«Schweizer sein, heisst tolerant sein!»

«Schweizer sein, heisst tolerant sein!»

Fakten über eine Fiktion der 1970er Jahre

Fünfzig Jahre nach der ersten Abstimmung über eine «Überfremdungsinitiative» wird wohl 2020 über die «Begrenzungsinitiative» abgestimmt. Neu ist die Verknüpfung mit dem Personenfreizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU. Altbekannt ist hingegen die Kritik an der Einwanderung an sich. Read more

Als PowerPoint noch eine «Diaschau» war…

Als PowerPoint noch eine «Diaschau» war…

Mit Tonbildschauen in den politischen Kampf gegen Überfremdungsängste[1]

Auf der Erde herrscht Hunger und Armut. Nahrung ist knapp und Arbeit auch. Alle, die dazu im Stand sind, müssen gehen. Emigrieren, weg aus der Heimat auf den verheissungsvollen Planeten Wega, wo sie einfache Handarbeit verrichten: Strassen bauen, Tunnels graben. Gedankt wird ihnen mit tiefen Löhnen, hohen Mieten, Neid und Missgunst. Diese Menschen, heisst es auf Wega, nehmen den Einheimischen Arbeit weg, verknappen Wohnraum, flirten mit Weganerinnen. Read more

«merk-würdig» – Was Fundstücke aus dem Archiv über die Schweizerisch-Jüdische Geschichte erzählen

«merk-würdig» – Was Fundstücke aus dem Archiv über die Schweizerisch-Jüdische Geschichte erzählen

Warum liegen im Archiv für Zeitgeschichte dutzende fantastische Skizzen von Autos? Wie sieht ein Gebetbuch in Blindenschrift aus? Wieso hat der Zürcher Rechtsanwalt Sigi Feigel einen Strick zugeschickt bekommen? Leisten Schweizer Juden Militärdienst?

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Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Attraktion mit Tradition: Das Kulturerbe der ETH Zürich

Zu den Attraktionen Zürichs zählte der offizielle Führer zur Schweizerischen Landessausstellung 1883 «Limmat-Athen beleuchtet im festlichen Glanze durch den Diamant» ganz selbstverständlich das Polytechnikum. Denn dem Polytechnikum, der damals in demselben Gebäude untergebrachten Universität und den höheren Schulen verdanke Zürich den Namen «Limmat-Athen». Read more

«Geschäfte mit dem Teufel» – Wie 1944 über 1600 ungarische Juden in die Schweiz kamen

«Geschäfte mit dem Teufel» – Wie 1944 über 1600 ungarische Juden in die Schweiz kamen

Als deutsche Truppen am 19. März 1944 Ungarn besetzten, begann das «letzte Kapitel» der nationalsozialistischen Judenpolitik: Innerhalb weniger Wochen wurden aus den ländlichen Gebieten Ungarns über 400’000 Jüdinnen und Juden nach Auschwitz deportiert und ermordet. Die Hauptstadt Budapest blieb vorerst verschont, und es gab zahlreiche Rettungsversuche. Bekannt ist der Schweizer Diplomat Carl Lutz, der Read more

Flüchtlingskrise: Alles gleich – alles anders?

Flüchtlingskrise: Alles gleich – alles anders?

Im „Glashaus“ der Schweizer Schutzmachtabteilung in Budapest stehen Männer und Frauen Seite an Seite gedrängt. Sie warten auf Schutzbriefe, die sie vor der Verfolgung und Ermordung durch die Nationalsozialisten retten sollen. Read more