Kantonsschule Stadelhofen (B 17)

Lesezeit: 3 Min.

Schanzengasse 11, 17
1963 – 1966: Paul W. Tittel

Weil die Eigentümer die Villa Greifenstein von 1847 nicht verkaufen wollten, leitete die Stadt ein Enteignungsverfahren ein. In gründlichen Untersuchungen hatte sie ermittelt, dass für die Erweiterung der Töchterschule B 25 einzig das Grundstück zwischen Hoher Promenade und Schanzengasse infrage kam. Architekt Paul W. Tittel entwarf ein Schulhaus aus Sichtbeton, das sich diagonal über das Grundstück am Fuss des Privatfriedhofs abtreppt. Das lässt im Innern ein komplexes Raumgefüge entstehen, dessen Rückgrat die Treppenhalle ist. Innenhöfe schaffen vielfältige Blickbeziehungen und bringen Licht in die Räume. Das Dach des obersten Geschosses liegt auf dem Niveau der Hohen Promenade und ist als Terrasse gestaltet. In einer zweiten Etappe entstanden die Turnhallen und – über dem Parkhaus Hohe Promenade – die Spielwiese. Mit der Übernahme durch den Kanton 1976 wurde aus der Töchter- eine kantonale Mittelschule sowohl für Mädchen als auch für Knaben.

LBS_H1-029119, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000370242

Bildergalerie

Auf dem Luftbild von Werner Friedli aus dem Jahr 1939 ist der Perimeter der Töchterschule oben rechts zu sehen.

Friedli, Werner: Zürich, Bellevue, Rämistrasse, Stadelhofen, 13.04.1939 (LBS_MH01-008448, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000300263)

Die Baustelle 1965.

Comet Photo AG: Zürich, Töchterschule und Parkhaus Hohe Promenade, 28.07.1965 (Com_F65-06017-A, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000703646)

Schliesslich noch die Grossbaustelle zum S-Bahnhof Stadelhofen, 1985.

Swissair Photo AG: Zürich, Bahnhof Stadelhofen im Umbau, 03.04.1985 (LBS_L1-857059, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000321876)

Mit dem Architekturführer Zürich in den Mittwoch

Der Architekturführer Zürich, seit Juni 2020 im Handel, enthält bei 62 Objekten Bilder aus dem Bildarchiv. In zufälliger Reihenfolge werden wir jeden Mittwoch ab 2. September 2020 ein Objekt (Objektnummer in Klammer) mit dem jeweils publizierten Bild und dem vollständigen Text präsentieren. Wenn immer möglich zeigen wir in der Bildergalerie weitere Bilder aus unseren Beständen.

Die Reihe ist in Koproduktion mit Werner Huber und der Edition Hochparterre entstanden. Allen Autor*innen des Architekturführers Zürich sei für die zur Verfügungstellung ihrer Texte herzlich gedankt.

Werner Huber: Architekturführer Zürich. Gebäude – Freiraum – Infrastruktur. Gestaltung: Antje Reineck, 784 Seiten, rund 1200 Objekte, alle mit Fotos, fast alle mit Plan. Format: 15 × 24 cm, Zürich: Edition Hochparterre, 2020, Objekt B 17 (o), S. 136 (Link).

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Vollständige Bildinformationen

Friedli, Werner: Zürich, Hohe Promenade, Töchterschule, 24.09.1970 (LBS_H1-029119, http://doi.org/10.3932/ethz-a-000370242)

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