ETH-Klimablog - Schlagwort 'Emissionshandel'

ETH life zum Thema

Welternährung: «Ein nahrhafter Denkanstoss» (17.10.13)
Klimaforschung: «Klimaforschung im Dialog» (4.10.13)
Klimaforschung: «Emissionen verpflichten uns langfristig» (27.9.13)
Energieforschung: «Der Asket unter den Motoren» (12.9.13 )

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Die Beiträge geordnet nach Wissensgebieten rund um den Klimawandel:
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Archive

Flugverkehr: freiwillig kompensieren trotz EU-ETS

19.07.2012 von

Seit dem 1.1.2012 ist der internationale Flugverkehr ins Europäische Emissionshandelssystem EU-ETS einbezogen. Wir von myclimate begrüssen dies als weiteren kleinen – leider nur regionalen – Schritt hin zum Verursacherprinzip. Die freiwillige CO₂-Kompensation bleibt weiter unabdingbar. Nötig beim Flugverkehr wäre baldmöglichst ein globaler ETS-Ansatz mit ambitionierterem Emissionsziel und voller Kostenübernahme der Klimagasemissionen und/oder eine obligatorische CO₂-Kompensation.

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Die Geschichten vom Wald und von Öfen

27.03.2012 von

«Ich verkaufe die Nicht-Existenz eines unsichtbaren Gases» – Das war nun schon so oft mein ungefähr dritter Satz in einem Smalltalk-Gespräch auf einer Party. Meistens musste ich den Satz dreimal wiederholen und anschliessend ausgiebig erklären: Die Firma, in der ich arbeite, verkauft «CO₂-Emissionsreduktions-Zertifikate». Die Konzepte des CO₂-Handels sind tatsächlich sehr weit entfernt vom Alltag – aber dennoch im Smalltalk sehr ergiebig. weiter lesen »

Machtprobe um die Regulierung von Flugemissionen

15.03.2012 von

Nachdem ein globales Klima-Abkommen im letzten Jahr nicht zustande gekommen ist, setzen viele Beobachter ihre Hoffnung auf eine Bepreisung von Importen anhand eines „Klimazolls“. Die Umsetzbarkeit solcher einseitiger Massnahmen ist abhängig von rechtlichen Fragen, aber vor allem auch abhängig von der Machtkonstellation im politischen Spiel der beteiligten Länder. Dies zeigt das Beispiel der Flugemissionen. weiter lesen »

Internationale Klimaverhandlungen: Teufel steckt im Detail

20.12.2011 von

Das Ergebnis der Klimaverhandlungen in Durban zeigt, wie wichtig einzelne, wenig beachtete Regeln für den Erfolg eines internationalen Klimaabkommens sein können. Solche Regeln setzen Anreize für die teilnehmenden Staaten und können über Erfolg oder Misserfolg eines Abkommens entscheiden. Auf ein richtiges Design solcher Regeln sollte in den kommenden Verhandlungen verstärkt geachtet werden. weiter lesen »

UN-Klimakonferenz: lebenserhaltende Massnahmen für den Verhandlungsprozess beschlossen

12.12.2011 von

Nach über zwei Wochen zähen Verhandlungen hat die UN-Klimakonferenz «COP17» in Durban minimale Fortschritte erzielt. Dies nachdem die Konferenz nach einer über anderthalbtägigen Verlängerung kurz vor dem Scheitern stand. Die Beschlüsse von Durban kommen lebenserhaltenden Massnahmen für den Verhandlungsprozess gleich. Auf dem Weg der Besserung, sprich auf dem Weg zum Erreichen des allseits akzeptierten 2-Grad-Ziels, ist der Patient Erde noch lange nicht. weiter lesen »

EU will Flugverkehr in Emissionshandel einbinden

25.08.2011 von

Die Europäische Union beabsichtigt, im Januar 2012 ein gross angelegtes klimapolitisches Experiment zu starten. Dazu will sie den Flugverkehr in ihr Emissionshandelssystem (ETS, Emissions Trading System) integrieren. Ein Experiment ist dies, weil die Klimapolitik bisher weitgehend territorialstaatlich organisiert war. weiter lesen »

Jambo Afrika, Klimaschutz hier & dort!

09.08.2011 von

Eben bin ich zurückgekehrt vom Besuch unserer Projekte in Afrika. Unter anderem war ich bei Anthony, einem Projektpartner in Kenia: Er und sein Team installieren in den nächsten drei bis fünf Jahren 52’000 effiziente Kocher für Familien in den ländlichen Regionen um den Kakamega-Regenwald – dem letzten Regenwald in Kenia. Mit Hilfe dieser Kocher werden in den nächsten 7 Jahren rund eine Vierteilmillion Tonnen CO₂ eingespart, soviel wie 100’000 durchschnittliche Autos jährlich in der Schweiz ausstossen. Dank den myclimate-Kompensationsgeldern liegen die Kosten für eine Kochstelle bei nur 200 bis 300 kenianischen Schillingen statt der üblichen über 1’000 Schillingen. weiter lesen »

Emissionshandel – nach wie vor eine clevere Idee

17.06.2011 von

Der Handel mit CO₂-Emissionsrechten ist ein Instrument, um den steigenden Ausstoss von Treibhausgasen in den Griff zu bekommen. Allerdings war dieses klimapolitische Instrument in letzter Zeit heftiger Kritik ausgesetzt: Vielen erscheint das Vergeben eines «Rechts auf Verschmutzung» weiterhin als unmoralisch. In der gleichen Logik wird der Kauf von Zertifikaten, welche aus Reduktionsprojekten in Entwicklungsländern stammen, mit «Ablasshandel» gleichgesetzt, also dem Freikaufen des eigenen schlechten (Umwelt-)Gewissens. weiter lesen »

«Low Carbon Economy» als Ziel

03.05.2011 von

Zu stark wird die aktuelle Klimadebatte geprägt vom «Entweder-Oder-Schlagabtausch»: Reduktion im In- oder Ausland? Staatliche Rahmenbedingungen oder Freiwilligkeit? Atomausstieg oder Klimaschutz? Meiner Meinung nach helfen diese Entweder-Oder-Diskussionen nicht weiter und sind auch nicht nötig. weiter lesen »


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