Aller guten Dinge sind drei: Die aktuelle Silbermedaille der ETH Zürich

Nachdem sich die Entstehungsgeschichten der ersten Silbermedaille der ETH Zürich (1869) und der zweiten Silbermedaille (1955) in die Länge gezogen hatten, verlief die Geburt der dritten Silbermedaille geradezu rasant.

Im Vorfeld des 125-Jahr-Jubiläums wollte der damalige Präsident der ETH Zürich Prof. Heinrich Ursprung die alte, ihm unzeitgemäss erscheinende Preismedaille ablösen und wandte sich mit diesem Auftrag 1979 direkt an den Schweizer Kunstmaler und Bildhauer Hans Erni. Die Medaille sollte thematisch zum Motto des Jubiläumsjahrs 1980 passen: „Technik wozu und wohin?“ 

 

 

Signatur: ETH-Bibliothek, Archive, Med. 203, Silbermedaille der ETH Zürich von 1980

Die von Erni gestaltete Medaille ist nicht ganz kreisrund und zeigt auf der einen Seite als Allegorie auf die Kreativität einen Mann, der die Befruchtung einer Eizelle durch Spermien verfolgt. Ganz unten sieht man die Signatur Hans Ernis mit der Jahreszahl  `80.

 

Auf der anderen Seite findet sich der Schriftzug „ETH Zürich“ über einem Schweizer Kreuz, das in eine abstrakte Topographie der Alpen eingebettet ist. Auf dieser Seite wird der Name des Preisträgers oder der Preisträgerin eingraviert.

Die erste Verleihung der neuen Medaille fand am ETH-Tag (28. November) 1980 statt. Noch heute werden herausragende Diplom-, Master- und Doktorarbeiten mit dieser Medaille prämiert.

Die Medaillensammlung der Archive & Nachlässe der ETH-Bibliothek ist durchsuchbar im Wissensportal der ETH-Bibliothek sowie in der Archivdatenbank online

 

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