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Hönggerberg

Kunstwerk beim HPZ, Hönggerberg

Dem Hönggerberg wohne ich selten mehr einen Besuch ab. Bei einer Diplomarbeit am PSI irgendwie logisch. So kam es, dass ich per Spaziergang vom Bucheggplatz bis Grünwald die ETH durchschritten habe. Und dieser Weg bietet einem einen guten Querschnitt, was die sechziger und siebziger Jahre für architektonische Leistungen vollbracht haben.

Der Start beim Bucheggplatz zeigt eine technokratische Lösung für Verkehrsströme, die einem nicht nur als Busbenützer umständlich auffällt. Als Radfahrer habe ich dort die Auswirkungen kurioser Überlegungen der Entwickler von Ampelanlagen mehrmals zu spüren bekommen. Gut, seit ich regelmässig mit dem Rad von Baden bis Siggenthal-Würenlingen und umgekehrt unterwegs bin, weiss ich, dass der Doofheitsgrad von Ampelanlagen durchaus noch Steigerungspotential hat. Ich kann mir die Schaltzyklen in Baden nur noch als in Steuerprogramme gegossene Rache frustrierter Programmierer bei Ampelherstellern erklären, die partout einem das Gefühl vermitteln wollen, dass eigentlich da Kreisel hingehörten.

Was hat denn das Bild mit dem zu tun? Direkt mal gar nichts. Aber entstanden ist es auf dem Hönggerberg bei eben dem erwähnten gestrigen Spaziergang. Wenn man beim Käferberg den Wald verlässt und den Campus der ETH erblickt, dann weiss man wieder, was uns die Sechzigerjahre für Wunder der Architektur beschert haben. Die später hingestellten Klötze halten bezüglich architektonischer Qualität durchaus mit.

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