sMapshot goes international!

Lesezeit: 4 Min.

sMapshot hat Zuwachs erhalten! Mehrere neue Akteure sind mit von der Partie.

Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz

Die Vorarlberger Landesbibliothek ist mit zwei Kampagnen auf sMapshot aktiv:

  • 11’500 Schrägaufnahmen des Amt der Vorarlberger Landesregierung / Abteilung Raumplanung, ab 2005 (Teilnehmen)
  • 1’300 Flugaufnahmen Sammlung Helmut Klapper, 1972-1994 (Teilnehmen)

ORF Vorarlberg hat zum sMapshot-Start einen „Vorarlberg heute„-Bericht erstellt. Da wir mit Thomas Feurstein, Leiter Vorarlbergensien, schon länger in fachlichem Austausch stehen, wurden wir kurzerhand für ein Interview zum Fernsehtermin eingeladen. Der Crowdsourcing-Blog und unsere Vorreiterrolle wurden dabei besonders herausgestrichen.

Erfunden wurde es in der Westschweiz, populär gemacht hat es die ETH Zürich.

Der „Vorarlberg heute“-Bericht wurde in den historischen Räumlichkeiten der Landesbibliothek in Bregenz gedreht. Nebst Thomas Feurstein kommt auch Harald Eberle, Experte für digitale Medien an der Landesbibliothek, zu Wort.

Der Beitrag wurde in einer längeren Version auch im Radio (ORF Radio Vorarlberg) ausgestrahlt.

Dank dieses Fernsehberichts wird sich nun bestimmt auch eine eigene Crowd in Vorarlberg resp. Österreich bilden. Natürlich haben „unsere sMapshotter“ schon sehr viele Bilder dieser Nachbar-Region georeferenziert. Und dies noch bevor das Fernsehen überhaupt „Wind von der Geschichte“ bekommen hatte. Harald Eberle und Thomas Feurstein staunten nicht schlecht, als sie Anfang Juli am Montagmorgen über 300 georeferenzierte Bilder vorfanden!

 

Statistik vom 5.8.21, Schrägluftbilder Raumplanung/Land Vorarlberg (Screenshot). In der Top 5 ausschliesslich „unsere sMapshotter“
Statistik vom 5.8.21, Flugaufnahmen Sammlung Helmut Klapper (Screenshot). In der Top 4 ausschliesslich „unsere sMapshotter“

Instituto Moreira Salles, Rio

imagineRio heisst die Kampagne des Instituts Moreira Salles in Rio, die sich ebenfalls neu an sMapshot beteiligen. Imgine Rio ist auch der Name des durchsuchbaren digitalen Atlas, „der die soziale und städtische Entwicklung von Rio de Janeiro, wie sie existierte und wie sie sich vorgestellt wurde, veranschaulicht. Ansichten, Karten, Pläne und Luftbilder – aus ikonografischen, kartografischen und architektonischen Archiven – befinden sich sowohl in Zeit und Raum. In Smapshot wird die sich zeitlich verändernde Topographie von imagineRio entlehnt, so dass Benutzer Bilder von Rio de Janeiro, die von Fotografen des 19. und frühen 20. Jahrhunderts geschaffen wurden, geolokalisieren können. Nach der Geolokalisierung ermöglicht der 3D-Viewer ein verfeinertes Betrachtungserlebnis, einschließlich der Möglichkeit, Geländemodelle zur Untersuchung und zum Vergleich verschiedener Momente in der Zeit auszutauschen. Die Fotografien werden aus der Sammlung des Instituto Moreira Salles zur Verfügung gestellt.“

Privatsammlungen

Neu gibt es nun auch Bilder aus Privatsammlungen. Die erste Sammlung stammt aus Baden und Umgebung und umfasst 1300 Luftbilder des ehemaligen Militärpiloten der Schweizerischen Luftwaffe, Hans Suter. Die Bilder sind vor und nach seiner Pensionierung, in den Jahren 1951-1969, entstanden. Hans Suter hat auf seinen Glasnegativen die intensivste Bauperiode Badens festgehalten. Seine Aufnahmen zeichnen sich durch hohe Qualität, grosse Schärfe und tiefe Aufnahmestandorte (Tiefflug) aus. Sie sind fast ausnahmslos an kristallklaren und wolkenlosen Föhntagen gemacht worden.

Schaut man sich die Titel der Bilder an, könnte man fast meinen, diese stammen aus unseren Beständen: „Blick nach Nordnordwesten (NNW)“. 

Bild mit Titelaufnahme, georeferenziert durch Urs Witmer (Screenshot)

Schaut man dann in der Statistik nach, sieht man, dass offenbar „unsere sMapshotter“ nicht nur georeferenzieren, sondern auch Titel oder Beschreibungen korrigieren. Gelernt ist schliesslich gelernt! Oder wie Flurina Huonder, unsere sMapshot-Spezialistin, meinte: „Klasse, ‚unsere Männer‘ haben das jetzt halt im Blut.“ 🙂

Statistik vom 5.8.21, Privatsammlungen (Screenshot). Die Top 2 sind „unsere sMapshotter“, siehe auch die korrigierten Titel oder Beschreibungen.

Was bedeutet dieser Zuwachs nun für uns?

Für uns bedeutet diese Erweiterung vor allem eines: es wird für uns also auch möglich sein, mit der Erweiterung des Kartensets Bilder ausserhalb der Schweiz georeferenzieren zu lassen!

Was wir sonst noch mit sMapshot planen, werden wir demnächst in einem Blogpost berichten. 

Wie können Sie mitmachen?

Sind Sie zum ersten Mal auf diesem Blog und möchten Ihr Wissen gerne mit uns teilen, Sie wissen aber nicht wie? Dann lesen Sie die ersten Punkte in der Rubrik Mitmachen. Oder klicken Sie auf den DOI-Link in der Bildlegende, wenn Sie ein bestimmtes Bild vom Blogbeitrag direkt auf E-Pics ergänzen möchten. Falls Sie selber Bilder recherchieren möchten, aber nicht wissen wie, schauen Sie sich unser Videotutorial an.

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Neue Bilder

Neu online gestellte Bilder werden in den Kategorien Neue Bestände oder Neue Bilder auf E-Pics Bildarchiv präsentiert. Die neuen Bilder werden jeweils rund einen Monat in dieser Kategorie stehen gelassen.

Neue sMapshot-Kampagne

Die neue Kampagne mit terrestrischen Aufnahmen startete am Montag, 31. Mai 2021!

DOI Link: https://doi.org/10.35016/ethz-cs-18434-de

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