ETH-Klimablog - Klimaforschung - Ist das 2-Grad-Klimaziel am Ende?

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Ist das 2-Grad-Klimaziel am Ende?

20.11.2012 von

Ende Monat, dieses Mal in Doha (Katar), versammeln sich wieder um die 200 Länder zum UN-Klimagipfel, der jährlichen Klimakonferenz der Vereinten Nationen (UNFCCC). Erneut werden die Länder versuchen, eine globale, rechtlich verbindliche und faire Lösung zu finden, um die globale Erwärmung auf zwei Grad Celsius zu beschränken. Doch wie steht es um das 2°C-Ziel. Ist es überhaupt noch erreichbar?

In letzter Zeit stand das 2°C-Ziel vermehrt unter Beschuss. Der ehemalige Generalsekretär der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC) zum Beispiel äusserte sich dieses Jahr, dass das 2°C-Ziel nicht mehr erreichbar sei. Andere Personen wie Todd Stern, der US-Sondergesandte für Klimawandel, erklärten, dass das 2°C-Ziel der falsche Ansatz sei. Denn Politik sei die «Kunst des Möglichen». Vielmehr müssten flexiblere Wege gesucht werden zur Lösung des Klimaproblems. Um die 40 Prozent der Länder der Klimakonferenz wiederum möchten eigentlich eine Verschärfung des Zieles auf 1.5°C. Es sind dies die Länder, für die die Folgen bereits bei einer Erwärmung von 2°C schwer tragbar wären.

Ob das Verfolgen des 2°C-Ziels ein politisch gangbarer Weg ist oder nicht, ist eine politische Angelegenheit, die ich hier nicht weiter besprechen möchte. Beleuchten möchte ich die Frage, ob das 2°C-Ziel aus wissenschaftlicher Sicht noch erreichbar ist.

Die Lücke wird grösser

In meinen bisherigen Blogbeiträgen habe ich bereits die Lücke zwischen den Emissions- und Klimazielen besprochen, sowie die Möglichkeit, diese Lücke zu schliessen. Um die Lücke zu schliessen, müsste die Politik natürlich dem Klimaschutz eine hohe Priorität verleihen – und das ist derzeit deutlich nicht der Fall1. Die Lücke zwischen Emissions- und Klimazielen besteht also. Soll deswegen das 2°C-Ziel aufgegeben werden? Auf keinen Fall.

Das 2°C-Ziel ist noch erreichbar

Neue wissenschaftliche Studien2,3 zeigen, dass das 2°C-Ziel erreichbar ist, auch wenn die Länder ihre Emissionen bis 2020 nicht weiter als versprochen senken – jedoch nur mit höheren Kosten und höheren technologischen Risiken.

Wieso betonen die Wissenschaftler denn trotzdem immer wieder, dass die fürs 2020 vorausgesagten Emissionen nicht auf dem 2°C-Pfad liegen? Weil es laut den neuen Studien eben doch eine Rolle spielt, was wir bis 2020 erreichen. Denn werden bis 2020 keine Anstrengungen unternommen und bleibt eine grosse, sofort wirksame Richtungsänderung in 2020 aus, steuern wir auf eine Erwärmung von drei bis fünf Grad zu1.

Die Wissenschaft zeigt, dass es nach wie vor möglich ist das 2°C-Ziel zu erreichen – zusätzliche Anstrengungen braucht es aber so oder so, jetzt oder ab 2020.

Ob das 2°C Ziel noch erreichbar ist, ist zwar eine wissenschaftliche Fragestellung, hängt aber am Ende von den politischen Entscheidungen ab. Einmal mehr ist es also eine politische Frage, wie lange man warten möchte (und damit die Risiken zum Scheitern erhöht), um die Wende auch in der Realität zu schaffen. Die Entscheidung, wie dringend Klimaschutz ist, liegt bei den Politikern und damit auch bei uns. Wir können uns entscheiden zwischen kurzfristig hohen Kosten aufgrund von sofortigen Emissionsreduktionen und langfristig höheren Risiken und noch höheren Kosten.

Literaturhinweise

1 UNEP 2012. The Emissions Gap Report 2012. United Nations Environment Programme (UNEP), Nairobi. ISBN: 978-92-807-3303-7.

2 OECD (2012) OECD Environmental Outlook to 2050. ISBN 978-92-64-12216-1, 353.

3 van Vliet et al. (2012) Copenhagen Accord Pledges imply higher costs for staying below 2°C warming. Climatic Change, 113, 551-561, 10.1007/s10584-012-0458-9.

Zum Autor

Joeri Rogelj ist Doktorand in Klimaphysik an der ETH Zürich. Er ist Hauptautor des UNEP-Berichts «The Emissions Gap Report 2012» und Teil der ETH-Delegation an den Klimaverhandlungen in Doha. Persönliches Zitat und Biografie

 





Kommentare (19) >Alle Kommentare aufklappen>Alle Kommentare zuklappen

@Kommentar von Michael Dittmar. 23.11.2012, 23:42
@Kommentar von Hansulrich Hörler. 23.11.2012, 16:20

Sich definitiv und für immer auf bestimmte Energiequellen festzulegen erscheint mir äusserst dumm und kurzsichtig. Festlegen muss man sich nur bei der Energieform, die man als nächstes einsetzt, nicht aber bei den Energieformen, die man erforscht.

Nukleartechnik kann man beispielsweise nicht auf die heute dominanten once-through-Reaktoren, die mit Uran als Brennstoff arbeiten, einschränken. Es gibt ein ganzes Universum von Nukleartechniken und erforscht wurde in den letzten Jahrzehnten praktisch nur wenig bis zu asymptomatisch fast nichts.

Die ideale Energiequelle liefert Strom und etwas Abwärme, benötigt kaum Platz und wenig Input und erzeugt neben Strom kaum schädlichen Output. Irgendwann wird die Menschheit eine derartige Energiequelle finden und entwickeln.

Die Landschaft mit „Energiesammlern“ zu überbauen erscheint mir dagegen äusserst unattraktiv. Aber wenn es unbedingt sein muss kann man auch damit leben, allerdings müssen die Energiesammler (Windturbinen, Solarpanel) nicht unbedingt „in my backyard“ sein.

Gäbe es eine Energiequelle, die CO2-freien Strom zum Nulltarif (jedenfalls sehr billig) liefern würde, wäre das Klimaproblem schon in 10 Jahren gelöst. Man könnte damit synthetisch Treibstoff aus CO2 und Wasser im Überfluss herstellen und einen Teil des so erzeugten synthetischen Öls zurückpumpen in jetzt sich entleerende Rohölfelder. Eine perfektere CO2-Entsorgung kann man sich nicht vorstellen. Das Erreichen des 2°C oder sogar des 0°C-Ziels wäre ein Kinderspiel. Ein weiterer unschätzbarer Vorteil: Sollte in ferner Zukunft die nächste Eiszeit heranrücken, könnte man den eingelagerten synthetischen Treibstoff in „Retromobilen“, die wieder mit Benzin angetrieben werden, verbrennen und damit die atmosphärische CO2-Konzentration so erhöhen, dass man die heranziehende Kaltphase vermeidet.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Es ist eigentlich ganz einfach:
Man deklariert das CO2 zum Luftschadstoff und ist damit im Umweltschutzgesetz und nicht mehr im Energiegesetz. Dann setzt man den CO2-Zielwert auf 440 ppm und macht einen Massnahmenplan Lufthygiene 2 analog zum Masshnahmenplan Lufthygiene I vor 25 Jahren. (ich war damals verantwortlich für den Massnahmenplan des Kantons Zürich). Damals hat man u.a. den Betrieb der alten Brenner (> 12 Jahre) verboten, die Abgaskontrolle für Autos so verschärft, dass alle Autos Kataysatoren haben mussten, man hat den Verkauf von stark schwegelhaltigem Heizöl verboten, etc. Es gab dadurch neue Technologien, neue Arbeitsplätze und saubere Luft. Niemand hat gefragt, was das kostet. Man hat es einfach gemacht. Damals wurde noch regiert.

Was würde man heute tun? 1. Verbot des Verbrennens von Oel und Gas in Heizkessel ab 2025. 2. Verbot des Importes von Autos mit einem CO2-Ausstoss > 50 g/km ab 2025.
3. Subvention der Wärmepumpen in Funktion des COP bei Aussentemperaturen von -5°C ab 2013. (keine Subvention unter COP=4).
4. Verbot der Verteilung von Strom aus Atomkraftwerken und aus fossil betriebenen Kraftwerken mit einer CO2-Emssion > 0.26 kg CO2/kWh ab dem Jahr 2030.

mit diesen 4 Massnahmen löst man einen gewaltigen Technologieschub aus, die Europa wieder ganz nach vorne bringt.

Hansjürg Leibundgut

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 12 Daumen runter 1

@ Hansulrich Hörler

Eine Stimme der Vernunft. Grosse Zustimmung betr. Ihre Vorschläge, was anstelle von „Selbstkasteiung“ besser zu tun sei.

Eine kleine Präzisierung zu Ihrer Bemerkung „der Anteil der Schweiz an den weltweiten anthropogenen CO2-Emissionen beträgt geschätzte 0.2%“ sei erlaubt: die menschlichen Emissionen (32 Gt) betragen ca. 5% des natürlichen CO2-Gesamtumsatzes (550 Gt). Die schweizerischen anthropogenen CO2-Emissionen tragen deshalb mit max. 0.01% zum jährlichen weltweiten CO2-Umsatz bei.

Wie bedeutend der menschliche Beitrag zum CO2-Atmosphärenanteil ist, zeigt anschaulich dieser Beitrag …

http://www.youtube.com/watch?v=wYLmLW4k4aI&feature=player_embedded

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 13

Herr Hoerler,

„Das hochgesteckte längerfristige Ziel “Null CO2″ wäre an sich richtig, auch wegen den endlichen fossilen Brennstoffvorräten und den zu erwartenden Verteilkämpfen.“

Koennten Sie dieses Problem etwas genauer beschreiben?
(warum soll das gleiche nicht fuer das Uran gelten was mal gerade
eben 13.5% der weltweiten elektrischen Energie liefert
die nur 16% am Energie mix macht..)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Das hochgesteckte längerfristige Ziel „Null CO2“ wäre an sich richtig, auch wegen den endlichen fossilen Brennstoffvorräten und den zu erwartenden Verteilkämpfen. Aber dass man für die Abfederung dieses Uebergangs auch eine verbesserte AKW- Generation ausschliesst, obwohl man über die feineren Details der „Energiewende“ noch sehr im Unklaren ist, ist nicht hilfreich. Schweden und fast alle anderen Länder machten diesen Schritt nicht. In unsern Medien wurde schon vor Fukushima kaum klar und vergleichend über die Gefahren und Risiken aller Methoden der Stromproduktion berichtet. Hätten wir bei uns so irreal strenge Grenzwerte für Radioaktivität wie in Japan, müsste ein Teil unserer Alpentäler für immer evaquiert werden, vergl.
http://www.aves-zuerich.ch/index.php?id=79161.
Und die Entsorgung des radioaktiven Abfalls ist nur daher ein Problem, weil die Bevölkerung alle Lösungen blockiert.
Da die Schweiz nur etwa 0,3 % des weltweiten Treibhausgases ausstösst, hätte ein internationales Lobbying für CO2- dämpfende Massnahmen wohl mehr Effekt als eine zu extreme Selbstkasteiung. Es ist sehr viel zu tun, zu erfinden und zu forschen in Wissenschaft und Technik in nächster Zeit, und es ist zu hoffen, dass die junge Generation nicht nur die entsprechenden Forderungen an unsere Gesellschaft stellt, sondern auch die dafür nötigen Berufe ergreift!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 8 Daumen runter 0

@ Martin Holzherr
im neuesten OcCC Bericht (siehe Beitrag von Frau Riklin), werden die wirtschaftlichen Konsequenzen von Klimamassnahmen für die Schweiz dargestellt. Die Autoren sprechen von „Wohlstandseinbussen“, das ist weniger missverständlich als von „Kosten“ zu reden. Den Kosten stehen nämlich volkswirtschaftlich gesehen verschiedene und beträchtliche Nutzen gegenüber, die resultierenden Einbussen sind – da sind sich die Ökonomen bei allen Unsicherheiten solcher Modellierungen weitgehend einig – sehr klein im Verhältnis zum BIP.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 12 Daumen runter 1

@ Dittmar & Holzherr

Zunächst ging es hier um die Frage, ob tatsächlich Billionen an Investitionen notwendig seien, um die menschlichen CO2-Emissionen im angepeilten Umfang zu reduzieren. Dittmar bezeichnet die Beträge als „frei erfunden“ und für „totalen Blödsinn“.

Sie sind es – hinsichtlich der von Dittmar bezweifelten Grössenordnung „Billionen“ – ganz offensichtlich nicht, wie sich allein schon den euphemistischen EU-Schätzungen entnehmen lässt.

In Wirklichkeit werden die Kosten erheblich höher sein, als von der EU-Kommission dargestellt, wie Holzherr zurecht anmerkt. Über die Gründe, die zu dieser allzu optimistischen Berechnung führen, mag man sich seine Gedanken machen. Die Erfahrung lehrt, dass wenn die Politik baut, es am Ende immer etwas mehr kosten darf, weil die Entscheidungen meistens nicht revidiert werden können, ohne dass dabei noch grössere Kosten entstehen. Schaffung von Zwangssituationen nennt sich dieses Vorgehen.

Dass dieser Investitionswahnsinn nicht finanzierbar ist, bildet nur einen Aspekt der Kritik. Der zweite besteht darin, dass sich die Investitionen nicht auszahlen und die damit angestrebten Ziele verfehlt werden, weil sich das Klima nicht an bürokratische Vorgaben halten wird. Es bleibt von chaotischen, nicht-linearen und nur schwer berechenbaren Entwicklungen bestimmt. Darin immerhin findet sich eine bemerkenswerte Übereinstimmung mit einem Teil der letzten Beiträge, die ich aber hier nicht weiter kommentieren will.

Abschliessend und gerade auch bei Betrachtung der Kosten: ja, das 2-Grad-Ziel ist am Ende, eine Totgeburt ohne Aussicht auf Wiederbelebung.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 13

@Kommentar von Peter Bühler.
Kommentar von Michael Dittmar. 22.11.2012, 11:16

Peter Bühler, Michael Dittmar und auch ich teile die Einschätzung:
„Die (sehr optimistische) EU-Schätzung betr. Massnahmekosten zur Erreichung des “Zwei-Grad-Ziels” …
Dies Peter Bühlers Bemerkung zu: Die EU-Kommission schätzt die Kosten um die Treibhausgase auf 450 ppm zu halten im Zeitraum 2013-2030 auf rund 0,5 %.

Michael Dittmar schreibt dazu:
„Die angeblichen Kosten.. (ich halte das fuer einen totalen Bloedsinn!) Zitat:
“im Zeitraum 2013-2030 auf rund 0,5 % des globalen BIP belaufen.“

Es verwundert mich auch immer wieder wie gering die Kosten eingeschätzt werden um die Treibhausgaskonzentrationen auf 450 ppm zu halten. Dabei ergeben einfache Überschlagsrechnungen, dass 0.5% des Jahres-BIP niemals stimmen kann. Die Kosten werden sehr viel höher sein. Hier ein paar Hinweise zu den zu erwartenden Kosten für die totale Dekarbonisierung:
– Der Anstieg des Rohölbarrelpreises um 50 US$ kostet die Welt 3% des BIP
– Die totale energetische und emissionsbetreffende Sanierung aller
Gebäude in Deutschland wird auf über 1,2 Billionen Euro geschätzt
– Die energetische Sanierung aller Gebäude in der Schweiz wird auf 280 Milliarden geschätzt (40% des Jahres-BIP)

Realistischerweise betragen die Kosten um die Treibhauskonzentrationen auf 450 ppm zu halten (mindestens) einige Prozente des Welt-BIP’s. Mir ist völlig unklar, warum Klimaökonomen wie Nicholas Stern und auch EU-Kommissionen, unrealistisch geringe Kosten annehmen. Die gesamte Energieversorgung der Welt umzustellen ist keine kleine Aufgabe. Es ist besser mit realistischen Kosten zu rechnen, denn letztlich wird die Menschheit gezwungen sein, die kostengünstigste Lösung zu wählen. Weil es nämlich teuer ist. Viel teurer als 0.5% des Welt-BIP pro Jahr

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 5 Daumen runter 1

Buehler

„Lesen & Rechnen … oder – falls zu anspruchsvoll – “

Da unser Star Hobby Klima Wissenschaftler Buehler sich auch
in der Oekonomie gut auskennt..

bitte eine Erklaerung:

Wenn ich mein nicht vorhandenes Geld in einen „Hummer“
http://www.auto-motor-und-sport.de/news/hummer-h3-die-preise-661124.html investiere

Kosten ?? mit kleinen Extras sagen wir 50k Euro

oder lieber doch ein kleines(?) europaeisches(?)
Auto plus ein gutes Fahrrad sagen wir zusammen 20 k Euro

dann spare ich a) 30k Euro
und vermeide pro km jede Mende Benzin und Co2
.. lebe gesuender Dank Fahrrad und spare der Gesellschaft
viele unoetige Gesundheitsfolgekosten
(zumindest bis ein Buehler mich ueber den Haufen faehrt.)

Klar, das globale BIP sinkt ..

aber sonst profitieren wir alle daran!

Wo ist der Fehler bei der Rechnung .. smile?

Ansonsten was sind die Kosten vom Sparen in Griechenland
etc am globalen BIP

oder was waren/sind die BIP Kosten der Finanzkrise,
Bankenrettung etc ..

Buehler Help please
(die EU gibt leider keine Antworten auf all diese Fragen..
und Judith etc auch nicht ..)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

@Kommentar von Peter Bühler. 21.11.2012, 15:57
Buehler in Hochform..
und mit dem Link der EU vom Saulus zum Paulus?
(zu den Zahlen im zweiten Teil!)

dort steht (und Buehler verbreitet auch noch so etwas):

„Es gibt unwiderlegbare wissenschaftliche Belege dafür, dass zur Bekämpfung des Klimawandels dringender Handlungsbedarf besteht.“

und
„Neuere Forschungsarbeiten, insbesondere die PESETA-Untersuchung – die unter Federführung des Gemeinsamen Forschungszentrums durchgeführt wurde – oder der Stern-Bericht, zeigen die aus wirtschaftlicher und sozialer Sicht hohen Kosten auf, die anfallen würden, wenn die Bekämpfung des Klimawandels unzureichend bleibt. Der Stern-Bericht schätzt diese Kosten auf 5 bis 20 % des globalen BIP.“

die angeblichen Kosten.. (ich halte das fuer einen totalen Bloedsinn!) Zitat:
„im Zeitraum 2013-2030 auf rund 0,5 % des globalen BIP belaufen. Das Wachstum des globalen BIP würde sich also bis 2030 nur um 0,19 % jährlich verringern, was nur einem Bruchteil des geschätzten jährlichen BIP-Wachstums (2,8 %) entspräche.

ok..

also der Beweis von Buehler um ueber Kosten zu spekulieren
die ihm zu hoch erscheinen:
fast frei erfundene Zahlen zu Kosten und einem fast frei erfundenen hypothetischen Wachstum und fast frei erfundener vermiedener Kosten..

aber da Buehler den EU Report als Referenz nimmt

haben wir ja eine super Situation

nicht nur vermeiden wir Kosten durch den Klimawandel von
5-20% des Bip durch den Einsatz von 0.5% des Bip

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 11 Daumen runter 0

@ Holzherr

Ihr Zitat: „Für mich funktioniert Wissenschaft so. Eine plausbile, wohlbegründete und intensiv erforschte Theorie sollte man erst in Frage stellen, wenn die Ergebnisse dagegen sprechen“

Ziemlich umgekehrt, Herr Holzherr: eine Theorie oder Hypothese darf dann als (vorläufig) plausibel und wohlbegründet gelten, wenn die (real beobachteten) Ergebnisse NICHT dagegen sprechen.

Tun sie aber im vorliegenden Fall. Die Liste der Forschungsresultate, die auf eine relativ geringe Klimasensitivität aufgrund menschlicher CO2-Emissionen deuten, wird immer länger.

Richten Sie Ihre Hoffnungen deshalb nicht auf die kommenden Jahre, einfach weil Sie glauben möchten, was Sie glauben.

Einig sind wir uns darin, dass Luft- und Umweltbelastungen jeder Art nach Möglichkeit zu vermeiden sind. Allerdings nicht um jeden Preis – jenen z. B. der Energie- und Nahrungsmittelarmut für grosse Teile der Menschheit, zu der der bisherig verfolgte CO2-Vermeidungspfad geführt hat und weiter führen wird.

Die Suche nach besseren Lösungen sowohl in der Umwelt- wie in der Energiefrage bildet die Herausforderung, nicht die irrationale Fixierung auf den zufällig gut quantifizierbaren Teilaspekt menschlicher CO2-Emissionen.

Statt den „Sand in den Kopf zu stecken“ („Loddar“ Lothar Matthäus) müsste jede Uni vibrieren vor Ideen und Begeisterung, solche Lösungen zu finden. Zum Glück gibt es auch an der ETH Bereiche, die sich fern jeder Hysterie exakt diesen Zielen widmen. Sie und nicht politische Lippenbekenntnisse werden letztlich den Karren aus dem Dreck reissen, den zu schleppen jeder Generation vor den sich ihr auftuenden Problemen aufgegeben ist.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 1 Daumen runter 13

@Kommentar von Peter Bühler. 21.11.2012, 1:16
Herr Bühler,
Herr Hüttels Aussage,dass keine “Klimakonstanz” zu erreichen sei,
verstehe ich sehr wohl. Es gibt nämlich nur eine sinnvolle Interpretation: Reinhard Hüttel, der Präsident von Acatech, glaubt nicht an die progressive Erwärmung durch Treibhausgase. Nur dann macht seine Aussage Sinn. Auch ihre Aussagen machen nur vor diesem Hintergrund Sinn (Zitat)“ wir geben Billionen für die Erreichung eines Ziels aus, das sich fortwährend bewegt, nicht zu fassen ist und unter Umständen gar ganz aus dem Fadenkreuz gerät. „

Herr Hüttel liebt also verklausulierte Aussagen, was den Verdacht weckt, er selber habe grosse Teile des Acatech-Berichts POSITION geschrieben, weil es dort genauso von verklausulierten Aussagen wimmelt, die letztlich nur dann Sinn ergeben, wenn der Autor am menschengemachten Klimawandel zweifelt.

Für mich ist der Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und Temperaturentwicklung eine physikalisch begründete und plausible These. Die Komplexität des Klimasystems macht aber den Gesamteffekt einer Erhöhung der Treibhausgase schwierig bestimmbar. Sollte sich in den nächsten 10 Jahren die Temperatur nicht weiter erhöhen wäre das für mich ein Zeichen, dass in den nächsten Jarhzehnten keine gefährliche Erderwärmung zu erwarten ist. Für mich funktioniert Wissenschaft so. Eine plausbile, wohlbegründete und intensiv erforschte Theorie sollte man erst in Frage stellen, wenn die Ergebnisse dagegen sprechen.
Gesamthaft spricht der Verlauf bis jetzt für den starken Einfluss von Treibhausgasen auf das Erdsystem. Gerade auch die starke, zunehmende Arktiseisschmelze und die übrigen Veränderungen in der Arktis aber auch viele andere Klimaveränderungen passen gut zum erwarteten Einfluss steigender Treibhausgaskonzentrationen.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 12 Daumen runter 0

@ Dittmar

BIP global (2011): 69.659.626 Mio bzw. 69.659 Mia US-$

Die (sehr optimistische) EU-Schätzung betr. Massnahmekosten zur Erreichung des „Zwei-Grad-Ziels“ …

„Nach der Folgenabschätzung der Kommission würden sich die Kosten der Investitionen, die notwendig werden, um die Treibhausgaskonzentration auf 450 ppmv zu halten, im Zeitraum 2013-2030 auf rund 0,5 % des globalen BIP belaufen“

http://europa.eu/legislation_summaries/energy/european_energy_policy/l28188_de.htm

69.659 Mia * 0.5% * 17 (2013-2030) = 5.921 Mia US-$

Der schweizerische Beitrag zum globalen BIP beträgt übrigens ca. 0.91% (2011).

Lesen & Rechnen … oder – falls zu anspruchsvoll – die Sache über das WLCG nachrechnen lassen …

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 14

Buehler???

„Mit anderen Worten: wir geben Billionen für die Erreichung eines Ziels aus, das sich fortwährend bewegt, nicht zu fassen ist und unter Umständen gar ganz aus dem Fadenkreuz gerät.“

Billionen? mehrere 1000 Milliarden???
wer und wo?

oder mal wieder eine frei erfundene Buehler Zahl
(nach dem Motto haltet den Dieb.. ruft der Taschendieb?)

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 4 Daumen runter 0

@ Holzherr

„Pro mehr Klimaschutz: Deutlich ansteigende Temperaturen in den nächsten Jahren und mehr Klimaerwärmungszeichen (wie Arktisschmelze) würden Klimaschutzbemühungen Auftrieb geben“

Gesellt sich jetzt zum „Vorsorgeprinzip“, dem Traum aller Bürokraten, auch noch das „Prinzip Hoffnung“? Die negative
Hoffnung darauf, dass die zur Legitimierung der Vorsorgemassnahmen notwendigen Bedingungen tatsächlich und endlich auftreten?

Sie kritisieren Reinhard Hüttels Aussage, dass keine „Klimakonstanz“ zu erreichen sei, verstehen sie aber offensichtlich falsch. Hüttel redet nicht von einem Equilibrium, sondern macht ganz einfach darauf aufmerksam, dass das Klima – menschliche Einflüsse hin oder her– regional oder global sich in nicht vorhersehbarer Weise entwickeln könne und es einer Illusion gleichkomme, sich dieser aus geowissenschaftlichem Blickwinkel kaum bestreitbaren Einsicht zu verweigern.

Mit anderen Worten: wir geben Billionen für die Erreichung eines Ziels aus, das sich fortwährend bewegt, nicht zu fassen ist und unter Umständen gar ganz aus dem Fadenkreuz gerät. Dann nämlich, wenn das Klima seine Launenhaftigkeit in einer Weise ausspielt, wie wir sie zu schriftlich dokumentierten Zeiten kaum erlebt haben, aber wie sie sich in der Erdgeschichte mehrfach ereignet hat. Die Jüngere Dryaszeit und die Kleine Eiszeit bilden dafür anschauliche Beispiele.

Auch nicht auf der Vorsorgerechnung aber innerhalb der debattierten Zeiträume durchaus im Bereich der Wahrscheinlichkeit sind daneben Ereignisse wie grössere oder serielle Vulkanausbrüche, Kometen- oder Meteoriteneinschläge etc.

Wie man die Sache dreht und wendet, der Glaube an eine menschliche Klimasteuerung erinnert eher an Maya- oder mittelalterliche Ablass- und Exorzismusrituale als an Wissenschaft.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 15

Wofür steht das 2-Grad-Ziel
Hintergrund jedes N-Grad-Celsius Ziels, wobei für N beispielsweise 2, 3 oder 1.5 eingesetzt werden kann ist der Budgetansatz wie er auch von Professor Knutti hier vorgestellt wurde. Dem Budgetansatz liegt die Annahme zugrunde, dass allein die emittierte Gesamtmenge von Treibhausgasen über den treibhausbedingten Temperaturanstieg entscheidet. Ob wir diese Gesamtmenge in 20 oder in 70 Jahren emittieren spielt keine Rolle. Letzlich ergibt sich damit, dass ab irgend einem Zeitpunkt überhaupt kein technisch erzeugtes CO2 emittiert werden darf und dass eine bestimmte atmosphärische CO2-Konzentration zu einer bestimmten treibhausbedingten Erwärmung führt. Der Konsens ist, dass 450 ppm CO2 zu 2°C-Erwärmung (mit grosser Unsicherheit) führt, weshalb die IEA auch von 450 ppm-Szenarien schreibt.

Welches Ziel sollte man anstreben
Ob man nun das 2°C-, das 3°C-Ziel oder gar das 1.5°C-Ziel anstrebt ändert nichts daran, dass schon in einigen Jahrzehnten überhaupt kein technisch erzeugtes CO2 im Gigatonnenbereich mehr emittiert werden darf. Wenn im von Peter Bühler verlinkten FAZ-Artikel der Vorsitzende der Acatech, Reinhard Hüttl, sagt: „Nur haben wir zuletzt eben eine glückliche Situation mit relativ stabilem Klima gehabt. Daher kommt sicher auch die Forderung nach der Zwei-Grad-Grenze. Das ist politisch wünschenswert, aber aus geowissenschaftlicher Sicht nicht haltbar.“ und noch hinzufügt: “ Obwohl die Begrenzung der anthropogenen Einflüsse unbedingt notwendig ist, erreichen wir damit keine Klimakonstanz.“ so verkennt er, dass das 2°C-Ziel lediglich eine immer stärkere Erwärmung verhindern will nicht aber eine illusorische Klimakonstanz anstrebt.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 10 Daumen runter 0

Sehr geehrter Herr Rogelj,

wenn ab 2020 die CO2-Emissionen viel stärker sinken als bis jetzt vorgesehen,
kann das 2°C-Ziel also noch erreicht werden. Dazu müsste – wie sie schreiben – die Priorität der Klimapolitik sehr viel höher gewichtet werden. Im folgenden eine Pro-und Kontraliste, dass das geschieht.
– Pro mehr Klimaschutz: Deutlich ansteigende Temperaturen in den nächsten Jahren und mehr Klimaerwärmungszeichen (wie Arktisschmelze) würden Klimaschutzbemühungen Auftrieb geben
– Contra mehr Klimaschutz: China und Indien wollen sich erst ab 2020 zu Emissionsreduktionen verpflichten
– Contra mehr Klimaschutz: Der Preiszerfall auf den Emissionshandelsmärkten
– Contra mehr Klimaschutz: Das Weltwirtschaftswachstum von 4% findet vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern statt und dort ist billige Kohle Favorit

Für mich spricht aber vor allem die Dominanz der Verhandlungsschiene und der COP-Ansatz gegen eine baldige höhere Priorität der Klimapolitik, denn Papier ist bekanntlich geduldig. Im Artikel Forget Kyoto: Putting a Tax on Carbon Consumption wird sogar von einem Versagen der Klimaverhandlungen gesprochen. Die Fakten sprechen tatsächlich gegen den Conference Of the Parties-Ansatz, denn: Die CO2-Emissionen steigen anstatt um 1.5 ppm pro Jahr 1990 nun um 2 ppm pro Jahr und der Anteil von Kohle an der Primärenergie stieg von 25 auf 30%. Kyoto-Länder, die ihre CO2-Emissionen reduziert haben, haben in Wirklichkeit ihre Emissionen nur nach China ausgelagert. Eine erfolgreichere Klimapolitik müsste CO2-Emissionen weltweit einen lenkungswirksamen Preis verleihen und eine UNO-Behörde einrichten, die beim Verzicht auf Kohle weltweit hilft. COP ist ein bewusst eingesetztes Instrument zur Verzögerung von Emissionsreduktionen!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

„Ist das 2-Grad-Klimaziel am Ende?“

Gegenfragen: war es denn je wissenschaftlich untermauert? Wer hat es wann/wie/wo formuliert und begründet?

Aus gutem Grund hielten Geowissenschaftler das Zwei-Grad-Ziel bereits im Vorfeld der Kopenhagener Konferenz für „unsinnig“ …

http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/klimawandel-und-erdpolitik-ein-limit-von-zwei-grad-erwaermung-ist-praktisch-unsinn-1871912.html

Ein paar Konferenzen später hat sich diese Einschätzung mit Blick auf die Erdgeschichte und das chaotische Klimasystem kaum geändert. Dennoch wird weiterhin so getan, als könnten Wissenschaft und Politik das Klima steuern.

Was hier in diesem Blog und in der Frage des Zwei-Grad-Ziels erstaunt, ist die fortwährende, beinahe zwanghafte Fixierung auf einen einzigen Parameter, während die Einflussfaktoren im Klima- und Erdsystem sich als weitaus komplexer erweisen, als sie von politisch geleiteten Überzeugungen dargestellt werden.

Kommt einem oft vor, als müsste die CO2-Orthodoxie wider besseres Wissen um jeden Preis verteidigt werden. Anders ist das beinahe vollständige Ignorieren von Forschungsergebnissen, die von der AGW-Hypothese abweichen oder ihr widersprechen, nicht zu erklären.

Ein wissenschaftliches Fachgebiet ohne kritischen Diskurs und skeptische Einwände? Eine Institution wie die ETH auf unwiderruflich festgelegtem Kurs in der Klimafrage?

Während die im vorliegenden Text gestellte rhetorische Frage „Soll das 2°C-Ziel aufgegeben werden?“ unmittelbar mit „Auf keinen Fall“ beantwortet wird, möchte man anregen, dieses Ziel nach wissenschaftlichem Usus wenigstens kritisch zu hinterfragen und nicht wie ein unbestrittenes Naturgesetz zu behandeln.

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 0 Daumen runter 16

Hoi,

„Die Wissenschaft zeigt, dass es nach wie vor möglich ist das 2°C-Ziel zu erreichen“

diese Aussage kann nicht mit Wissenschaft gerechtfertigt werden!

1.) in der Wissenschaft spricht man von einer Zahl mit Fehlern
also zum Beispiel 450 ppm als CO2 Oberwert fuehrt nach den
Modellen zu einer Temperaturerhoehung von 1-4 Grad bei einem Mittelwert von 2 Grad … entsprechend mit 65% Wahrscheinlichkeit
zwischen +1 Grad und Plus 4 Grad.
und mit 5% Wahrscheinlichkeit mehr als 6 Grad.

die Politiker mit wissenschaftlichem Hintergrund haben daraus
eine Kompromisszahl von 2 Grad gemacht.

schon das ignorieren der „Fehler“ ist nicht wissenschaftlich
egal ob Politiker das verstehen koennen oder nicht.

2.) die Modelle sind zu optimistisch
sagt zum Teil sogar die Weltbank und referenziert dabei
wissenschaftliche Ergebnisse!

„The report says sea levels have been rising faster in the last two decades than previously, and this rise is being seen in many tropical regions of the world. This phenomenon is partly due to melting of the Greenland and Antarctic ice sheets; the rapid growth in melt area observed since the 1970s in Greenland’s ice sheet is a clear illustration of its increasing vulnerability. Arctic sea ice also reached a record minimum in September 2012.“

3.) viele Wissenschaftler akzeptieren jetzt 350 ppm co2
als „safety“ Obergrenze.. nur sind wir leider schon bei ueber 390 ppm co2.

safety Grenze:

jeder normale Sterbliche mit oder ohne scientific Background
versteht „Risiko“ Aussagen..

mit 5% Wahrscheinlichkeit werde ich bei dieser Aktivitaet „geroestet“ und muss meine Gene mit denen von Delphinen
kreuzen.. (= sagen wir plus 6 grad C)

nur wenige Menschen und Politiker wuerden 5% als akzeptabel
akzeptieren!

4) drastische CO2 Reduktion Szenarios vermisst man bei der IEA
etc.. Wachstum ueber alles!

Ich bin gleicher bzw. anderer Meinung: Daumen hoch 3 Daumen runter 2

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