«Lautlose Fahrt über brodelnde Städte und geruhsame Landschaften»: Paul Jaray und die Idee der kommerziellen Luftschifffahrt

«Lautlose Fahrt über brodelnde Städte und geruhsame Landschaften»: Paul Jaray und die Idee der kommerziellen Luftschifffahrt

Im Gegensatz zu Auto, Bus, Tram, Eisenbahn oder Flugzeug hat das Luftschiff heutzutage nur eine sehr kleine Relevanz in der Welt der Verkehrsmittel. Doch dies war nicht immer so. Mit dem Aufkommen der Luftfahrt Ende des 19. Jahrhunderts erprobten Flugbegeisterte die Fliegerei mit Flugzeugen und Ballons, aber auch mit Luftschiffen. Bei der Entwicklung von Flugkörpern lag ein besonderes Augenmerk auf der idealen Rumpfform, insbesondere bei Luftschiffen. Der österreichische Ingenieur Paul Jaray (1889-1974) war der erste, der am Vorabend des Ersten Weltkrieges im Dienst der Luftschiffbau Zeppelin GmbH in Friedrichshafen am Bodensee mit mathematischen Methoden stromlinienförmige Rumpfformen entwickelte. Der Nachlass von Paul Jaray befindet sich im Hochschularchiv der ETH Zürich und umfasst Manuskripte, Korrespondenzen und biographische Dokumente, darunter viele Zeichnungen, Pläne und Fotografien.

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Hexen im Hochschularchiv

Hexen im Hochschularchiv

Halloween steht vor der Tür. Das ursprünglich Irische Volksfest, das in der Nacht vom 31. Oktober auf den 1. November gefeiert wird und in den letzten Jahrzehnten fast überall auf der Welt bekannt geworden ist. Es ist ein kulturelles Phänomen, dass bereits seit Wochen Kürbisse, Gespenster und Hexen in allen Läden zu sehen sind und der Anlass um sich heute die Frage zu stellen: Was hat die ETH Zürich mit Hexen zu tun?

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Bedienungsanleitung des legendären Computers Zuse Z4 entdeckt!

Bedienungsanleitung des legendären Computers Zuse Z4 entdeckt!

Die kleine Sensation des Funds hat bereits in der Fachwelt und darüber hinaus die Runde gemacht. Die verschollen geglaubte Gebrauchsanweisung soll nun hier in ihren Überlieferungszusammenhang gestellt werden. Das Manual, genau genommen Exemplar Nr. 19, umfasst 16 Seiten Bedienungsanleitung für einen der ältesten erhaltenen Computer der Welt. Das Handbuch zum Relaiscomputer Zuse Z4 ist kürzlich ins Hochschularchiv der ETH Zürich gelangt, dank Fund bei einem heute über 90jährigen, ehemaligen Angestellten des Instituts für Flugzeugstatik und Flugzeugkonstruktion. Read more

«Nahrhafte Speise des Geistes» für das «geknechtete Volk»: Die Hochschullager der internierten Polen im Zweiten Weltkrieg

«Nahrhafte Speise des Geistes» für das «geknechtete Volk»: Die Hochschullager der internierten Polen im Zweiten Weltkrieg

Zwischen dem 18. und dem 20. Juni 1940 passierten 43’000 Mann die schweizerische Westgrenze von Frankreich her. Neben Franzosen und Belgiern umfasste diese von den anrückenden Deutschen fliehende Truppe 13’000 polnische Soldaten der 2. Schützendivision, die auf Umwegen durch den Balkan und die Türkei nach Frankreich und dann in die Schweiz gelangte.

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Wie Max Frischs Nachlass an die ETH kam

Wie Max Frischs Nachlass an die ETH kam

Vor vierzig Jahren, am 14. August 1980, lieferte der Schriftsteller Max Frisch zwölf Kisten mit Werkmanuskripten, Korrespondenzen und anderen Dokumenten an die ETH Zürich. Damit legte er den Grundstein für das Max Frisch-Archiv, das seit 1983 öffentlich zugänglich ist. Und er fand den Weg zurück an seine Alma Mater, die er 1940 mit dem Architekturdiplom in der Tasche verlassen hatte.

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Zum Beispiel Helmut Bradt – Möglichkeiten und Grenzen von Einsteins humanitärer Hilfe

Zum Beispiel Helmut Bradt – Möglichkeiten und Grenzen von Einsteins humanitärer Hilfe

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kehrte Albert Einstein 1933 von einem Aufenthalt in Princeton nicht mehr nach Deutschland zurück. Von Princeton aus unternahm Einstein viel, um vom NS-Regime bedrohten Menschen bei der Ausreise aus Deutschland und der Emigration in die USA zu unterstützen. Einer davon war der aus Berlin stammende ETH-Student Helmut Bradt. Sein Beispiel illustriert gleichzeitig Möglichkeiten und Grenzen von Einsteins humanitärer Unterstützung. Read more

Wie Nationalismus eine Freundschaft zerstörte.  Wilhelm Fiedler und Franz Tilscher am Polytechnikum in Prag

Wie Nationalismus eine Freundschaft zerstörte. Wilhelm Fiedler und Franz Tilscher am Polytechnikum in Prag

Als Wilhelm Fiedler im Frühsommer 1864 seine Professur am Polytechnikum nach Prag antrat, muss er sehr erleichtert gewesen sein. Read more

Der Name ist Krause, Joachim Krause – Ein ETH-Student im Visier der Bundesanwaltschaft

Der Name ist Krause, Joachim Krause – Ein ETH-Student im Visier der Bundesanwaltschaft

Vor einigen Wochen erhielt das Hochschularchiv die Anfrage, ob in den Akten der ETH Zürich Informationen zu finden seien über einen Mann namens Krause. Es gebe Hinweise auf einen deutschen Studenten in Zürich, der sich während des Zweiten Weltkriegs, ca. 1944, in der Schweiz aufgehalten haben soll und bei dem es sich weder um einen Flüchtling noch einen Internierten handelte. Read more

«Big Data» im ersten Jahrhundert der Studierendenadministration der ETH

«Big Data» im ersten Jahrhundert der Studierendenadministration der ETH

Keine Hochschule ohne Studierendenverwaltung: Seit Eröffnung des Eidgenössi­schen Polytechnikums im Jahr 1855 verlangt die Hochschule bei der Einschreibung ihrer Studierenden Informationen, die zum einen die Identifizierung der Person ermögli­chen und die zum an­de­ren belegen, dass sie die Zulassungsbedingungen erfüllt. Bis zum Austritt aus der ETH Zürich werden diese Informationen von der Studierenden­administration mit weiteren Daten angereichert, die den Studienfortschritt dokumen­tieren. Read more