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agentur hohes c

meint m.j aus z., dass religiöse botschaften nicht in den öffentlichen raum gehören, da es sich dabei um privatsache handelt. eben nicht, finde ich.

und jetzt hab ich mich ein wenig durch habermas gelesen, der (zusammen mit dem jetzigen papst) über “vorpolitische Grundlagen des demokratischen Rechtsstaates” nachdenkt. und da schreibt der gute mann zum schluss: “Säkularisierte Bürger dürfen, soweit sie in ihrer Rolle als Staatsbürger auftreten, weder religiösen Weltbildern grundsätzlich ein Wahrheitspotential absprechen, noch den gläubigen MItbürgern das Recht bestreiten, in religiöser Sprache Beiträge zu öffentlichen Diskussionen zu machen”….ja es sei von den säkularisierten Bürgern zu erwarten, dass sie sich anstrengen, diese Beiträge aus der religiösen in eine öffentlich zugängliche Sprache übersetzten..

es liese sich natürlich fragen, inwiefern der inhalt der gelben schrift auf blauem hintergrund ein beitrag zu welcher öffentlichen diskussion ist. aber vermute, dass das doch bei den meisten zitaten der fall ist!?

und da dies ein blog unter der domain der eidgenössischen technischen hochschule ist, sei aus dem erwähnten Büchli die “Pathologie der Vernunft” erwähnt, die eine “Höhrbereitschaft der Vernunft gegenüber den grossen religiösen Überlieferungen der Menschheit braucht”. Meiner Meinung nach rennt die eidgenössische technische hochschule ohne beide Ohren ihrem Machbarkeitswahn nach, als wäre die Wahrheit dasjenige, was machbar ist.

nur der anfang..

sind wir nur unsere Instinkte? über diese Frage bin ich gestolpert. Im Zusammenhang einer Geschichte, die während einem Krieg statt findet. Alles andere ist Maske. Oder unser Leben, wie wir es uns zurecht legen. So lange, bis wir selber glauben, dass DIES unser Leben ist. ok, von Natur aus bin ich ein wenig skeptisch bei sätzen die ein “so lange, bis wir selber glauben” enthalten. weil ich mich nämlich für einen skeptischen menschen halte. Und die Skepsis durchbricht ja gerade dieses endlose, fragende sich-vor-halten “man könnte es sich ja auch nur vormachen”.

existenziell betrachtet: da gibt es den überlebensinstinkt. die instinktive suche nach wärme. die instinktive festigkeit der sicherheit, des festhalten-was-man-hat. ist das schon die ganze pyramide? überleben, wärme, dann festhalten.

tiefer muss jeder selber gehen…was wäre bei mir dann alles maske? resp. was zur pyramide noch dazukommen könnte…

die sonne kommt dem näxt emal dran

interessant wenn man das letzte mal geschriebenes wieder liest. vor allem, wenn es irgendwie passt. von wegen der dunkelheit: beim velofahren durch die nacht um 18.00 abends hab ich mir überlegt wesshalb einem diese dunkelheit eigentlich so aufs gemüt schlägt. und im selben moment realisiert, dass man fragen muss: wesshalb diese dunkelheit eigentlich so aufs gemüt schlagen kann!? im sommer radelt man um diese zeit aufgestellt durch die stadt. kommt maa um diese zeit ausm büro steht einem die welt offen. im winter sehnt man sich nach hause, nur um zu hause das gefühl nicht mehr los zu werden, der tag sei gelaufen. tja.

nun den, ich hab mir einfach vorgestellt, die dunkelheit sei etwas, was auf der stadt liegt…also etwas was man auch (gedanklich) entfernen, subtrahieren sozusagen, kann. beim Vorstellen, dass das ganze Drumherum, Häuser, Strassen, Schienen, Menschen ja gleich dasteht wie wenn es hell wäre gab eine ähnliche stimmung wie wenn es wirklich hell ist. und ich war überrascht wie einfach man sich beeinflussen lässt. oder sich beeinflussen lassen kann. oder sich beeinflusst. welches von diesen drei auf einem zutrifft muss man selber erkennen.

man wünscht sich nicht eine ermüdende nacht. und keinen erfrischenden tag.

guät nacht

da werde schlau draus wer kann…dürfen dürfen alle

Steh auf sagt der Aktivismus, bleib noch ein wenig sitzen meint die gemütlichkeit.

Geh ans Werk befiehlt der Verstand, auch ruhe gibt kraft meint ein anderer verstand

Rede dich heraus empfiehlt der Überlebensinstinkt, steh dazu meint die weisheit dazu.

Langsamkeit. Dumpfheit: Lethargie?

Sein. Warten: Flegmatismus?

depression, stehen bleiben, sitzen bleiben. Das sind Dinge die keine Moderne schaffen!

Energische Energie, Motivation, Leistende Leistung, Verändernde Schöpfungskraft, so wünscht es der Stellenbeschrieb. Ein Wunsch als Befehl. Ein Befehl als Motivation? Oder ein Befehl zur Motivation? Aufstieg, Wachstum, Fortschritt, Wachstumsrate, immer schneller dreht sich der Zirkus: Befiehl der Leistung deine Energie an, Schöpfe aus der Energie die Schöpfungskraft, Schaffe dir Motivation durch deine Leistung, Wünsche dir, Motiviere dich, Schaffe dein Du, Schöpfe dein geleistetes Dein aus.

- Konstanz.. -

- ..auf hohem Niveau -

Wir haben uns festgebissen,

Wollen keinen Fortschritt missen,

Verändern unsere Umwelt nach Mass,

Verändern Andere, das macht Spass.

Oben, da hinauf, und von dort weiter, eine Nasenlänge weiter als der, der schon oben ist .

Daneben der Ausgleich. Von was eigentlich?

Vom Jagen? genau. Drum jagen wir ja jetzt dem Ausgleich nach. Jagen kommt vom sogenannten Ja-Gen. Ja ich kann viel, ja ich will alles, ja ich werde vor allem mehr.

- Ruhe.. -

-..auf hohem Niveau -

und wenn ich schon wandere durchs finster tal. finsternis ist ja auch relativ. aber finster ist es. ja und wenn ich überhaupt noch wandere. wer wandert denn schon gerne im finstern? wer wandert überhaupt im finstern? man muss es ja nicht mal gerne machen. schon das wandern im finstern alleine reicht aus. wozu? dass man sich nach dem ende sehnt. wenn nun noch das vertrauen flöten geht, dann sieht es düster aus. aber das vertrauen kommt mit dem wandern im dunkeln. es bleibt ja auch nichts anderes übrig. sonst könnte man ja gleich stehen bleiben. drum sag ich ja: schon das wandern im finstern alleine reicht aus.

von glauben und christen

“Die Menschheit schreitet stetig vorwärts, aber der Mensch bleibt immer gleich”. herr goethe kommt mir in den sinn wenn man hört, wenn man in eine kirchengeschichte vorlesung geht, wenn man interesse dran hat, und wenn man das auch will, wie luther, seines zeichens 500 und 1 jahr älter als ich, die gerechtigkeit aus glauben sozusagen wiederentdeckt hat. ein christ baut keinen mist. das könnte als ziel noch so einigermassen stimmen. was aber energisch von der hand zu weisen ist, ist der umkehrsat, dass eine/r, die/der keinen mist baut, ein/e christIn ist. wenn er/sie es denn überhaupt beansprucht. hat nicht DER christ auch zu einem brisanten thema gesagt, dass “wer mist isst, nicht kein christ ist” (ein wenig freischaffend übersetzt)! der thematische zusammenhang ist auch gegeben, nur geht es dabei um was drauffolgendes. drum lassen wirs mal damit.

die gerechtigkeit aus glauben. Ein glaubender glaubt, weil der glaubende an den glauben glaubt. und das allein ist schon herausforderung für den glauben. denn so überlegt, glaubt man nicht mehr an die überlegenheit moralischer überlegenheit. um es paradox zu formulieren. die überlegenheit besteht im Unterlegen. nun ist das nicht einfach ein billiges  “sei schwach, dann bist du stark”. denn der moralischen perfektion wirklich zu unterlegen, bedeuted tapfer zu sündigen und tapferer zu glauben, wie es der vorhin schon erwähnte begnadete kopf des 16.jahrhunderts auch formuliert hat. tapfer für falsches gerade zu stehen resp. einzugestehen. dann folgt das trotzige “Dennoch” des glaubenden, dass sich an sich und DEN christ wendet und gewendet wird. in das liebevolle Dennoch von DEM christen.

gegenüber den schneggen

konstanz ist, wenn man von morgens bis abends in einem gut besuchten cafe sitzt und das ganze dann aus der ferne in einem zeitraffer anschaut. auch ne art konstanz ist, dass man uni trägt. der herr, die dame, das girl, die jungs, die elegante dame über mittag, der etwas bieder mitfünfziger über mittag, die Einkaufende, der Herumschauende, alle tragen sie uni. oder fast. wenns hoch kommt gestreift oder gar karriert. nur ja keine muster, nichts auffallendes, extravagantes, extrovertiertes, womöglich aufdringliches. nichts, bei dem man überlegen muss, ob man dies nun in der öffentlichkeit tragen kann oder nicht. und vor allem bei welcher gelegenheit. bunte muster, wiederholende muster, muster mit einem sujet, dass keinem der geometrischen grundformen entspricht, ist älteren damen vorbehalten. den geblümelten frauen eben. im geiste taucht das bild einer belebten strasse in einem afrikanischen land auf. komplet invertierte farbenverhältnisse! wenn man hier bei uns überhaupt von farbenverhältnissen sprechen kann. der blick an mir herunter zeigt es: eben.

der typische vater kommt von links und geht nach rechts. zwei weibliche begleiterinnen. das kind klettert vorne in dem gefährt, welches man aus respekt vor den ingenieuren und konstrukteurinnen und industriedesignern nicht mehr als kinderwagen bezeichnen kann, herum. so halb ausserhalb der dafür wohl vorgesehenen sitzzone. es braucht jedoch schon einen halben schnellen schritt und beherztes zugreifen der einen weiblichen begleiterin um den blick des guten vaters überhaupt in die richtung des kindes zu lenken. denn er ist ja am buggy lenken. also schieben. oder schiebt seine gedanken hin und her. oder seine blicke schieben sich an dieser und derer mitpromenierenden vorbei. soviel dazu.

wie kann man diese jungfrauennachmittagsfröhlichkeit beschreiben oder gar bezeichnen? diese gruppe, die den polterabend (das wort ist ja eigentlich unisex…wieder uni!) bereits am nachmittag beginnt. eine gruppe, die sich ohne die herausstechende (wer hätte es gedacht, weiss im kontrast zu schwarz…soviel zu farben) frau nie so getroffen hätte. bewahre! aber man hats lustig. dümlich-gekünstelt, stier-witzig. man spürt förmlich den schrei nach der notwendigkeit von alkohol, damit die stimmung zu stande kommt. die stimmung, die dann gleichförmig aus der gleichförmigkeit herauswachsen kann. so gehen sie von rechts nach links.  wie die meisten teilnehmerinnen, die schauen auch ein wenig rechts und links.

asiatinnen auf ihrer hochgeschwindigkeitspilgerreise von einem fotohintergrund zum Nächsten. denn das sujet bleibt sich ja gleich. einmal sie, dann sie. dann wieder die erste. anschliessend nochmal die zweite. man hat ja auch zwei lichtbildmaschinen.

schön eigentlich, wie man bei den heute möglichen mobilitätshilfen doch noch zu fuss unterwegs ist. warum find ich das überhaupt schön?

die verneinung des zustimmenden statt die bejahung des ablehnenden.

zeit ist was schönes. zeit geben ist was schönes. zeit haben ist was schönes. keine zeit haben kann auch schön sein. haben zeit und Schönes gemeinsames?! Schönes braucht zeit oder auch nicht. ein schönes foto ist schnell gemacht. etwas schönes erlebt geht blitzschnell. geht was zu lang geht die schönheit wieder. sonst wäre es ja nicht zu lang sondern einfach schön lang.

was meinen eigentlich die freisinnigen mit “wir liberalen”. das tönt so selbstverliebt. kann man freiheit selber machen? frei sein versus frei werden. entweder ist die zeit frei zu werden schöner oder die zeit frei zu sein. wenn es die zeit frei zu werden ist, dann ist das so mässig. also ist es die zeit frei zu sein? sind wendungen zum guten schöner als das gute selber? immer die gleiche frage. ob das gute an guten einbüst, wenn es erste einmal da ist. respektive ob die errinerung das entscheidende ist. man nimmt an, die vergeht, und dann wird das gute selbstverständlich. also ist das gute nur gut, solange die errinnerung noch gut ist, also funktioniert. die errinnerung an das ungute davor. aber das kann es doch auch nicht sein. ja da ist wiedermal mein evergreen-thema. ist das gute vom unguten abhängig, also nicht selbstexistent? ich kann es irgendwie nicht glauben. ich finde: die verneinung des zustimmenden statt die bejahung des ablehnenden! und die bejahung des abgelehnten und ob auch noch die zustimmung des verneinten kommt, ist abhängig vom schönen und guten des gemeinten.

bis zum schluss lesen

regelmässig unregelmässig. das ist halt so. so und nicht anders. noch nicht. nix die bohne. hauptsache n.

also im kraut und rüben dieses geschreibsel hat ja auch solches platz, was nicht gerade ausgekochter käse ist aber doch annähernd. so was in der art da. heute beschäftigt mich vor allem meine CPU-Temp. fast ein wenig stolz, bin ich doch dran mein “eigenes” superkarambasystemmonitortheme zu erstellen…tja und seit ich dran bin, merk ich dass mein guter alter begleiter, der für die verbindung zum internet und vieles andere mehr aufkommt irgendwie richtiggehend ein hitzkopf ist. schade eigentlich. muss mich wohl mal erkundigen, obs da dinge zu überprüfen gibt. gut, es ist düpig, das aussenklima, aber trotzdem. trotzdem verwende ich trotzdem noch viel. ist ja auch kein grund dermassen heiss zu reagieren, das aussenklima mein ich; also reagieren tut der  rechner. jawoll.

was auch noch lernwert ist, ist das wort klimakterium. ein hammer wort…ok, der inhalt ist ein wenig konfusierend, unter umständen. trotzdem mir gefällts.

der zustand wie er ist

wenn die liebe der zustand ist, in dem der mensch die dinge am meisten sieht wie sie nicht sind (so sieht es Nietzsche), ist sie auch nicht erstaunlich. denn erstaunlich ist nur der blick, der offen legt wie etwas ist. es gibt doch viel mehr irrige ansichten als solche die zutreffen…wenn ich mich nicht irre. auf jeden fall ist man eher auf der suche nach dem blick auf das, was ist als nach dem blick auf das, was nicht ist. die phantasie kann zwar auch erstaunlich sein, aber eben irrig wie träume. und träume müssen irrig sein, auch wenn die wahrheit drin liegt wird sie doch verirrt dargestellt.

schönheit und erstaunen sind verwandt. möglicherweise über die tante naivität oder den onkel sinn. sinnigerweise macht sinnliches sinn. und es gilt eben auch, dass es besser ist sich über eine rose zu freuen, als ihre wurzel unter dem mikroskop zu untersuchen. erstaunen über etwas unschönes ist erschrecken.

liebe ist erstaunlich schön. verwirrend gerade weil ihr jede irrigkeit abgeht. wo begegnet man dem sonst schon?

ganz normal

der stellvertreter des zuständigen beamten der stadt besucht mit absicht uninformiert den herrn P. an einem tagtäglichen tag mitte der woche. er hat ihn gerufen, den nachbarn nebenan, das war gestern. heute ruft jener ihn, aber mit dem telefon. was sich besser bewährt als im vorgarten wegen dem hund im hinterhof und dann an der türe, da die klingel hörbar still blieb. der elektriker hatte vergessen die klingel im stromkreis einzugliedern. so kehrte er unverrichteter dinge wieder zurück ins netz seiner arbeitskollegen und seiner zuständigen beamtin der stadt, der stromversorgung. so ging es.


oHa!

tummeln sich diverse fische hier...hab ich mir beinahe gedacht.

kategorisches

 

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