{"id":1479,"date":"2015-10-21T15:20:09","date_gmt":"2015-10-21T14:20:09","guid":{"rendered":"https:\/\/wpethzprd.ethz.ch\/deliscope\/?p=1479"},"modified":"2015-10-30T12:19:29","modified_gmt":"2015-10-30T11:19:29","slug":"digitale-trends-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/2015_10_21\/digitale-trends-2025\/","title":{"rendered":"Digitale Trends 2025"},"content":{"rendered":"<h1>Bericht vom Symposium Digitale Trends 2025 &#8211; Entwicklungen in der akademischen Bildung<\/h1>\n<p>Webseite: <a href=\"https:\/\/www.kit.edu\/kit\/17485.php\" target=\"_blank\">https:\/\/www.kit.edu\/kit\/17485.php<\/a><\/p>\n<h1>Hintergrund<\/h1>\n<p>Das KIT (<a href=\"http:\/\/www.kit.edu\" target=\"_blank\">Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie<\/a>) lud am 15. Oktober 2015 zu dem Symposium \u201eDigitale Trends 2025 \u2013 Entwicklungen in der akademischen Bildung\u201c ein. Organisiert wurde die Tagung vom k\u00fcrzlich gegr\u00fcndeten ZML (<a href=\"http:\/\/www.zml.kit.edu\/\" target=\"_blank\">Zentrum f\u00fcr Mediales Lernen<\/a>).<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-1486 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Gidion_IMG_1015-300x243.jpg\" alt=\"Gidion_IMG_1015\" width=\"269\" height=\"220\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">&#8220;Das ZML f\u00fchrt derzeit gemeinsam mit der Universit\u00e4t Stuttgart die Studie <a href=\"http:\/\/www.zml.kit.edu\/perspektiven-2020.php\" target=\"_blank\"><em>Mediale Hochschulperspektiven 2020 in Baden-W\u00fcrttemberg<\/em><\/a> durch. Sie befasst sich mit aktuell relevanten Themen medialen Lehrens und Lernens in der akademischen Bildung und wird im Herbst abgeschlossen sein. Aus diesem Anlass veranstaltet das ZML ein Symposium zum Thema <em>Digitale Trends 2025 \u2013 Entwicklungen in der akademischen Bildung<\/em>. Das Symposium liefert Ergebnisse der Studie und besch\u00e4ftigt sich mit Entwicklungstrends digitaler Anwendungen im Hochschulbereich.\u201c (aus dem Ausschreibungstext).<\/p>\n<h1>Ergebnisse<\/h1>\n<p>Insgesamt 9 relevante Trends konnten in dieser Studie identifiziert werden:<\/p>\n<ol>\n<li><strong>Integrierte IT-Systeme<\/strong>: das zuk\u00fcnftige System erfasst und offeriert s\u00e4mtliche digitalen Daten, welche das Studium betreffen. Als Ziel wird eine Vernetzung bzw. Integration von Campus-Management und Learning Management Systemen gesehen.\u00a0\u00a0 Relevanz: Rollen und Prozesse m\u00fcssen f\u00fcr das elektronische System klar definiert werden, was wiederum Einfluss auf die realen Abl\u00e4ufe hat.<\/li>\n<li><strong>Blended Learning als Standard<\/strong>: Hohe Durchmischung elektronischer Lerninhalte mit klassischen Lernsettings aufgrund ge\u00e4nderter Gewohnheiten und Ausstattungen (cloud computing, hyper targeting, internet of things). Relevanz: Bedarf an den Lehrenden ausgerichtet.<\/li>\n<li><strong>Internetbasierte Lehre<\/strong>: pr\u00e4gt die digitalen M\u00e4rkte der akademischen Bildung. Relevanz: MOOCs.<\/li>\n<li><strong>Student Life Cycle<\/strong>: Dokumentation des individuellen Bildungsverlaufs, nicht auf das Studium beschr\u00e4nkt (Br\u00fcckenkurse, Weiterbildung). Relevanz: ePortfolios.<\/li>\n<li><strong>Selbstorganisation im Studium<\/strong>: kooperatives und selbstorganisiertes Lernen in digitalen Umgebungen. Relevanz: Austausch (sharing) von Wissen erm\u00f6glichen (analog zu Uber, AirBnB).<\/li>\n<li><strong>Forschungsorientierte Lehre<\/strong>: mediale Verkn\u00fcpfung von Theorie und Praxis in Wissenschaftlichen Laborlandschaften. Relevanz: Ortsunabh\u00e4ngigkeit.<\/li>\n<li><strong>Sprachtransfer<\/strong>: <a href=\"https:\/\/lecture-translator.kit.edu\" target=\"_blank\">Lecture Translator<\/a> (Projekt am KIT). Relevanz: Einbezug der Nutzer bei \u00dcbersetzungen.<\/li>\n<li><strong>Digitalisiertes Wissen<\/strong>: On-demand Aufbereitung wissenschaftlicher Inhalte (<a href=\"http:\/\/www.scc.kit.edu\/downloads\/sdm\/Flyer-bwSyncAndShare.pdf\" target=\"_blank\">bwSync&amp;Share<\/a>, Projekt am KIT). Relevanz: wissenschaftliche Kooperation.<\/li>\n<li><strong>Learning Analytics<\/strong>. Relevanz: Datenschutz<\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Trends_IMG_1028.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1482 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Trends_IMG_1028.jpg\" alt=\"Trends_IMG_1028\" width=\"800\" height=\"330\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Trends_IMG_1028.jpg 800w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Trends_IMG_1028-300x124.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Trends_IMG_1028-500x206.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Trends (1) bis (3) sind zum jetzigen Zeitpunkt bereits weit fortgeschritten, (4) bis (6) befinden sich in der Entwicklungsphase, (7) und (8) sind spezifisch f\u00fcr das KIT und mit entsprechenden Projekten verkn\u00fcpft. Trend (9) bedarf einer vertieften Diskussion im Rahmen der (in Deutschland) geltenden Datenschutzbestimmungen.<\/p>\n<p>Nach der Vorstellung dieser Trends durch den Leiter des ZML, Gerd Gidion, folgten Referate zum aktuellen Status von Akteuren aus Wirtschaft und Bildung. Wirklich neue Einsichten brachte jedoch keiner der Vortragenden und die von den Referenten ge\u00e4usserten Entwicklungstendenzen waren dann auch sehr subjektiver und pers\u00f6nlicher Natur.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Vortraege_IMG_1029.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1483 size-full\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Vortraege_IMG_1029.jpg\" alt=\"Vortraege_IMG_1029\" width=\"800\" height=\"468\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Vortraege_IMG_1029.jpg 800w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Vortraege_IMG_1029-300x176.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Vortraege_IMG_1029-500x293.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a>Einige Vortr\u00e4ge sind unter folgendem Link\u00a0 als Video verf\u00fcgbar:<br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.zml.kit.edu\/nachlese-digitale-trends-2025.php\" target=\"_blank\">http:\/\/www.zml.kit.edu\/nachlese-digitale-trends-2025.php<\/a><\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Der im Symposium gelieferte Ausblick auf das Jahr 2025 bot jetzt keine \u00dcberraschungen und deckt sich zum Teil mit kurzfristigeren Voraussagen, wie jenen etwa aus dem <a href=\"http:\/\/www.nmc.org\/nmc-horizon\/\" target=\"_blank\">NMC Horizon Report<\/a>. In der Diskussion wurde dann auch die Frage nach zu Zul\u00e4nglichkeit solcher Prognosen gestellt. Immerhin gehen s\u00e4mtliche Prognosen davon aus, dass die organisationale Einheit (Hochschule) keiner Entwicklung unterliegt. Dass unser Verst\u00e4ndnis von Hochschule variiert und doch sehr stark durch digitale Entwicklungen beeinflusst werden kann, hat sich z.B. mit der Diskussion zu MOOCs gezeigt. Zunehmend werden die beiden Standpfeiler Lehre und Leistungskontrolle jetzt ausgelagert. Beides Entwicklungen, die vor zehn Jahren noch undenkbar waren. Laut Kommentar einer Teilnehmerin sind die im Symposium vorgestellten Trends daher zu kurz gefasst und man sollte die viel weitreichenderen institutionellen Folgen einer zunehmenden Digitalisierung in der akademischen Bildung nicht ausblenden.<\/p>\n<p><strong>Randbemerkungen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>An der RWTH leitet <a href=\"https:\/\/www.wiwi.rwth-aachen.de\/go\/id\/fwot\" target=\"_blank\">Marcus Gerards<\/a> die zentralen Einheit \u201e<a href=\"https:\/\/www.medien.rwth-aachen.de\/\" target=\"_blank\">Medien f\u00fcr die Lehre<\/a>\u201c, welche Blended Learning und Flipped Classroom erfolgreich unterst\u00fctzt und ausbaut. Insbesondere praktiziert die RWTH ein Leistungskontrollsystem, in dem Studierende w\u00e4hrend des Semester 0.3-0.4 Notenpunkte an die Leistungskontrolle am Semesterende erarbeiten k\u00f6nnen. Dies unterst\u00fctze das kontinuierliche und nachhaltige Lernen. Die RWTH sieht in der vermuteten Kollaboration der Studierenden w\u00e4hrend des Semesters einen Lern-Mehrgewinn. Ein Blick nach Aachen w\u00e4re sicher auch f\u00fcr die ETH von Gewinn.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Fabian Schumann (<a href=\"https:\/\/iversity.org\/de\/pages\/about\" target=\"_blank\">iversity<\/a>) bot einen interessanten Einblick in die erforderlichen Zeitaufwendungen bei der Erstellung eines MOOC. Dabei werden knapp 75% der ben\u00f6tigten Zeitressourcen f\u00fcr Videoproduktion und Medienerstellung aufgebraucht. F\u00fcr didaktische (Instructional Design) und inhaltliche (Instructor) Aufbereitung bleiben lediglich 25% \u00fcbrig. Dieses Verh\u00e4ltnis steht invers zum Aufgebot f\u00fcr Pr\u00e4senzveranstaltungen und wirft daher einige Fragen bez\u00fcglich der Lehrintention auf.<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1484\" src=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Pause_IMG_1031.jpg\" alt=\"Pause_IMG_1031\" width=\"800\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Pause_IMG_1031.jpg 800w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Pause_IMG_1031-300x92.jpg 300w, https:\/\/blogs.ethz.ch\/deliscope\/files\/2015\/10\/Pause_IMG_1031-500x154.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bericht vom Symposium Digitale Trends 2025 &#8211; Entwicklungen in der akademischen Bildung Webseite: https:\/\/www.kit.edu\/kit\/17485.php Hintergrund Das KIT (Karlsruher Institut f\u00fcr Technologie) lud am 15. 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