Dass es fantasielose Gemeindenamen gibt, musste ich hier schon feststellen. Von einer Querstrasse zu… habe ich auch schon viel gehört. Nichts liegt da näher, als eine Strasse Querstrasse zu nennen, oder? Die Gemeindeverwaltung von Kleindöttigen (im Kanton, ähm, will ich das jetzt wirklich schreiben? Nein!) hatte jedenfalls keinen besseren Einfall.

Querstrasse

Fairerweise zeigt ein Blick auf die Karte, dass der Name durchaus eine gewisse Berechtigung hat. Von Fantasie zeugt er trotzdem nicht.

Größere Kartenansicht

Weitere Gemeinden mit einer Querstrasse (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):

  • ZH (Zürich, Winterthur, Fahrweid, Richterswil, Feldbach, Adliswil, Oberwenignen, Dällikon, Regenstorf, Walisellen, Embrach, Fahrweid)
  • AG (Boswil, Dottikon, Rudolfstetten, Untersiggenthal
  • Nidau/BE
  • Gunzgen/SO
  • Niederurnen/GL
  • Schaffhausen/SH

Der Grossraum Zürich scheint gehäuft phantasielos zu sein. Welch Überraschung!

Bei allen anderen Gemeinden und Städten sollte man wohl in Zukunft auf Wegbeschreibungen mit dem Verweis zu einer Querstrasse verzichten.

Dass die Zürcher Verkehrsbetriebe (ZVV) schon seit Jahren eigentlich nicht wissen, was ein Tram, ein Schiff oder auch ein Zug ist, wissen wir schon lange. So häufig, wie sie ihre Fahrzeuge falsch anschreiben…

Doch so richtig erstaunt war ich kürzlich beim HB. In Zürich verkehren Schulbusse! Eigentlich ein schönes Angebot – doch dann bekam ich Mitleid mit den armen Lehrern und Schülern. Da lehren und lernen sie mühsam zu lesen und schreiben, lehren und lernen was ein Tram oder ein Bus ist – und dann so etwas.

Schulbus in Zürich

Die ZVV sabotieren offensichtlich das Bildungssystem! Das muss die Schüler ja verwirren – wem sollen sie glauben? Den Lehrern? Den Eltern? Dem ZVV? Und man wundert sich doch tatsächlich über die Jugendgewalt. Vielicht ist Gewalt ja auch Frieden…

Sind sich die Verantwortlichen ihrer Verantwortungslosigkeit bewusst? Ich empfehle die Lektüre von Peter Bichsels Geschichte: Ein Tisch ist ein Tisch

Links

Heute Morgen, etwa 10:50 Uhr in einer Vorlesung zum Thema Mobilität und Energie: Heutiges Thema: Wie können wir den CO2-Ausstoss von Autos senken.

Student S… schaut immer wieder gebannt auf seinen Bildschirm. Der Dozent – leicht genervt – erkundigt sich nach dem Stand der Bundesratswahlen. Nach einigen Sekunden Ungläubigkeit und etwas irritiert nimmt er das Resultat zur Kenntnis mit:

Auch dies ist eine gute CO2-Sparmassnahme

Wer hätte gedacht, dass das schweizerische Parlament den Klimaschutz so ernst nimmt?

Gestern Abend eine nette junge Dame folgendes zu mir sagen:

“Ich würde dich gerne stechen”

Und dies voll Enthusiasmus und mit vor Begeisterung glühender Augen. Um noch anzufügen, sie steche gerne Leute.

Nein, sie gehört definitiv nicht zur lästigen Gattung der Stechmücken. Zumindest äusserlich konnte ich auch keine Ähnlichkeit mit Fledermäusen feststellen. Zudem gab es an dem Abend Knoblauch, was für sie kein Problem zu sein schien -> auch Vampire dienen nicht als Erklärung.

Während ich noch rätselte, ob ich jenes Statement als Kompliment auffassen sollte, oder gerade nicht, kam die Erklärung. Die ist einfach – ob sie beruhigender als die Idee eines Vampirs ist, ist eine andere Frage:

Besagte Madame studiert im ersten Semester Medizin. Und da scheint zu gelten: je mehr Blut, desto geiler. Das Wort Blutrausch bekommt so eine neue, vieleicht ursprüngliche Bedeutung. Die Ärztin als moderner Vampir? Einige behaupten dies ja, wenn auch mit Blick auf Geld und weniger auf Blut.
Immerhin konnte ich dann doch beruhigt nach Hause, die Venen meines Kollegen scheinen attraktiver zu sein…

Wie wäre das wohl verstanden worden, hätte ich als Mann diese Frage einer hübschen jungen Frau gestellt?

Die Fakten:

  • Die glp (Grünliberale Partei) hat drei Nationalratssitze gewonnen.
  • Die glp, EVP und die CVP haben bekannt gegeben, eine gemeinsame Fraktion zu bilden

NZZ-online scheint das gar nicht zu passen! Nein, da von der FDP wohl nicht mehr viel zu erwarten ist, wechselt die NZZ vermutlich nun zum liberalen Hoffnungsschimmer am Horizont. Nur 3 Sitze für die glp (gemäss Wahlresultat) – lächerlich. Mindestens 7 müssen es laut NZZ sein. Mir nichts dir nichts eine Verdoppelung der Sitze, und das ohne Wahlen! Ja liebe NZZ, seit ihr nun für konsequenten Umweltschutz, oder gar gegen Atomkraftwerke? Oder glaubt ihr an Wunder? In Bundesbern?

Nein, ich habe keine Drogen oder anderen bewusstseinserweiternde Substanzen genommen. Ich habe bloss ein wenig NZZ-online gelesen:

Wunschdenken der NZZ?!

Man rechne: Der Fraktionsvorstand besteht aus 9 Leuten. Die CVP und EVP erhalten je einen. Also: 9-2=7; und da in der Fratkion als weitere Partei nur noch die glp vorhanden ist folgt logischerweise, dass diese die 7 freien Plätze zu besetzen hat.

Ja, da werden Martin Bäumle, Verena Diener und Tiana Moser viel zu tun haben. Ob letztere noch Zeit hat, eine Semesterabeit zu betreuen, an der ich nicht ganz unbeteiligt sein werde…

Links:

Langfristiges Denken

Irgendwie scheint mir dieses Verhalten irdischer als das Bild suggerieren könnte…

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