Rückreise 2. Juni 2008
Juli 7th, 2008 by steinlicMerci Senegal!
Je vais revenir – inshallah
Aber dr Wäg füehrt itz ersch Mau zude mysteriöse Lernpfade vo dr Eth zrügg…
Merci Senegal!
Je vais revenir – inshallah
Aber dr Wäg füehrt itz ersch Mau zude mysteriöse Lernpfade vo dr Eth zrügg…
Nach meiner Rückkehr aus der Casamance (ich war ehrlich gesagt etwas traurig), habe ich 5 Tage in Dakar verbracht. Endlich meinen Lohn bei der Bank abholen; mit Collé der Hausbesitzerin plaudern, welche aus Paris auf Besuch ist; Stoff kaufen und zum Schneider bringen; Busfahren-busfahren-busfahren; mit Pap, Bangoura und Déthié einmal mehr an Reggae-parties; Mangos essen und Dakar geniessen…
Seit letzten Sonntag bin ich nun in St.Louis in einem schicken Hotel am Meer und bilde mich weiter an einem Kurs mit dem Titel “Traitement des eaux usées par Lagunage et Gestion des Boues de Vidange”. Der Kurs wird organisiert von CREPA (Centre régional de l’eau potable et de l’assainissement), in Zusammenarbeit mit der Université de Liège und der Sandec. Wir sind 20 Kursbesucher, wobei ich die einzige Weisse und die Jüngste bin. Ja genau, die haben mich eh nur wegen den Connections meines Chefs genommen… Der Kurs ist spannend, aber anstrengend. Er dauert noch bis zum 30. Mai. Gestern und heute haben wir die Abwasserreinigungen von Louga und St.Louis besucht. Beides sind Abwasserreinigungen per Lagunage, wobei diejenige in Louga recht gut funktioniert, diejenige in St.Louis jedoch während 20 Jahren nicht gepflegt wurde. Die Kursbesucher werden gebraucht, es wartet Arbeit im Bereich des Assainissements auf sie!
Lagunage in Louga
ARA-Besuch wie mit den Umweltis der Eth
Alles ganz okey – bis zum Austritt aus der Station…
…das frisch gereinigte Wasser sollte mangels natürlichem Gewässer versickern. Rund um den Bach hat sich jedoch eine Siedlung gebildet, auf illegalem Gebiet. Frisch gereinigt, frisch verschmutzt…
…jedoch erfrischend.
Lagunage in St.Louis. Das Becken wurde seit der Errichtung in den 80er Jahren nicht geleert. Neben den Becken wird Gemüse angebaut, es hat sich eine Siedlung gebildet. Und mittlerweile haben sich die Gärten bis in die Lagune ausgeweitet. Die Lagune wird kleiner und kleiner.
Nach der Lagunage bleibt nicht mehr viel Wasser übrig. Praktisch, so muss man nicht überdenken wohin man das gereinigte Wasser fliessen lässt. Jedoch sind nicht alle Wege auf denen das Wasser verschwindet zu unterstützen. Die erhöhte Verdunstung durch die Evapotranspiration der Typha ist okey – der Kanal zur Bewässerung der Gemüsebeete mit dem noch ungereinigten Wasser ist weniger unterstützenswert.
Die Zukunft der senegalesischen Abwasserreinigung
Morgens um 6 losgefahren, nachmittags um 4 in Ziguinchor. Dabei vier mal aussteigen und meinen Pass vorweisen, hören wie gut das Leben in der Schweiz doch sei, Auto auf die Fähre verladen, auf der Strasse allerlei Sachen kaufen, den Schlaglöchern ausweichen, den durchstochenen Pneu wechseln … die 7Plätzer sind super und sogar schnell … und kosten die Hälfte des Schiffs. Im Nachhinein hat man mir dann gesagt, die Strasse führe durch Rebellen-Gebiet. Ich habe jedoch zum Glück nichts davon bemerkt.
In Ziguinchor angekommen habe ich bei einer bildhübschen Senegalesin namens Euphrasie übernachtet. Ich habe sie durch einen glücklichen Zufall kennen gelernt. Wir sind mit dem Roller durch Ziguinchor gefahren, haben geplaudert und sind rumspaziert.
Am nächsten Tag bin ich mit der Pirogue nach Niomoune gefahren. Die Reise dauerte vier Stunden und war super! In Niomoune haben Valérie und Hyacinthe ein Campement. Ich bin 5 Tage geblieben, habe in der Küche geholfen und den Touristen das Essen serviert. Habe gebadet, bin rumspaziert und habe geplaudert. Der Leute-Mix im Campement war umwerfend! Und das Leben in einem Dorf ohne Autos und Strassen ist super!
Wanderung ins Nachbardorf Itou. Über sandige Wege, durchs Wasser waten, einen Meeresarm in der Pirogue überqueren, weiter durch Palmenwälder, über Kuhweiden … wunderbar!
Eigentlich wollte ich nach den 5 Tagen zurück nach Dakar. Um weiter an das Festival de Jazz von St.Louis zu fahren. Aber die Freiheit von einem Tag zum anderen zu planen ist umwerfend. Ich habe die Chance genutzt, mit einer Touristengruppe, die eine Pirogue geliehen hat nach Pointe St. Georges zu fahren. Dies ist ein noch kleineres Dorf, ebenfalls ohne Strassen und nur per Pirogue erreichbar. Die Frauen des Dorfes führen einen grossen Gemüsegarten, wessen Ziehbrunnen von einer Schweizer Organisation finanziert wurden (habe vergessen welche). Der Einfluss von Entwicklungs- und Hilfsorganisationen ist in der Casamance viel mehr zu sehen als in den anderen Regionen. Überall hat es Agences de santé, Brunnen und Büchsen des WFE (Wold Food Program). Und überall wo etwas finanziert wurde, steht ein grosses Schild mit dem Namen der Organisation. Man soll ja schliesslich sehen wer da Geld gebracht hat …
Nach einer Nacht in Pointe St.Georges sind wir nach Ziguinchor zurück gefahren und haben die Touristengruppe dort abgeladen. Ich bin mit Modou, dem Piroguier, weitergereist und bin die nächsten Tage mit ihm und seinen Cousins durch die Casamane gezogen. Die Gastfreundschaft in der Casamane ist umwerfend. Auch wenn die Leute nicht viel haben, sie würden alles mit einem teilen. Ich bin total beeindruckt! Wir waren ein paar Tage in Ziguinchor, haben einen Ausflug ans Cap Skirring gemacht und waren im Fischerdorf Elinkine. Eigentlich wollte ich schon seit einer Woche zurück nach Dakar, doch bin ich jeweils noch ein paar Tage länger geblieben. Die Casamance ist wunderbar und die Leute sind umwerfend! Ich muss unbedingt wieder kommen!
Mit dr Christa zrügg uf Dakar und äs paar Täg mit ihre dert verbracht. Nachdäm sie isch gange hetts mi grad no 2 Täg ir Grossstadt chönne haute. I ha ändlech mis Visum füre Senegal übercho und äs Transit-Visum für Gambia iighout (ja genau, das hett nume 1 Tag brucht!). Und scho bini witter Richtig Süde greist. I ha mi Rucksack gsattlet und bi am Morge am 5i Richtig Busbahnhof loszoge, mit dr Adrässe vor Valérie und em Hyacinthe im Sack, äs Sene-Frankriich-Päärli woni in Estavayer ha kenneglernt. Umereisle isch super, vor auem weme dert häre cha wome grad Bock hett und cha ga sobaud me gnueg hett. Claud, i verstah itz aues wo du verzeut hesch!
Hmm, trotz auem, o Dakar hett sini schöne Site …
Nein, kein böses Tier hat mich gefressen… und vergessen habe ich euch auch nicht. Nur habe ich meine Zeit nicht vor dem Computer verbracht. Oh Wunder, wenn man so viele spannende Sachen sieht, hört und riecht… Keine ruhige Minute habe ich gehabt seit Christa angekommen ist
und gestern ist sie bereits wieder abgereist. Nach stagiaire à Dakar habe ich nun auch das Touristen-Dasein erleben dürfen – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Die letzten zwei Wochen waren für mich umwerfend! Merci Chris!
Nach einem kurzen Aufenthalt in Dakar, sind wir mit Pape zu seiner Familie in Kaolack gereist. Kaolack ist eine Stadt mit ländlichem Charme, hat einen umwerfenden Markt und ist ein Verkehrsknotenpunkt. Auf den Fotos sehr ihr die Salzherstellung in Kaolack, die bezöpfelt werdende Christa in mitten der Familie und den chaotischen Busbahnhof.
Ja genau, mit dem Ndiaga Ndiaye (weisser Bus) sind wir nach Tambacounda gefahren. Die Fahrt dauerte 15 Stunden und wir haben alles erlebt was dazugehört: Polizeikontrolle und der Fahrer hat seine Ausweise nicht; gefrorene Fische auf dem Dach … danach aufgetautes Eis und Löcher im Dach; Halt in irgendeinem Dorf damit der Chauffeur ein paar Stunden schlafen kann; hunderte Kilometer und tausende Schlaglöcher, Bruch der Vorderachse und stundenlange Reparatur. Die Fahrt war umwerfend und ich möchte sie nicht missen … und nicht wiederholen.
Die Strasse zwischen Kaolack und Tambacounda (Foto der Rückfahrt, mit dem komfortablen 4×4 von Franc aus Belgien):
Unser nächster Halt hat uns in den Nationalpark Niokolo-Koba geführt. Da die Automiete schweinisch teuer ist, haben wir in Dar Salam übernachtet und uns morgens um 7 Uhr vor den Park gesetzt und auf eine Mitfahrgelegenheit gewartet. So haben wir den belgischen Franc kennen gelernt und den Park besuchen können.
Da sich die Verlängerung meines Visas verzögert hat, (senegalesische Bürokratie ist genau so umwerfend wie man sie sich vorstellt!), haben wir unsere Pläne ändern müssen. Anstelle der Rückkehr nach Tambacounda und Weiterreise in die Casamance haben wir den fernen Osten besucht. Die bergige (!) Region Senegals. Und es war umwerfend! Heiss zum umfallen, aber jedenfalls mehr als unsere zwei Tage wert! Guinée Konakry ist nur einige Kilometer vom Dorf Dindéfelo entfernt, und seit ich Guinea von weitem gesehen haben, kenne ich das Ziel meiner nächsten Afrika-Reise! Wir haben unsere kurze Zeit in dieser umwerfenden Region ausgenutzt, einen schönen Wasserfall besucht, den fast-Urwald bestaunt, einen Berg bestiegen, eine Höhle besucht und das Dorfleben kennen gelernt.
Nach einer angenehmeren Rückreise nach Kaolack, haben wir Klima und Flora gewechselt und sind ins Delta des Siné-Saloum gereist. Auf den ersten Blick sieht die Landschaft aus wie Kanada, es ist jedoch angenehm warm und die Bäume sind Mangroven und keine Tannen. Begleitet waren wir diese zwei Tage von Pape, wir sind rumspaziert, haben die Natur genossen und die Mangroven bei Ebbe und Flut bestaunt, haben gebadet und tonnenweise frisch gegrillte Cashew-Nüsse gegessen – Super!
Grad noch hatte ich ein bisschen genug von Dakar. Und jetzt reise ich schon bald weiter. Ein bisschen Wehmut steigt auf… Ich habe Vieles gsehen und kennen gelernt. Einiges gemocht und anderes nicht.
– das “elende Nichtstun”, unter dem viele junge Senegalesen leiden
– das umwerfende Essen
– den afrikanischen Arbeitsalltag mit seinen anstrengenden Busfahrten, der Hitze und den täglichen, kleinen Problemen, die einen von der Arbeit abhalten. Glaubt’s mir, an der ETH herrschen die perfekten Bedingungen um sich wirklich auf die Arbeit zu konzentrieren!
– die dicken Europäer in den schicken Autos, die jeden Monat einen fetten Salär einstreichen und hier machen können was sie wollen
– die freundlichen Senegalesen, die einen bis zur Bustür begleiten wenn man sie nach dem Weg fragt!
– Ich habe genug Wolof gelernt um mich zu wehren wenn mir jemand morgens um 8 erklären will wie sehr er mich liebt (Aaaaah!)
– die Mangosaison beginnt!!!
– die jungen Senegalesinnen, die sich über verlorene Pfunde nerven, denn wer viel Arsch hat ist schön. Ich habe jedenfalls keine gefunden, die so tickt wie ich und sich gerne mal bewegt (auch wenn’s nur zu Fuss von A nach B wäre)
– Reggae-Partys en masse habe ich besucht, und jetzt brauch ich dringend ein Elektro-Fest (ja genau, mit möglichst wenig Melodie)!
– die religiösen Feste. Ich war an zwei Pilgerfahrten, und bei beiden haben wir vor allem gegessen, Tee getrunken und rumgesessen. Ganz wie ein Familienfest bei uns
– Eher von weitem habe ich die Touristen gesehen. Eine Tagessurfbrettmiete kostet einen Sechstel meines Prakti-Lohns
– Ein fremdes Umfeld lernt einen vor Allem viel über sich selber. Und wenn man weniger nahe Leute um einen hat, ist man gezwungen sich mit sich selber zu beschäftigen. Tut mir gut!
Mein Prakti-Rapport liegt in den letzten Zügen, was sowohl in Senegal als auch in der Schweiz eine harte Zeit ist. Ich möchte natürlich möglichst schnell abgeben. So hätte ich noch ein wenig Zeit um jegwelche Dinge zu machen, bevor Christa am 12. ankommt. Ndiouga ist mittlerweile in die Schweiz zurück gereist. Und ich erhole mich von den Strapazen jemanden jeden Tag zu sehen… Um Dakar als Zuhause zu sehen fehlen mir 5 Sachen: eine eigene Wohnung, resp. WG in der ich mich wohl fühle (allez Karin und Patrizia); nahe Freunde die ein wenig so ticken wie ich; genug Geld um sich hiesige “Luxusprodukte” zu leisten (Yoghurt und Milch!!); dunkles Brot, resp. Mehl für dunkles Brot und mehr Natur als in einer staubigen Grossstadt zu finden ist.
Mein Rapport ruft nach mir – bis bald,
Chrigä
Zuegäh, ufem Foto nid …
I ha uf dr Reis versuecht ds Landesinnere ds fötele. Leider usem fahrende Outo, drum isch d’Qualität vo de Biuder nid umwärfend. Äs isch trochen, stoubig, sandig und mä gseht nüt ussert chlini Dörfer. Äs isch erstuundlech i sore karge Landschaft chönne ds läbe und d’Ungerschide zur Grossstadt Dakar mit ihrne Outos, Läde und em Privileg am Meer ds sii, si riisig. Am Strasserand hüüfe sich d’Abfäu vo de Outos. Was i geng no nid gseh ha isch dä famös Zug (gäu Claud), aber itz hani immerhin scho d’Schine ufeme Föteli… I gloub dä Zug muessi doch mau no näh, wüu d’Gschichte drüber si definitiv spannend. Aui wüsse vo ihm, aber niemer hett ne jeh gna…
Der “Grand Magal”, dieses Jahr am 26. Februar ist der Geburtstag der Rückkehr nach Touba von Cheikh Amadou Bamba (1853-1927) aus dem Exil in Gabon und Mauretanien. Cheikh Amadou Bamba ist der Gründer der Muridiyya (le mouridisme), einer muslimischen Brüderschaft, welche stark von der afrikanischen Kultur (v.a. Volk der Wolof) geprägt ist. Die Anhänger der Muridiyya versuchen Gott durch schwere körperliche Arbeit, oft auf Erdnussfeldern, näher zu kommen.
Die Muridiyya wurde 1883 von Amadou Bamba in Senegal gegründet und heute haben die Muriden in Senegal eine grosse wirtschaftliche und politische Wichtigkeit. Man sagt ein Wahlergebnis kann gut von den Empfehlungen der hohen Heiligen abhängen. Bekanntester Schüler von Cheikh Amadou Bamba war Ibrahima Fall, Gründer der Brüderschaft Baye Fall, welchen Ndiouga angehört. Die Baye Fall nähern sich der Lebensweise der Rasta, haben jedoch eine stärker religiöse Kultur.
(Infos z.T. von Wikipedia, ich hoffe sie entsprechen der Wahrheit)
Touba liegt 150 km östlich von Dakar und besitzt eine riesige, wirklich beeindruckende Moschee. Dank dem hohen Wert der körperlichen Arbeit wird die Moschee bis heute ständig vergrössert und verschönert und die heilige Stadt hat einen grossen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt.
Moschee von Touba (die grösste in Schwarzafrika):
Die Reise nach Touba war beeindruckend. Und seehr anstrengend! Für die 150 km brauchten wir ca. 6 Stunden. Und obwohl ich bei jemandem im Auto mitfahren konnte – die gemütlichen Intercitys mit Klimaanlage haben mir gefehlt! Die Hinfahrt machten wir in der Nacht, die Rückfahrt am Tag. Kilometerlange Staus (ca. 2 Millionen Personen fahren an den Magal), eine menschenleere Landschaft, kleine Dörfer, Marktstände entlang der Strasse, überfüllte Lastwagen, “Dinge” auf Rädern da alles was rollen kann Richtung Touba unterwegs ist, beängstigende Unfälle
und HitzeHitzeHitze.
Boulangerie am Strassenrand:
Suche nach Erfrischung:
Nicht alle hatten das Privileg so komfortabel zu reisen wie ich:
Nach einem Besuch der Moschee um 4 Uhr morgens (da es zu dieser Zeit noch nicht so viele Besucher hat), haben wir den Rest des Tages mit Rumsitzen, Essen, Tee trinken, Schlafen und Diskutieren verbracht. Es war wirklich gemütlich und wir wurden reichlich verwöhnt von der Familie bei der wir wohnten. Ein Murid soll für den Magal alles was er während dem Jahr gewonnen hat für seine Gäste ausgeben. In der ganzen Stadt werden also die Türen geöffnet und man kann wohnen und essen wo man will. Die Téranga (Gastfreundschaft) der Senegalesen war denn auch umwerfend! Ich glaube ich esse jetzt eine Woche lang nichts
Nems und Madeleines mitten in der Nacht:
FleischFleischFleisch – vor dem Haus frisch geschlachtet:
Frühstück auf der Terrasse (nein, natürlich nicht alles für mich!):
Dresscode in Touba, von Ngotti ausgeliehen:
Spaziergang auf den sandigen Strassen, links die kriminell fahrenden Ndiaga Ndiayes:
Alles in allem habe ich einen interessanten Ausflug nach Touba erlebt. Die Reise war anstrengend, aber im Vergleich zu anderen Reisearten komfortabel. Der Besuch in der Moschee und beim Marabout waren sehr spannend, meine Begeisterung für die Anbetung von heiligen Männern, nur weil sie von der Familie des Cheikh Amadou Bambas abstammen, hält sich jedoch in Grenzen. Und es macht einen komischen Eindruck auf mich, wenn neben den riesigen Gräbern, die den Cheikhs und ihren Nachfahren gebaut wurden, Männer sitzen, die das von den Anhängern gesammelte Geld zählen. Die Menschen sind umwerfend freundlich und die Blicke auf die Weisse in senegalesischem Gewand unzählbar
. Jetzt bin ich froh wieder zurück an der Meeresbise zu sein und die Möglichkeit zu haben auch mal ein Gemüse zu essen.
Bald gibts mehr – geniesst die Kälte!
Chrigä
…
Was eim nid umbringt – bringt eim witter … Nid wahr?
…