400 Japaner holen sich pro Jahr beim verbeugen einen Schädelbruch.

Quelle: ZDF Morgenmagazin 04.11.2005

Und da lehrt man die Kinder freundlich zu sein…

Nun, ich halte sehr überzeugte Christen in der Regel nicht für besonders fortschrittlich, eher für konservativ. Wie habe ich da gestaunt, als ich diese Plakat betrachtet habe.

Gott ist also eine FrauIch sehe auf dem Plakat eine nicht mehr ganz junge Frau, die sagt, sie sei der Herr. Unzweifelhaft folgt daraus, dass

1. Gott eine Frau ist 2. Gott sich vermutlich nicht so sicher ist, entweder in deutscher Sprache oder Sexualkunde, denn als Frau sich als Herr zu bezeichnen…
vielleicht ist Gott auch schizophren (?)
3. die Sponsoren – engagierte Christen laut Plakat – solchen Tatsachen viel aufgeschlossener sind, als man meinen könnte. Da muss ‘Papa Razzi’ noch viel lernen!

Ich muss mit meiner Meinungen gegenüber engagierten Christen in Zukunft wohl vorsichtiger sein … oder die engagierten Christen müssen sich mit ihrer Werbeagentur unterhalten.

Neulich in einem Coop in Zürich Nähe Bahnhof:

Inserat im Coop

Ich glaube, jeder weitere Kommentar erübrigt sich…

Zuerst das Wichtigste: Alles Gute und viel Erfolg im 2008!

Ein neues Jahres – ausnahmsweise ein Anlass für ein paar Gedanken zu althergebrachtem?
z.B. zum Kalender. Schon mal Gedanken darüber gemacht?
OK, auch der war nicht immer gleich. Die Ägypter wäre heute zumindest unterhalb des Nasser-Staudammes aufgeschmissen, würden sie sich immer noch an Überflutungen des Nils orientieren. Julius Cäsar seinerseits würde sich wahrscheinlich im Grab umdrehen, erführe er, dass ein Machtwort Papst Gregor XIII. seinen Kalender in die Geschichtsbücher verbannte.

Seit dem Machtwort von 1582 gibt es ihn, den gregorianischen Kalender. Seit China 1949 diesen auch einführte, ist er gar weltweit gültig (ja, erstaunlicherweise auch in der Schweiz!). So sind wir uns das gewohnt. Doch ist er sinnvoll – gibt es vielleicht besseres? Verschieden lange Monate, das selbe Datum an verschiedenen Wochentagen, …; in einer ach so schön geordneten Welt eigentlich erstaunlich chaotisch.

Und da Chaos in der Wahrnehmung vieler abscheulich oder schlimmer ist, gibt es natürlich einen wohlgeordneten Vorschlag für einen neuen Kalender:

  1. Der 31. Dezember ist kein Wochentag, sondern einfach Silvester.
    In der Kalendergeschichte wäre das eine Revolution! Die 7 Wochentage haben seit den Babyloniern noch jeden neuen Kalender überlebt – ohne Ausnahme.
  2. In Schaltjahren haben wir einen 31. Juni, den Mittsommertag; natürlich auch ohne Wochentag!
  3. Die Monate zu Quartalsbeginn (Januar, April, Juli, Oktober) haben 31. Tage, die restlichen derer 30
  4. Der 1. Januar ist ein Sonntag (ja, tatsächlich ein normaler Wochentag)
  5. aus den Punkten 3. und 4. folgt,
    • dass sich die Wochentagsnamen in allen Quartalen periodisch wiederholen
    • alle Monate 26 Arbeitstage haben
    • und die Monate zu Beginn eines Quartales 5 Sonntage und die restlichen derer 4 hätten.

=> Endlich wäre der Kalender ordentlich (eigentlich perfekt für die Schweiz, oder?)
=> Jedes Jahr ist das selbe Datum am selben Tag (ich hätte nun immer an einem Donnerstag Geburtstag)

=> Für Statistiker und Buchhalter wäre dies eine wahre Freude

Weltkalender

PS: Ein Witz? Denkste! In der Schweiz gab es vom Departement des Inneren sogar eine Vernehmlassung dazu – jawohl! Die ist aber ein paar Jahrzehnte her.

PPS: Hat der Kalender Chance umgesetzt zu werden. Kaum -> Selbst ein Machtwort PapaRazzis würde heute (gottseidank) nicht mehr reichen.

PPPS: Aber es gibt eine Organisation, die für die Einführung des neuen Kalenders kämpft (siehe Link)

PPPPS: Finde ich das gut? Schwierig. Ich könnte wohl gut damit leben, hätte einfach lieber an einem Sonntag Geburtstag

PPPPPS: Aufgabe an die Astrophysiker: 365.25 ist so eine hässliche Zahl. Sonneumlaufzeit bitte auf 400 Tage erhöhen, damit endlich Ordnung herrscht!!!

PPPPPPS: Was noch? Nichts mehr, aber das PPPPPPS hat gelockt, sorry ;-)

Links:

p> Wer googelt nicht schon fast täglich. Suchmaschinen bestimmen (noch) nicht unser Leben, aber sicherlich einen (grossen) Teil des Informationsflusses. Immer mal wieder interessant ist, was die Suchmaschinen über einem selber wissen. Mit einem Namen wie meinem, findet sich schnell eindeutig im Internet wieder. Urs Müller, Hans Meier, … sind dafür vermutlich schon fast wieder anonym.

Heute jedenfalls habe ich spannendes gelernt:

Suchprofil auf Yasni

Nebst dem grammatikalisch peinlichen Fehler (1 Bilder), war ich doch recht erstaunt zu Alexander Umbricht - Kardinal?sehen, dass man anscheinend weiss, wie ich aussehe… Dass ich auch schon jünger war – das habe ich fast vermutet. Aber dass ich so alt aussehe, hat mich vor Schreck fast alle Haare gekostet.

Noch erstaunter war ich, wie einflussreich und berühmt ich bin. Ich dachte nicht, dass ich es in der Kirche so weit nach oben bringen würde. Klar, ich habe einige Jahre ministriert (auch da gibt’s eine Hierarchie) – aber Jahrhundert-Kardinal!?

So, nach dem ich das entdeckt habe, muss ich jetzt packen. Endlich habe ich die Gelegenheit dem Papst mal meine Meinung zu sagen. Als Kardinal sollte es nicht zu schwierig sein, eine Audienz zu erhalten…

Links

WC

Hmm…

Frauen sind also stachelig und gefährlich und Männer stehen für Feierabend mit einem feinen Bier und Spiel? Oder war das etwa anders gemeint?

PS:
Aufgenommen im Feuerwehrmagazin Aarau – provisorische Beschriftung.

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