GLAMHack 2021 – Cultural Data Goes Creative

Lesezeit: 2 Min.

Der siebte Swiss Open Cultural Data Hackathon bietet eine Plattform, gemeinsam Ideen für eine kreative Vernetzung von Kultur und Technik zu entwickeln.

Bereit dafür, das kulturelle Erbe digital nutz- und erlebbar zu machen, Neues zu entdecken und zu lernen? Lust auf einen lebendigen Austausch mit anderen kreativen Köpfen, visionären Digital Humanists, passionierten Kulturschaffenden, akribischen Metadaten-Fans und versierten Programmierinnen und Programmierern?

Event für Inspiration und Vernetzung

Einmal im Jahr findet der Swiss Open Cultural Data Hackathon, kurz GLAMhack, statt. Beim GLAMhack kommen Datenlieferanten, Software-Entwickler/innen, Designer/innen, Digital Humanists, Kunstschaffende, Wikimedianerinnen und Wikipedianer sowie digital Interessierte online zusammen, um mit einzigartigen Kulturdaten zu experimentieren. Dabei geht es darum, Ideen zu entwickeln und auszuprobieren, wie die offen zugänglichen Daten kreativ geteilt, genutzt und vernetzt werden können.

Kulturdaten interaktiv

Denn damit aus den digitalen Daten neues Wissen geschöpft werden kann, braucht es Kontextualisierung und Anwendung. Deshalb erkunden die Teilnehmenden beim Kulturdaten-Hackathon, wie sie die Daten und Metadaten aus dem Kulturbereich konkret etwa für Forschungszwecke, für Web- und Mobile-Apps, im Kontext von Wikipedia, für künstlerische Anwendungen oder für andere Formen der Wiederverwendung einsetzen können.

Vielseitiges Programm

Zum Auftakt findet am Vorabend des eigentlichen Hackathons, am 15. April, ein Eröffnungsprogramm mit Präsentationen und Panels statt, welches durch eine virtuelle Live-Performance bereichert wird.

Auch während des Hackathons wird mit einem begleitenden, freiwilligen Sport- und Entspannungs-Programm immer wieder für Abwechslung gesorgt.

Entdecken Sie Ihr kreatives Potenzial!

Egal, ob hackathonerprobt, kulturliebend, technologieaffin, kunstschaffend, studierend, arbeitend oder einfach interessiert und neugierig – dieser Hackathon lebt von Diversität. Wir freuen uns auf euch alle!

Challenges des Bildarchivs

Challenge 1: Panoramenbilder der Documenta Natura (Dia_303)

Wer kennt sie nicht, die paarweisen Vergleichsbilder, in denen wir auch noch im Erwachsenenalter gerne nach den zehn Unterschieden fahnden. Eine unvergleichbare Entdeckungslust fordern auch die Bildsequenzen von Docu­menta Natura. Allerdings übersteigen hier die Unterschiede meist die Zahl zehn. Eine Grünfläche ist durch ein Shopping-Paradies ersetzt worden, eine Schrebergartenanlage durch eine Zollstation, das lauschige Wäldchen durch ein Tunnelportal, der spärliche Baumwuchs durch einen neuen Bannwald.

Die Fortschreibung der Fotoserien ist  bei der neu erstellten Digitalisierung auf E-Pics nur teilweise gewährleis­tet – das bedeutet, dass die Fotosequenzen über die Entstehungszeit von teilweise mehreren Jahren im Suchresul­tat nicht zwingend chronologisch dargestellt und somit von der Benutzer/-in selber gruppiert werden müssen (ausführlicher siehe Post auf ETHeritage vom 19. Februar 2021).

Challenge 2: Metadaten-Analyse-Tool für Wikimedia Commons

Das Bildarchiv der ETH-Bibliothek ist der grösste Schweizer GLAM-Bildlieferant. Seit die ETH-Bibliothek im März 2015 Open Data ging hat das Bildarchiv 60’000 Bilder auf Wikimedia Commons hochgeladen. Die Metadaten auf Wikimedia Commons werden jedoch nicht aktualisiert und sind darum teilweise veraltet, unpräzise oder sogar falsch. Der Aufwand für das Bildarchiv, die Metadaten (händisch) abzugleichen, wäre einfach zu gross. Ein Tool existiert noch nicht.

Ein allgemeines GLAM-Analyse-Tool, das die Metadaten des Quellsystems der GLAMs (z.B. E-Pics Bildarchiv Online) und Wikimedia Commons vergleicht und die Abweichungen auflistet.

Eckdaten

Der GLAMHack findet am 16. und 17. April gehostet von der ETH-Bibliothek als virtuelle Veranstaltung statt. Der Pre-Event startet am 15. April im 15 Uhr

Programmdetails und Anmeldung finden Sie auf der offiziellen Event-Seite.

DOI Link: https://doi.org/10.35016/ethz-cs-15220-de

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