Auf dem Polarschiff Erebus in die ETH-Bibliothek: Auf den Spuren einer berühmten Forschungsreise

Auf dem Polarschiff Erebus in die ETH-Bibliothek: Auf den Spuren einer berühmten Forschungsreise

Über das Schiff Erebus, seinen Kapitän, den Entdecker und Seefahrer Sir James Clark Ross (1800-1862) und seine berühmte Forschungsreise in die Antarktis (1839-1843) wurden bereits unzählige Aufsätze, Artikel und Sachbücher geschrieben. So kann man zurecht fragen, was in diesem Zusammenhang noch nicht erforscht und und noch nicht veröffentlicht wurde? Nichtsdestotrotz gibt es auch heute immer noch Überraschungen.  Read more

James Hutton und der Beginn einer neuen Zeitrechnung

James Hutton und der Beginn einer neuen Zeitrechnung

James Hutton zeigte 1795 in seiner «Theory of the Earth», dass die Erde sehr viel älter ist, als die bisher aufgrund der Bibel berechneten 6000 Jahre. Er erntete dafür seinerzeit viel Kritik, legte jedoch die Grundlage für weitere bahnbrechende Werke wie Darwins Evolutionstheorie. Read more

Copy & Paste im Jahr 1631: Christoph Scheiners Pantograf

Copy & Paste im Jahr 1631: Christoph Scheiners Pantograf

1631 liess der deutsche Physiker und Astronom Christoph Scheiner (1573-1650) in Rom ein Buch drucken mit dem Titel «Pantographice, seu Ars delineandi res quaslibet per parallelogrammum lineare seu cavum, mechanicum, mobile». Übersetzt lautet dieser Titel etwa «Der Pantograf oder die Kunst des Zeichnens mit einem linearen oder geraden, mechanischen und beweglichen Parallelogramm». Ein Blick auf eine der ersten Abbildungen des Drucks auf Seite 25 verdeutlicht, wie Parallelogramme beim Zeichnen helfen sollen:

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Schönheit: William Hogarths ‚The Analysis of Beauty‘

Schönheit: William Hogarths ‚The Analysis of Beauty‘

Das Werk The Analysis of Beauty des Malers und Kupferstechers William Hogarth (1697-1764) von 1753 gilt als eines der bedeutendsten englischen Werke über Ästhetik. Seine Abhandlung über die Prinzipien der Schönheit fand in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts weite Verbreitung und wurde in verschiedene Sprachen übersetzt. 

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Forschungsdaten im 18. Jahrhundert: John Flamsteeds ‚Historia coelestis‘

Forschungsdaten im 18. Jahrhundert: John Flamsteeds ‚Historia coelestis‘

Das sich im Bestand der Alten und Seltenen Drucke befindliche Sternverzeichnis Historiae coelestis libri duo des Astronomen John Flamsteed (1646-1719) wurde 1712 veröffentlicht. Das Wappen und Motto von Queen Anne (1665-1714) zieren den Einband des Buches, das aufgrund einer Verfügung von Queen Anne gegen den Willen des Autors von Edmond Halley (1656-1741) herausgegeben wurde und das Resultat einer langen und verworrenen Auseinandersetzung unter bedeutenden Astronomen und Mitgliedern der Royal Society war, bei der es darum ging, inwiefern John Flamsteed verpflichtet sei, seine Forschungsergebnisse zu veröffentlichen.

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Charles Le Morvans „Carte photographique et systématique de la lune“

Charles Le Morvans „Carte photographique et systématique de la lune“

Rund zehn Jahre vor Charles Le Morvan (1865-1933) veröffentlichten die Pariser Astronomen Maurice Loewy und Pierre Henry Puiseux vom Observatoire de Paris ihren Atlas photographique de la lune, an dem Le Morvan offiziell als Assistent mitwirkte, aber eigentlich als Mitautor genannt werden müsste (Launay 473). Es war mit 80 Fotografien der erste umfassende fotografische Mondatlas.

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Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs: das Labyrinth von Versailles

Aus der Bibliothek des Sonnenkönigs: das Labyrinth von Versailles

Zum Garten des Schlosses von Versailles gehörte ein Labyrinth mit farbigen Brunnen und Wasserspielen. Während der reich geschmückte Irrgarten die Zeit leider nicht überdauert hat, wurden Abbildungen der Brunnen und die dazugehörigen Geschichten glücklicherweise in einem Buch festgehalten. Eine Ausgabe befindet sich im Besitz der ETH-Bibliothek und trägt auf dem Buchdeckel ein Supralibros mit dem Wappen des französischen Königs Ludwig XIV.

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