ETH-Klimablog - Schlagwort 'Kompensation'

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Archiv

Die Geschichten vom Wald und von Öfen

27.03.2012 von Doktorand , ETH Zürich

«Ich verkaufe die Nicht-Existenz eines unsichtbaren Gases» – Das war nun schon so oft mein ungefähr dritter Satz in einem Smalltalk-Gespräch auf einer Party. Meistens musste ich den Satz dreimal wiederholen und anschliessend ausgiebig erklären: Die Firma, in der ich arbeite, verkauft «CO₂-Emissionsreduktions-Zertifikate». Die Konzepte des CO₂-Handels sind tatsächlich sehr weit entfernt vom Alltag – aber dennoch im Smalltalk sehr ergiebig. weiter lesen »

Machtprobe um die Regulierung von Flugemissionen

15.03.2012 von Dr. , ETH Zürich

Nachdem ein globales Klima-Abkommen im letzten Jahr nicht zustande gekommen ist, setzen viele Beobachter ihre Hoffnung auf eine Bepreisung von Importen anhand eines „Klimazolls“. Die Umsetzbarkeit solcher einseitiger Massnahmen ist abhängig von rechtlichen Fragen, aber vor allem auch abhängig von der Machtkonstellation im politischen Spiel der beteiligten Länder. Dies zeigt das Beispiel der Flugemissionen. weiter lesen »

Bedrohte tropische Moore

06.10.2011 von Prof. , ETH Zürich

Moore sind riesige Kohlenstoffspeicher. Indonesiens Moore beispielsweise speichern rund 2’700 Tonnen Kohlenstoff pro Hektar. Der Erhalt der Moore ist wichtig: Denn wenn ein Moor entwässert wird, oxidiert der Torf und es entstehen hohe CO₂-Emissionen. weiter lesen »

EU will Flugverkehr in Emissionshandel einbinden

25.08.2011 von Prof. , ETH Zürich

Die Europäische Union beabsichtigt, im Januar 2012 ein gross angelegtes klimapolitisches Experiment zu starten. Dazu will sie den Flugverkehr in ihr Emissionshandelssystem (ETS, Emissions Trading System) integrieren. Ein Experiment ist dies, weil die Klimapolitik bisher weitgehend territorialstaatlich organisiert war. weiter lesen »

Jambo Afrika, Klimaschutz hier & dort!

09.08.2011 von Gastautor , myclimate

Eben bin ich zurückgekehrt vom Besuch unserer Projekte in Afrika. Unter anderem war ich bei Anthony, einem Projektpartner in Kenia: Er und sein Team installieren in den nächsten drei bis fünf Jahren 52’000 effiziente Kocher für Familien in den ländlichen Regionen um den Kakamega-Regenwald – dem letzten Regenwald in Kenia. Mit Hilfe dieser Kocher werden in den nächsten 7 Jahren rund eine Vierteilmillion Tonnen CO₂ eingespart, soviel wie 100’000 durchschnittliche Autos jährlich in der Schweiz ausstossen. Dank den myclimate-Kompensationsgeldern liegen die Kosten für eine Kochstelle bei nur 200 bis 300 kenianischen Schillingen statt der üblichen über 1’000 Schillingen. weiter lesen »

Energiewende und Klimaschutz sind kein Widerspruch

14.06.2011 von Gastautorin , BAFU

Der Bundesrat will allmählich aus der Atomenergie aussteigen und die fünf Kernkraftwerke der Schweiz nicht mehr erneuern. Bis 2020, dem nächsten Meilenstein der Klimapolitik, soll demnach die älteste Anlage in Beznau stillgelegt werden. Diese Leistung von 365 Megawatt muss entweder eingespart oder anderweitig bereitgestellt werden. weiter lesen »

Klimaneutrales Weide-Beef

26.05.2011 von Prof. , Bundesamt für Landwirtschaft

Die Landschaften im Alpenraum, wie wir sie heute kennen, wären undenkbar, wenn es keine Rinder und Schafe gäbe, welche das darauf wachsende Gras für die menschliche Ernährung nutzbar machen würden. Die Kehrseite der Medaille ist, dass die Wiederkäuer bei der Verdauung des Grases Methan, ein potentes Treibhausgas, ausstossen. weiter lesen »

CO2-Reduktion durch Waldschutz – Bericht aus Kenia

14.04.2011 von Doktorand , ETH Zürich

Quelle: Tim Schloendorn

In diesem Blog wurde schon mehrfach von REDD – englisch für «Verminderte Emissionen durch verhinderte Abholzung und Degradierung» – gesprochen. In diesem Beitrag werde ich die konkreten Abläufe vor Ort genauer beleuchten. Dies anhand des weltweit ersten Projekts, das CO₂-Zertifikate für REDD auf den Markt gebracht hat. weiter lesen »

Nichts tun kostet mehr!

20.12.2010 von Gastautor , myclimate

Die Welt blickte letzte Woche nach Cancún, wo ein kleiner, aber wichtiger Schritt in Richtung «low carbon society» geglückt ist. Auch die Schweiz hat als Mitglied der Environmental Integrity Group ihren Beitrag geleistet:  weiter lesen »


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