Eine preisgekrönte Arbeit: Bautechnik am Gotthard

Eine preisgekrönte Arbeit: Bautechnik am Gotthard

Bevor am 29. Februar 1880 der Durchstich des 15 Kilometer langen Gotthard-Scheiteltunnels erfolgte, bewegten sich zwei Bautrupps von Norden und Süden her während sieben Jahren und fünf Monaten aufeinander zu. Dass die Abweichung bei ihrem Zusammentreffen seitlich nur 33, in der Höhe weniger als 10 Zentimetern betrug, ist eine Meisterleistung der damaligen Ingenieurs- und Vermessungstechnik.
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Der Bau der Gotthardbahn – die südliche Zufahrtslinie zum Gotthardtunnel

Der Bau der Gotthardbahn – die südliche Zufahrtslinie zum Gotthardtunnel

Glücklich, wer hier 1875 unter freiem Himmel für die Gotthardlinie zeichnen darf! Die Tunnelarbeiter schuften in den oft viel zu stickigen Stollen im Norden und im Süden. Die Bauunternehmung Favre lässt dies und etliche weitere Missstände zu. Denn es sind Read more

Das Baumvelo

Das Baumvelo

Auf dem Fahrrad senkrecht die Stämme hochsausen, durchs Geäst preschen, bei urwalddichten Baumkronen sogar übers Blätterdach flitzen? Oder statt auf einem Metallgestell mit gummierten Rädern dahingleiten, auf stammquergesägten Holzscheiben holpern: alternativ, ökologisch, nachhaltig? Read more

Schall und Rauch – Sprengstoffchemiker an der ETH

Schall und Rauch – Sprengstoffchemiker an der ETH

Hans Eduard Fierz, Professor für organisch technische Chemie, erging es wie den Explosivsubstanzen, die er in seinen Lehrveranstaltungen über Sprengstoffe den künftigen Ingenieuren vorführte. Sein Ärger entlud sich in einer Beschwerde an den Schweizerischen Schulrat, das Leitungsgremium der Eidgenössischen Technischen Hochschule.

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Kaum Fahrrad der Zukunft bereits Geschichte

Kaum Fahrrad der Zukunft bereits Geschichte

„Das Fahrrad der Zukunft“ titelt der Artikel in der Samstagsausgabe der Würtemberger Zeitung vom 29. Januar 1921. Er handelt vom J-Rad, einer Erfindung des Ingenieurs Paul Jaray, und lobt die Neuentwicklung nach allen Regeln der Kunst, wie folgendes Zitat beweist. Read more

Das Fräulein Doktor Privatdozent – Laura Hezner, die erste Habilitandin der ETH

Das Fräulein Doktor Privatdozent – Laura Hezner, die erste Habilitandin der ETH

Im historischen Schulratsarchiv, den Geschäftsunterlagen des ETH Leitungsgremiums aus vergangener Zeit, schlummert eine besondere Kostbarkeit: Das einzige handschriftliche Original aus der Feder von Laura Hezner. Read more

Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs, Teil II: Die Professoren

Von der ETH auf die Schlachtfelder des Ersten Weltkriegs, Teil II: Die Professoren

Eigentlich wollte ETH-Professor Kurt Wiesinger mit seiner Frau und den zwei kleinen Kindern in die wohlverdienten Sommerferien nach Braunwald fahren. Als er aber am 1. August 1914 auf der Zugsfahrt ins Glarnerland an jeder Brücke und jedem Tunneleingang bewaffnete Soldaten bemerkte, kehrte er schnurstracks nach Zürich zurück. Read more

Ein Schuss, ein Schrei – April statt May

Ein Schuss, ein Schrei – April statt May

Nein, der Schriftsteller Karl May studierte nicht am Eidgenössischen Polytechnikum, der heutigen ETH Zürich, jedenfalls nicht nachweislich. Der Blog-Eintrag „Ein Schuss ein Schrei – Stud. Ing. Karl May“ war ein Scherz zum 1. April. Read more

Ein Schuss, ein Schrei – Stud. Ing. Karl May

Ein Schuss, ein Schrei – Stud. Ing. Karl May

Vor zwei Jahren wurde der 100. Todestag des Abenteuerromanautors Karl May (1842-1912) in den Medien ausgiebig begangen. Ein deutscher Finanzpolitiker, begeisterter Leser von Mays Wildwestgeschichten, wollte gar die Kavallerie ins Nachbarland der Alpenindianer reiten lassen, um dort frei nach der Erzählung „Der Schatz im Silbersee“ vor dem Fiskus versteckte Vermögen germanischer Bleichgesichter auszuheben. Read more

Von der ETH zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Die Zürcher Studienjahre des späteren serbischen Ministerpräsidenten Nikola Pašić

Von der ETH zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs: Die Zürcher Studienjahre des späteren serbischen Ministerpräsidenten Nikola Pašić

Als der 23-jährige Nikola Pašić im Jahr 1868 aus Belgrad in Zürich eintraf, wäre er am liebsten gleich wieder abgereist. Mit einem Stipendium der serbischen Regierung sollte er sich am Polytechnikum zum Bauingenieur ausbilden lassen, doch Pašić hatte Mühe mit dem Schweizerdeutschen und hätte seine rudimentären Deutschkenntnisse lieber im benachbarten Süddeutschland aufgebessert, was das zuständige Ministerium jedoch ablehnte. So blieb er in Zürich und begann sein Studium an der späteren ETH. Read more