Wer sagt, an der ETH könne man nichts lernen?

z.B. auf dem Weg zum Mittagessen kann es passieren, dass man unaufgefordert lebensverändernde Broschüren erhält. Genaueres Studium bringt äussert Erstaunliches zu Tage. Sachen, die ich nie und nimmer auch nur vermutet hätte. Aber seht selber:

Unsichtbarer Mensch

Also, Gott hat den Menschen nach seinem Antlitz erschaffen. Und Gott ist unsichtbar.
Aha, die Menschen sind unsichtbar. Das erklärt vielleicht, warum gewisse Menschen klagen, nicht wahrgenommen zu werden, oder wenn sich jemand entschuldigt: “Sorry, habe dich nicht gesehen”.

Natürlich gibt es auch ein paar Probleme:

  • Wie erkenne ich, ob mein Gegenüber vom anderen Geschlecht ist? Muss ich das in Zukunft ertasten? Ob das Ärger gibt?
  • Wie er kenne ich im Zug, ob die Plätze noch frei sind? Einfach mal absitzen und (fast) immer hoffen, dass niemand auf einen sitzt?
  • Wieso haben wir eigentlich im Pass bzw. der Idee ein Foto von uns?
  • Dafür sieht man keine (auch die eigenen?) Fettpolster nicht mehr
  • Etwas schwierig stelle ich mir die Suche nach einem ‘verloren gegangenen’ Kind vor
  • Viel Spass am HB Zürich, wenn alle unsichtbar sind. Ich hoffe die Notärzte stehen für alle möglichen Blessuren, Quetschungen etc. bereit. Jetzt müssen sie nur noch die Verletzten finden
  • Der Beruf des Schauspielers könnte wohl überflüssig sein. Es lebe das Hörspiel!

Ach, ist unsere Welt doch herrlich visuell

PS:
So eine Broschüre kostet den Verteiler immerhin gut 8 Rappen. Was für eine Weisheit und unfreiwillige Komik für so wenig Geld.
Wer das Original lesen will (man beachte vor allem die ‘wissenschaftlichen’ Grafiken):