelungen.<\/li>\n<li>nach einer Woche 100 &#8220;Freunde&#8221; zu haben: Ist mir knapp nicht gelungen (98 bis jetzt), aber daf\u00fcr habe ich nur Freunde die ich wirklich kenne. Ich h\u00e4tte mich steigern k\u00f6nnen. Facebook schl\u00e4gt mir beispielsweise die Freundschaft mit Ricardo Lumengo, Christa Markwalder, Christian Levrat und Otto Ineichen vor. Ich kenne alle vier nicht wirklich, aber einige meiner Freunde sind mit ihnen befreundet. Jemand sogar mit allen vier gleichzeitig.<\/li>\n<li>mit einigen Leuten in Kontakt zu treten, von denen ich schon lange nichts mehr weiss: Gelungen, siehe unten.<\/li>\n<li>mich nicht zu sehr \u00fcber komische Dinge auf dieser Webseite zu \u00e4rgern: Das ist mir definitiv nicht gelungen &#8211; also nicht mal Microsoft kann Einstellungen so gut verstecken wie Facebook.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nun, interessant war ja schon, was Facebook bereits alles \u00fcber mich wusste, noch bevor ich mehr als die simple Registrierung gemacht hatte. Ich habe mich mit meiner uralten Emailadresse von Bluewin registriert (die ist schon 17 Jahre alt\u2026) und offenbar wurde ich des \u00f6ftern mal mit der gesucht. Anders kann ich mir nicht erkl\u00e4ren, weshalb ich pl\u00f6tzlich so viele Vorschl\u00e4ge f\u00fcr Freunde aus meinem fr\u00fcheren Leben erhalte. Nun ja, habe auf einige geklickt und wir sind wieder Freunde. Und, ja, bald treffe ich mich mit einem uralten Freund, der im Ausland wohnt und demn\u00e4chst mal wieder in der Schweiz sein wird. Darauf freue ich mich. So gesehen hat sich das Experiment schon gelohnt.<\/p>\n<p>Mit denjenigen in Kontakt zu treten, die mich zur Teilnahme gedr\u00e4ngt haben, war dann schwieriger. Einfach weil ich des Russischen nicht m\u00e4chtig bin und diese den russischen Facebook-Klon benutzen. So habe ich das eigentliche Ziel nur knapp erreicht. Immerhin stehe ich in regelm\u00e4ssigem Kontakt zu zwei Teilnehmern der Winterschule. Aber nicht mit allen. Ob ich es weiter schaffe, wird sich weisen. Wir werden sehen. Immerhin weiss ich eines: Das Netz weiss mehr \u00fcber mich als mir lieb ist. Immerhin weiss ich jetzt etwas mehr dar\u00fcber. Wenn auch mit einem etwas gr\u00f6sseren Anteil verkaufter Seele. Bloss was mir, wie bereits gesagt, bei der Registrierung merkw\u00fcrdig aufgefallen ist, beruhigt insofern, als dass der nun hinzugekommene Anteil verkaufter Seele kleiner ist als bef\u00fcrchtet &#8211; was eben erst recht beunruhigen sollte. So gibt es auch keinen Grund mehr gegen Cumulus etc. Die Daten werden gesammelt. Ungefragt. Wor\u00fcber wir uns in meiner Jugendzeit aufgeregt haben, das ist heute normal. Die Geheimdienste von damals sind Bubenzeugs gegen Facebook.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Update (1. M\u00e4rz): Heute Morgen fr\u00fch habe ich doch die Marke von 100 Freunden erreicht&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ok, es gibt Dinge, die sollte man nicht tun. Und irgendwann tut man sie trotzdem. Immerhin: Meine Umgebung hat sich k\u00f6stlich am\u00fcsiert, seit ich vor einer Woche bei Facebook einen Account er\u00f6ffnet habe. Zu Recht. 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