Charles Le Morvans “Carte photographique et systématique de la lune”

Charles Le Morvans “Carte photographique et systématique de la lune”

Rund zehn Jahre vor Charles Le Morvan (1865-1933) veröffentlichten die Pariser Astronomen Maurice Loewy und Pierre Henry Puiseux vom Observatoire de Paris ihren Atlas photographique de la lune, an dem Le Morvan offiziell als Assistent mitwirkte, aber eigentlich als Mitautor genannt werden müsste (Launay 473). Es war mit 80 Fotografien der erste umfassende fotografische Mondatlas.

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Von Einem, der auszog, den Brückenbau zu revolutionieren (Teil I)

Von Einem, der auszog, den Brückenbau zu revolutionieren (Teil I)

Wie ich in meinem letzten Beitrag über den ETH-Baustatiker Wilhelm Ritter angekündigt habe, soll an dieser Stelle von einem anderen Schüler Ritters die Rede sein: von Othmar Hermann Ammann (1879-1965), der 1904 nach Amerika auszog und die Kunst des Brückenbaus neu definierte. Read more

Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs: das Labyrinth von Versailles

Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs: das Labyrinth von Versailles

Zum Garten des Schlosses von Versailles gehörte ein Labyrinth mit farbigen Brunnen und Wasserspielen. Während der reich geschmückte Irrgarten die Zeit leider nicht überdauert hat, wurden Abbildungen der Brunnen und die dazugehörigen Geschichten glücklicherweise in einem Buch festgehalten. Eine Ausgabe befindet sich im Besitz der ETH-Bibliothek und trägt auf dem Buchdeckel ein Supralibros mit dem Wappen des französischen Königs Ludwig XIV.

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Als PowerPoint noch eine «Diaschau» war…

Als PowerPoint noch eine «Diaschau» war…

Mit Tonbildschauen in den politischen Kampf gegen Überfremdungsängste[1]

Auf der Erde herrscht Hunger und Armut. Nahrung ist knapp und Arbeit auch. Alle, die dazu im Stand sind, müssen gehen. Emigrieren, weg aus der Heimat auf den verheissungsvollen Planeten Wega, wo sie einfache Handarbeit verrichten: Strassen bauen, Tunnels graben. Gedankt wird ihnen mit tiefen Löhnen, hohen Mieten, Neid und Missgunst. Diese Menschen, heisst es auf Wega, nehmen den Einheimischen Arbeit weg, verknappen Wohnraum, flirten mit Weganerinnen. Read more

10 Jahre focusTerra

10 Jahre focusTerra

«It takes a village to raise a child»[1] – auf dieses afrikanische Sprichwort stützte sich Dr. Ulrike Kastrup, die Museumsleiterin, bei der Ansprache zur 10-Jahresfeier von focusTerra Ende März 2019. Sie verdeutlichte mit dieser Analogie, dass der Betrieb des erdwissenschaftlichen Forschungs- und Informationszentrum der ETH Zürich nicht möglich wäre, wenn er nicht auf die umfassende Unterstützung durch das wissenschaftliche und administrative Netzwerk zählen könnte, in dem sich focusTerra befindet. Read more