Jan 02

PS:

Posted in Uncategorized      No Comments »

Klassische Displayleichen hatte es allerdings auch… wenngleich mir auch hier versichert wurde, dass die Monitore der Studierendenlounge nur vorübergehend ausser Betrieb seien.

Jan 02

Die Feiertage geben mir die Zeit, noch einmal die Fotos meines Besuchs an der Universität in Addis Ababa anzuschauen, die schon aufgrund dieses Apparates gut in diesen Blog passen (und damit den Titel dieses Posts konterkarieren):

Tatsächlich jedoch war (zumindest laut Auskunft meiner Gastgeber) der Hibernationsmodus dieses Geräts nur vorübergehender Natur, er war ohne Strom und Internet an einem trockenen Ort zwischengelagert worden, um später wieder seinem Zweck zu dienen: Dem Herunterladen kostenloser Open Source Software, auf dass die Studierenden sich über eine CD mit den notwendigen Programmen versorgen können. Eine Variante offenbar des Freedom Toasters.

Der Standort des Geräts war bzw. ist übrigens das Ethiopian Institute of Architecture, Building Construction and City Development und der Grund für meinen Besuch ausgerechnet dort war zum einen die bereits existierende Kooperation mit der ETH – zum anderen die attraktiven Räumlichkeiten:

Der Besuch dort war aber nicht nur deshalb lohnenswert, sondern in erster Linie aufgrund meiner Eindrücke. Der Kollege, mit dem ich mich vorgängig verabredet hatte, war so unglaublich vielseitig talentiert, dass es eine helle Freude war: Er sorgte nicht nur für die lokale IT-Infrastruktur inklusive WLAN, sondern bot auch die entsprechende Lernumgebung an, technisch wie inhaltlich: Neben dem obligatorischen Moodle gab es auch Wikis, Blogs und eine Bilddatenbank, wobei der besondere Kniff darin lag, dass alle Inhalte lokal gespiegelt wurden, um der miserablen Internetverbindung Paroli zu bieten. Darüber hinaus gab es zahlreiche Kurs- und Workshopangebote (auf dem Bild ist ein Werbebanner eines Barcamps zu sehen) – eine solche Fülle hätte ich nicht erwartet! Insbesondere, da es andererseits am Notwendigsten fehlte: Neben der problematischen Stromversorgung und dem erwähnten schmalen Zugang zum globalen Netz fehlten auch die für uns selbstverständlichen Kabel, was wiederum für meine Mitbringsel etwas unglücklich war: Die für die Aufzeichnung von Vorträgen sehr nützlichen, bei uns nicht mehr im Einsatz befindlichen Geräte von Epiphan verlangen eben eine USB-Verbindung, für die die entsprechenden Kabel dann leider nicht in ausreichender Zahl und in der notwendigen Länge vorhanden waren. So also endete mein Versuch, die Kollegen mit der gewünschten Technik auszustatten, zunächst an einem Kabel für 10 Franken. Und ich wurde mir bewusst, dass ich den klassischen Anfängerfehler gemacht hatte, mich nicht vorgängig über die Infrastruktur zu informieren. Hoffen wir, dass ich das mit einem kleinen Paket gen Äthiopien ausbügeln kann.

PS: Hier noch ein Beweis der technischen Fertigkeiten meines Gastgebers – der Server wurde in Ermangelung eines Gehäuses in ein selbst gebautes Chassis aus leeren CD-Boxen eingepasst.

 

 

 

Nov 28

20111128-163302.jpg

Nov 21

Und en passant erfahre ich dann auch, dass die UPV schon sieben Hörsäle mit Matterhorn Capture Agents ausgestattet hat und die Ausstattung sieben weiterer Räume plant. Die Lösung ist, was der Engländer “down-to-earth” nennen würde, aber der Verzicht auf dezidierte Mikrofone und der Einsatz von Decken- bzw. Raummikrofonen bringt neben starken qualitativen Einbussen eben auch eine Reduktion der Ausfallquote mit sich.

Nov 21

Auch die UPV hat mit Touchtables experimentiert, das Ergebnis ist natürlich genau so funktionsuntüchtig wie alle anderen Beispiele dieser Serie – und noch dazu ein Fall für die Rechtsabteilung von Apple, würde ich meinen.

PS: Die Erkennung der Ausrichtung eines Fotos in WordPress spottet jeder Beschreibung.

Nov 21

Wer mich (ein wenig) kennt, wird wissen, warum es seit dem Sommer keinen Post mehr gegeben hat. Es ist daher auch kein Zufall, dass eine Dienstreise nach Valencia Anlass für diese Zeilen war, denn neben einem 9-stündigen Sitzungsmarathon zum Projektauftakt für das europäische Forschungsprojekt “transLectures” bot diese auch Anlass für einen Blick auf die Arbeiten im Bereich Multimedia an der UPV, der technischen Hochschule in Valencia. Dort wurde mit Polimedia eine im Aufbau originelle, in der Realisierung simple und in den Ergebnissen überzeugende Lösung für anspruchsvolle Vortrags- oder Vorlesungsaufzeichnungen entwickelt. Das Herzstück ist ein weisses Studio (inzwischen sind es wohl drei Räume), das gut ausgeleuchtet die Vortragenden aufzeichnet, die sich auf eine vor oder rechts neben ihnen dargebotene Präsentation beziehen. Durch diese Anordnung wird in der Zusammenführung der beiden Videos (Vortragende und Präsentation) der Blick in Richtung des Publikums kombiniert mit dem Blick auf die Präsentation – Bluebox lässt grüssen. Für einen moderaten Betrag wird damit eine fernsehähnliche Darbietung ermöglicht. Dazu gibt es noch das Konzept der “Educational Pills”, demzufolge die Vorträge in etwa 10-minütige Einheiten unterteilt werden, die ihrerseits als “Educational Resources” zur Verfügung gestellt werden (Metadaten inklusive).  Mit einer Ausnahme, hoffe ich.

Der Vollständigkeit halber sollte erwähnt werden, dass Polimedia sich auch als Video Management System versteht, allerdings liegen hier sicherlich nicht seine Stärken. Logisch also, dass die Kollegen an der Integration mit Opencast Matterhorn arbeiten, die auch Teil des erwähnten Projektes ist. Und vielleicht schaffen sie dann auch den Wechsel von der doch noch recht aufwändigen Handarbeit mit WMV-Dateien hin zu einem echten VMS.

Jun 20

Neben der im letzten Post angedeuteten Beschäftigung mit HTML5 (dazu später mehr) steht derzeit die Öffnung von Repositorien und deren Aggregation auf der Tagesordnung. Da ist einerseits die staubtrocken anmutende Open Archive Initiative (OAI), die zwar eine beeindruckende Liste von meist bibliothekarischer Archive auflistet, letztlich aber keine sicht- oder nutzbare Oberfläche anbietet, um eine Suche über diese durchzuführen. Schade, so bleibt der Nutzen eher verborgen. Etwas besser sieht es da bei den Open Educational Resources (OER) aus, wenngleich diese über alle Bildungsebenen hinweg etwas zu breit angelegt scheinen. Schlimmer aber ist der Umstand, dass eine ganze Reihe der Links in die Leere oder in zugangsgeschützte Bereiche führen – da fehlt offenbar das technische Konzept einer persistenten Verlinkung oder das redaktionelle einer konstanten Prüfung, was angesichts der über 30,000 Objekte allerdings auch viel verlangt ist. Immerhin aber habe ich feststellen können, dass SciVee einer der Inhaltslieferanten ist, wenngleich sie mit etwa 300 Videos nur ein Bruchteil ihrer Inhalte auf diesem Wege teilen.

Jun 08

Test

Posted in Uncategorized      No Comments »

Your browser does not support the video element.

Mar 18

Das ist hoffentlich Symbol und Katalysator zugleich: Geld für die Bereitstellung freier Bildungsinhalte.

Mar 17

Ein äusserst ansehnliches Portal speziell für Forschungsprojekte hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft DFG mit dem DFG Science TV zusammen gestellt: In mehreren kurzen Episoden werden Forschungsprojekte vorgestellt, wobei zum einen die Vielfalt der Disziplinen, aber auch der Umsetzungsformen überrascht: Von Epidemologen vor Ort in Indien über Aachener Bauingenieure im Labor bis zu Ornithologen im Bodensee reicht die Palette. Überzeugend auch das Design des Portals, das die Serien fast wie ein Forschungstagebuch (oder eben “blogartig”) präsentiert und Such- bzw. Sortierfunktionen anbietet; dazu ein netter Videoplayer. Negativ fällt schon nach kurzer Nutzung das Voice-Over im Intro auf, das spätestens nach der fünften Episode gehörig auf die Nerven geht. Und noch ein Überraschung zum Schluss: Die Beiträge werden wohl in Koproduktion zwischen den Forschenden selbst und Videoexperten hergestellt, die Vorbereitung, Planung und Postproduktion übernehmen; so jedenfalls verstehe ich die Ausschreibung.

Am anderen Ende der Skala ist wohl inzwischen SciVee angekommen, das ursprünglich als “YouTube für die Forschung” gestartet worden war, nun aber zu einer Müllhalde für pseudowissenschaftliche Werbung und echtem Abfall verkommt.

PS: Wie es sich gehört, findet sich auch auf dieser Müllhalde das eine oder andere Juwel

Olaf A. Schulte