Kulturzentrum Rote Fabrik (E 8)

Lesezeit: 3 Min.

Seestrasse 395, 397, 407, 409
1892 – 1893, 1896: Carl Arnold Séquin
1990 – 1995: Architektengemeinschaft für die Rote Fabrik (Büro Z, Bauplan, Bob Gysin)

In zwei Etappen baute sich Fabrikant Gustav Henneberg seine Seidenweberei: zunächst den Websaal, dann die Shedhalle und das Verwaltungsgebäude. Industriearchitekt Carl Arnold Séquin nutzte dafür die modernste Technik, kaschierte sie jedoch mit traditioneller Backsteinarchitektur. Schon 1899 übernahm die Seidenweberei Stünzi Söhne die Anlage, und noch vor dem Zweiten Weltkrieg begann die Standard Telephon und Radio mit der Produktion automatischer Telefonzentralen. 1972 kaufte die Stadt Zürich das Areal. Die Fabrik sollte der Ufergestaltung und der Strassenverbreiterung Platz machen. Die Sozialdemokratische Partei hingegen verlangte in einer Initiative, in den Fabrikbauten ein Kulturzentrum einzurichten. 1977 nahmen die Stimmberechtigten den Gegenvorschlag der Stadt an, zehn Jahre später genehmigten sie den definitiven Betrieb. Die Gebäude wurden etappenweise saniert.

Com_LC1327-001-005, http://doi.org/10.3932/ethz-a-001018362

Bildergalerie

Comet Photo AG: Zürich-Wollishofen, Seeufer, Blick nach Nordwesten (NW), 16.6.1966. Vorne links: Kulturzentrum „Rote Fabrik“, einstmals Firmengelände der Standard Telephon und Radio AG – STR (Carl Arnold Séquin, 1896), Mitte links: Fenster-Kiefer-Zürich-Werkareal an der Seestrasse, hinten rechts: Bahnhof Wollishofen und Werft Wollishofen, im Hintergrund links in der Ferne: „Schloss“ des Schützenhauses Albisgüetli (Richard Kuder, Josef Müller, 1897-1898), dahinter: dicht bewaldete Osthang des Üetlibergs; Aufnahmestandort: über dem Zürichsee nahe am Ostufer beim Cassiopeiasteg rund 150 m über Grund (Com_F66-08033, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000705527) und auf sMapshot: https://smapshot.heig-vd.ch/contribute/173492
Comet Photo AG: Zürich-Wollishofen, Rote Fabrik, 5/1978 (Com_FC24-8000-0388, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000036098) und auf sMapshot: https://smapshot.heig-vd.ch/contribute/95061
Bärtschi, Hans-Peter: Zürich, rote Fabrik, ca. 1978 (SIK_01-018255, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000528143)
Swissair Photo AG: Zürich-Wollishofen, Rote Fabrik, 18.8.1992 (LBS_L1-920762, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000332871) und auf sMapshot: https://smapshot.heig-vd.ch/contribute/162649

Mit dem Architekturführer Zürich in den Mittwoch

Der Architekturführer Zürich, seit Juni 2020 im Handel, enthält bei 62 Objekten Bilder aus dem Bildarchiv. In zufälliger Reihenfolge werden wir jeden Mittwoch ab 2. September 2020 ein Objekt (Objektnummer in Klammer) mit dem jeweils publizierten Bild und dem vollständigen Text präsentieren. Wenn immer möglich zeigen wir in der Bildergalerie weitere Bilder aus unseren Beständen.

Die Reihe ist in Koproduktion mit Werner Huber und der Edition Hochparterre entstanden. Allen Autor*innen des Architekturführers Zürich sei für die zur Verfügungstellung ihrer Texte herzlich gedankt.

Werner Huber: Architekturführer Zürich. Gebäude – Freiraum – Infrastruktur. Gestaltung: Antje Reineck, 784 Seiten, rund 1200 Objekte, alle mit Fotos, fast alle mit Plan. Format: 15 × 24 cm, Zürich: Edition Hochparterre, 2020, Objekt E 8, S. 272 (Link).

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Neue sMapshot-Kampagne

Die aktuelle Kampagne mit terrestrischen Aufnahmen startete am Montag, 31. Mai 2021. Die nächste Kampagne mit Comet-Luftbildern ist für Montag, 29. November 2021 geplant.

Vollständige Bildinformationen

Comet Photo AG: Zürich-Wollishofen, Rote Fabrik, 1978 (Com_LC1327-001-005, http://doi.org/10.3932/ethz-a-001018362)

DOI Link: https://doi.org/10.35016/ethz-cs-18859-de

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