Anwenderbesuche in London und Dublin: Ein Reisebericht

(Dr. Christian Oesterheld & Basil Marti)

Ein gemischtes Team der Teilprojekte Dienstleistungen und Geschäftsmodell und Prozesse und IT-Anforderungen hat am 21. und 22. April 2016 mit einem umfangreichen Fragenkatalog im Gepäck die erste von drei geplanten Reisen unternommen, auf denen andere Bibliotheken und Verbünde aufgesucht werden, die bereits Bibliothekssysteme der nächsten Generation im Einsatz haben.

Ziel der Besuche ist einerseits, einen konkreten Einblick in die Arbeit mit den neuen Bibliotheksverwaltungssystemen zu gewinnen und erste Einschätzungen über die wichtigsten auf dem Markt erhältlichen Systemlösungen zu erhalten. Es geht andererseits darum zu erfahren, wie Bibliotheken den Umstieg als Projekt bewältigt haben und wie sie die Einführung und die daraus folgenden Änderungen in den Geschäftsprozessen aus heutiger Sicht bewerten. Welche Veränderungen in den Institutionen waren für eine erfolgreiche Einführung notwendig, und welche wurden durch die Einführung angestossen? Was würden die Befragten bei einem „zweiten Wurf“ eventuell anders machen und welche Wünsche sind offen geblieben? Besonders interessant für SLSP ist zudem die Frage nach dem Einsatz der neuen Systeme in konsortialen resp. Verbundstrukturen. Und last but not least erwarten wir, Kontakte zu knüpfen, die sich im weiteren Fortgang des Projekts noch als hilfreich erweisen werden.

SOAS_Library_interior_viewDiese erste Reise führte nach London und nach Dublin. Die Bibliothek der School of Oriental and African Studies (SOAS) der University of London ist Partner im OpenSource-Projekt Kuali OLE (Open Library Environment) und setzt OLE seit 2015 als Bibliotheksverwaltungssystem ein. Die SOAS-Library, mitten in London unweit des British Museum gelegen, ist mit 1,4 Mio Bänden und als Fachinformationszentrum für aussereuropäische „regional studies“ eine der sieben National Research Libraries des Vereinigten Königreichs. Unter ihrem Direktor John Robinson verfolgt die SOAS-Library einen OpenAccess- und OpenData-Ansatz und sieht die Wahl von OpenSource-Lösungen bei ihren Softwaretools als konsequente Fortführung dieser Prinzipien auf der technischen Ebene – neben dem Bibliotheksverwaltungssystem betrifft dies z.B. auch die Software für das Repository oder die Erschliessung und Präsentation von Archivalia. Das IT-Team um die Projektmanagerin Claudia Mendias, welches Kuali OLE eingeführt hat, engagiert sich in den Arbeitsgruppen und Gremien von Kuali OLE, gehört aber nicht selbst zum engeren Entwicklerteam. Neben den beiden grossen OLE-Anwendern Chicago University und Lehigh University in den USA ist die SOAS-Library die erste Bibliothek in Europa, die OLE einsetzt. Daneben läuft ein mehrjähriges Evaluierungsprojekt der deutschen Bibliotheksverbünde HBZ und GBV. Bei OLE stehen in den kommenden Jahren grössere Veränderungen an, wie wir erfahren haben – so wird die Kernschicht (Middleware) der Applikation in einem Projekt mit der Firma Indexdata (Kopenhagen) neu aufgebaut (dazu gibt es einen Vortrag an der ELAG-Konferenz in Kopenhagen im Juni 2016). Die Entwicklung wird u.a. durch eine Förderung der Andrew Mellon Foundation sowie durch finanzielles Engagement der Firma EBSCO ermöglicht. Ab 2017 sollen die neue Middleware zur Verfügung stehen und die Library-Management-Funktionen darauf angepasst werden. Kommende Migrationen zu OLE – darunter der Bibliotheken der Duke University und der Cornell University – werden auf dieser Basis erfolgen. Auch organisatorisch wird OLE künftig von der Kuali-Foundation, bei der OLE nur ein Produkt in einer ganzen Suite von Applikationen für Aufgaben der Hochschulverwaltung ist, unabhängig werden.

In Dublin konnten wir das Produkt Sierra der Frima Innovative Interfaces in zwei unterschiedlichen Szenarien kennenlernen. Der Verbund Public Libraries Ireland, der von der Dublin City Library geführt wird, hat 2015 Sierra als Verbundlösung eingeführt – das Projekt läuft noch weiter, bis schliesslich alle über 300 öffentlichen Bibliotheken Irlands integriert sein werden. Der Schritt zur Vereinheitlichung wurde hier dadurch erreicht, dass die Finanzierung zentral über die irische Regierung läuft; sie hatte die einheitliche Verbundlösung zur Vorgabe gemacht. Der stellvertretende Direktor der Dublin City Library und Projektleiter, Brendan Teeling, schilderte aus erster Hand den Verlauf dieses anspruchsvollen Projekts. Dabei wurde deutlich, dass mit dem Wechsel auf die neue Systemlösung eine starke Vereinheitlichung in den Arbeitsprozessen und Standards einhergegangen ist, während die öffentlichen Bibliotheken Irlands vorher nur locker verbunden waren. Der Systemwechsel hat hier also eine starke organisatorische Dynamik erzeugt. Entsprechend betonte Brendan Teeling, wie wichtig es ist, konsortiale Strukturen in der Ausschreibung zu berücksichtigen und detailliert zu beschreiben. Und er findet, dass bei den Funktionsanforderungen immer der Aspekt der „user experience“ – also die Perspektive des Endnutzers – im Vordergrund stehen soll!

Trinity_college_libraryDie altehrwürdige Library des Trinity College in Dublin, die zu den fünf grossen Legal-deposit-Libraries unter dem UK Copyright Act zählt und damit auch nationalbibliothekarische Funktionen wahrnimmt, gehört zu den Bibliotheken, die vom Vorgängerprodukt Millenium der Firma Innovative Interfaces zu Sierra gewechselt sind. Die zuvor mit dem früheren Produkt gewonnene Vertrautheit prägt die Erfahrung eines Umstiegs stark. Das betrifft nicht nur konkrete Funktionen und Strukturen des Systems, sondern z.B. auch die Einbindung in eine existierende Anwendergemeinschaft. So gibt es eine aktive Community, die weitere APIs programmiert, über die Sierra mit „third-party-Systemen“ kommunizieren kann. Sierra wird in Trinity im universitätseigenen Datencenter gehostet, aber die Firma Innovative Interfaces bietet es auch als Software-as-a-service-Lösung an. Der verantwortliche Systembibliothekar Charles R. Montague betonte, welche weitgehenden Möglichkeiten z.B. im Metadatenmanagement für die Bibliotheks-IT bestehen (sofern die nötigen Zertifizierungen erworben werden) – die Datenbasis ist hier für die Systembibliothekare also keine „black box“. Wie bei den irischen öffentlichen Bibliotheken, wird auch im Trinity College als Discovery-Lösung das Produkt Encore von Innovative Interfaces verwendet; Sierra kann grundsätzlich aber auch mit anderen Discovery-Lösungen verbunden werden.

Beide Besuche haben wichtige Erkenntnisse in vielen Detailfragen, aber vor allem einen anschaulichen Eindruck gebracht, wie Systemwechsel, Projektmanagement, Organisationsfragen und Entwicklungsstrategie der Bibliotheken zusammenhängen. Zu Kuali OLE und zu Sierra verfügen wir im Projekt SLSP jetzt über einen konkreten Einblick aus der Anwenderperspektive. Bei den weiteren Reisen – zunächst nach Holland und Belgien, dann nach Norwegen – soll es dann um die Produkte Worldshare Management Services (WMS) von OCLC und Alma von ExLibris gehen, und zwar speziell um deren Einsatz in Verbundkonstellationen. Wir werden an dieser Stelle wieder berichten!

„Das Ziel ist, dass wir heute Mittag ein gemeinsames Verständnis von SLSP haben.“

(Iris Capatt)

Unter dem Leitspruch „Façonner l’avenir ensemble – Gemeinsam die Zukunft gestalten“ hat die das Projekt SLSP eingeladen, um über die Entwicklung und den Stand des nationalen Kooperationsprojektes Swiss Library Service Platform (SLSP) persönlich zu berichten. Rund 90 Personen aus dem Bibliotheks-, Hochschul- und Bildungswesen sind der Einladung am vergangenen Dienstagmorgen gefolgt.

In den Räumen des Naturhistorischen Museums der Burgergemeinde Bern wurde das Publikum zunächst mit einem Blick zurück auf die Entstehung der Vision einer gemeinsamen Plattform von der Präsidentin des Steuerungsgremiums, Margareta Baddeley, begrüsst. Margareta Baddeley betonte, dass das Spezielle an diesem Projekt die nationale Zusammenarbeit und die Mehrsprachigkeit sind. Aus diesem Grund wurde die Veranstaltung mehrsprachig durchgeführt.

Projektleiter Wolfram Neubauer erläuterte anschliessend, welche Ergebnisse im Projekt bisher erarbeitet werden konnten und warum die weitere Planung derzeit in Überarbeitung ist. Mit der Nennung der nächsten geplanten Arbeitsschritte gab er das Wort an die Teilprojekte weiter. Denn wie Wolfram Neubauer betonte, „wird die Hauptarbeit in den Teilprojekten erledigt.“

Martin Kasser und Andreas Kirstein berichteten, welche Organisationsvarianten im Teilprojekt „Gouvernance et Organisation“ evaluiert und bewertet worden sind und informierten darüber, dass das Steuerungsgremium an seiner Sitzung vom 28.04.16 die Aktiengesellschaft (AG) als die bestgeeignete Organisationsform für SLSP erachtet hat. Da die Gründung einer AG mit viel Abklärungsaufwand verbunden ist, braucht es eine organisatorische Zwischenform.

Für das Teilprojekt „Dienstleistungen und Geschäftsmodell“ stellten Christian Oesterheld und Elena Gretillat-Baila folgende Arbeitspakete vor:

  • Clients et groupes de clients
  • Coopérations et partenaires de développement
  • Dienstleistungskatalog
  • Modell für Innovationsplanung
  • Modèle de financement et planification de l‘investissement – considérations de départ

Eine Markübersicht potenzieller Systemanbieter boten Basil Marti und Igor Milhit für das Teilprojekt „Prozesse und IT-Anforderungen“. Zudem erläuterten sie die Ansprüche an die Systemarchitektur und das weitere Vorgehen bei der Erarbeitung des Anforderungskatalogs.

Im Anschluss an die Referate bat Susanne Bliggenstorfer (Vize-Präsidentin des Steuerungsgremiums), welche durch die Präsentationen und die Diskussionsbeiträge führte, das Publikum, Fragen zu stellen. Ihr Ziel war, „dass wir heute Mittag ein gemeinsames Verständnis von SLSP haben.“ Der Aufforderung wurde rege Folge getan.

Die Präsentationsfolien der Informationsveranstaltung vom 10. Mai 2016 in Bern finden Sie hier: SLSP_Informationsveranstaltung_20160510_V1.5

 

Arbeitsgruppe Regelwerke und Standards

(Iris Capatt)

Im Rahmen von SLSP hat es sich gezeigt, dass eine eigene Arbeitsgruppe notwendig ist, um die Frage der Regelwerke und Standards vertiefter zu diskutieren.

Metadatenmanagement wird gemäss Servicematrix zu den als „immediate / basic“ klassierten Dienstleistungen von SLSP gehören. Hierzu gehören Prozesse wie:  Einspielungen, Anreicherungen, Konversionen, Datenbereinigungen, Indexierung, Normdatenverknüpfung und Datenabzüge. SLSP legt hierfür gemeinsame Datenstandards fest (Regelwerke, Metadatenformate, Austauschformate, Normdateien) unter Berücksichtigung der Mehrsprachigkeit.

Die hierfür notwendige Erarbeitung relevanter Standards für Metadaten wurde als Arbeitspaket in Teilprojekt 3 vorgesehen (LO 3.4 Definition relevanter Standards). Allerdings fühlen sich die Beteiligten von TP3 (Prozesse und IT-Anforderungen) nicht in der Lage, dieses Thema bzw. die damit zusammenhängenden Fragestellungen abschliessend zu behandeln, da sie nicht nur technische, sondern auch organisatorische und politische Fragen betreffen, und da solche Diskussionen bereits in anderen Gremien (SLSP-StGr, KDH, interne RERO-Arbeitsgruppe) laufen. Stattdessen haben Steuerungsgremium und Gesamtprojektleitung entschieden, eine eigene mehrsprachige Arbeitsgruppe einzusetzen. Die Schweizerische Nationalbibliothek (NB) hat sich bereit erklärt, eine koordinierende Rolle zu übernehmen. Gewünscht wird insbesondere, dass die Arbeiten und aktuellen Ergebnisse der groupe de travail romand RDA-DACH/GND/Rameau einfliessen.

Den Auftrag der neuen Arbeitsgruppe Regelwerke und Standards finden Sie hier: SLSP_LO 4 8_AG_Standards_V 1_1

Beteiligt sind folgende Personen:

 

Aus dem Steuerungsgremium

(Iris Capatt)

Vergangenen Donnerstag hat sich das Steuerungsgremium von SLSP im Haus der Universität Bern ein weiteres Mal zu einer Arbeitssitzung zusammengefunden.

grosse_sitzung_335Seit der letzten Sitzung des Steuerungsgremiums am 02. Februar wurde im Rahmen der Projektarbeit wiederum ein grosses Arbeitspensum erledigt. So wurden durch die Mitarbeitenden in den Teilprojekten zahlreiche Arbeitspakete (= Lieferobjekte) vorbereitet und zum Teil auch bereits beendet. Eine wesentliche Aufgabe der Gesamtprojektleitung besteht in diesem Kontext dann darin, die Arbeitspakete inhaltlich zu koordinieren und für die jeweilige Sitzung des Steuerungsgremiums termingerecht aufzubereiten und abzustimmen.

Inhaltlich wurden in der 5. Sitzung vom 28. April folgende Themen behandelt:

  • Die im Teilprojekt 2 erarbeiteten Varianten für eine zukünftige Organisationsform von SLSP ebenso wie deren inhaltliche Bewertung wurden intensiv diskutiert und entsprechende Beschlüsse wurden gefasst.
  • Noch nicht abschliessend diskutiert wurde ein Modell für eine Projektbudgetierung für die 2. Phase von SLSP für die Jahre 2017-20. Hierzu gehörten auch erste Vorstellungen dahingehend, wie eine Finanzierung im Echtbetrieb ab 2020 aussehen könnte.
  • Eine paritätisch aus allen Landesteilen zusammengesetzte sogenannte AG Regelwerke und Standards wurde ins Leben gerufen und durch einen entsprechenden Arbeitsauftrag mandatiert.

Eine detaillierte Information über die erreichten Ergebnisse dieser Sitzung des Steuerungsgremiums sowie allgemein über den Stand des Projektes erfolgt für die eingeladenen Gäste an der Informationsveranstaltung zu SLSP am 10. Mai in Bern.

Hierüber hinaus informieren wir kontinuierlich über unseren Blog bzw. durch Vorträge zu unterschiedlichen Anlässen. Die Folien der Präsentationen an der genannten Veranstaltung nächste Woche werden wir über den Blog ebenso zur Verfügung stellen, ebenso wie kontinuierliche Berichte zur Arbeit in den Teilprojekten.

Das Steuerungsgremium trifft sich zur nächsten Sitzung im Juli 2016.

Aufbruchstimmung in der NEBIS-Verbundzentrale

(Jürgen Küssow)

NEBIS-iconsmallSchon bevor das Projekt Swiss Library Service Platform (SLSP) auf den Weg geschickt wurde, standen für die NEBIS-Verbundzentrale (NVZ) alle Zeichen auf Veränderung. Veränderung ist dabei in den vergangenen Jahren praktisch zu einer Konstante für die Verbundzentrale und den NEBIS-Verbund geworden, dem grössten Bibliotheksverbund der Schweiz. Bereits 2012/2013 führte die Aufnahme des Bibliotheksverbunds der Universität Zürich (Projekt INUIT) zu einer Umstrukturierung des NEBIS mit angepassten Entscheidungsebenen und neuen Gremien zur Repräsentation der Mitglieder und der strategischen Führung des Verbunds. Als Folge wurden die Prozesse im NEBIS auf die erweiterte Situation angepasst, die Verbundzentrale vergrössert und mit neuen Personen besetzt. Einen zusätzlichen Schub brachte im Frühjahr 2014 die Ankündigung des zweitgrössten schweizerischen Bibliotheksverbunds IDS Basel/Bern, dem NEBIS beitreten zu wollen.

Der „frische Wind“ in der NVZ sowie die Fusionserfahrungen aus den vergangenen Jahren und die Multilingualität im NEBIS mit einem beträchtlichen Anteil nicht-deutschsprachiger Bibliotheken kann nun gewinnbringend zur erfolgreichen Durchführung des Projekts SLSP eingebracht werden, in dem Teammitglieder der NVZ direkt beteiligt sind. Die in der NVZ herrschende zukunftsorientierte Dynamik wird entscheidend durch die Zusammensetzung des Teams getragen. Es wurde in den vergangenen zwei Jahren systematisch auf junge Kräfte gesetzt, die zusammen mit erfahrenen Bibliothekaren für ein neues Profil der Verbundzentrale und einer modernen innovativen Servicekultur sorgen. In dem Masse wie die NVZ sich in den vergangen zwei Jahren neu positioniert hat, wurde von Anfang an das NEBIS-Verbundteam von einer Begeisterung für SLSP und die Teilhabe an der Ausarbeitung der zukünftigen schweizerischen Verbundlandschaft getragen. Alleine diese hohe Motivation in der NVZ trägt einen grossen Anteil an den bisherigen durchweg positiven Erfahrungen im Projekt SLSP und sorgt für grosse Zuversicht innerhalb der NVZ, die Zukunft in SLSP erfolgreich mitzugestalten. Wir schauen daher gebannt auf die kommenden Monate, in denen SLSP zunehmend Gestalt annehmen wird und hoffen, dass unsere Begeisterung SLSP weiterhin zum Fliegen verhilft.

 

Innovation in der Wolke

(Iris Capatt)

Am 13. April konnte das Teilprojekt 1 „Dienstleistungen und Geschäftsmodelle“ der Gesamtprojektleitung SLSP das LieferobjektInnovationsplanung“ präsentieren. Teilprojektleiter Christian Oesterheld verwies an dieser Stelle unter anderem auf die Komplexität der Innovationsplanung innerhalb von SLSP. So betrifft die Innovationsplanung beispielsweise auch die Organisationsform und dem Finanzierungsmodell der Swiss Library Service Platform.

Eine gegenseitige Abhängigkeit mit Innovationen besteht insbesondere auch mit den Möglichkeiten, welche die Bibliothekssysteme der neuen Generation bieten. So beschreibt Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Direktor der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin, in seinem Beitrag im B.I.T. online die Chance, „Big Data“ im Bibliothekswesen dank cloud-basierter Systeme Realität werden zu lassen. Gelichzeitig zeigt er aber auch auf, dass dieses Potenzial nur dann genutzt werden kann, wenn die Prozesse in der Bibliotheksarbeit entsprechend verändert werden.

Hier finden Sie Degkwitz‘ Artikel „Innovationspotenziale cloud-basierter Bibliothekssyteme“

 

„Insgesamt ist das Projekt SLSP sehr ambitioniert angelegt und dies lässt hoffen.“

(Iris Capatt)

Josef Wandeler, Mitbegründer und Mitinhaber der Beratungsfirma Trialog AG in Zürich, hat in der Fachzeitschrift b.i.t. online einen Beitrag über SLSP verfasst.

Der Beitrag im b.i.t. online (2016, Nr. 1) beinhaltet Informationen zum Projekt Swiss Library Service Platform SLSP und eine persönlichen Einschätzung von Josef Wandeler.
Zudem gibt Andreas Kirstein, ein treibender Initiant des Projekts, in einem kurzen Interview Auskunft über bisherige Erfahrungen mit dem Projekt INUIT, welche ausländischen Projekte in Bezug auf SLSP spezielle Beachtung finden und worin die grossen Herausforderungen im Projekt bestehen.

Hier finden Sie den vollständigen Beitrag